Lerwick
Dieses Hotelschiff für die Gaspromleute nimmt den besten Platz für Jachten ein.
Viel Schwell steht im Hafen von Lerwick
Lerwick
Lerwick
Lerwick
Lerwick
Hoher alte Dünung liess uns kräftig schauckeln
Landfall in Norwegen. Kleine Bucht in den Außenschären
Endlich Brot wie ich es mag. In Bergen kostet das um die 7 Euro
Bergen
Man liegt mitten im Zentrum von Bergen
Fischmarkt in Bergen
Etwas abseits in den Wohngebieten der Innenstadt
Fedje, Nördlichster Punkt meiner Reise.
Ankern in den Innenschären. Die Einfahrt ist kaum 5m breit (im Hintergrund)
Fedje
Mittwoch, 15. Juli 2015
Montag, 13. Juli 2015
Norwegen
Der Landfall ist geglückt. Wir haben eine schöne Bucht in den
Außenschären gefunden und erstmal ausgeschlafen. Danach wollten wir
etwas Zivilisation, sprich, ne Dusche (Thema verfolgt mich diese Reise).
Leider habe ich keinen richtigen Hafenführer und fürs Internet auch noch keine Karte
, da meine Sim Karte ja für GB war. Anhand der Sportbootkarten ist leider diese Zivilisationsfrage nicht zu beanworten, denn eine
Sportbootzeichen, zeigt eigentlich nur an, dass man da anlegen kann.
Sonst nichts.
Wir sind ja nur einige Meilen von Bergen weg und so entschliesen wir uns
dann die letzten Meilen zu fahren. Wir wollten da eigentlich erst am
Mittwoch sein um noch ein Crewmitgleid an Bord zu nehmen. Nun also am
Samstag rein ins Großstadtgewühl. Es dauert etwas bis ich mich an die
Hektik hier und die vielen Menschen gewöhne. Der Hafen liegt direkt am
Fischmarkt, dem Zentrum des touistischen Lebens in Bergen. Geldautomat
finden, Duschkarte kaufen, nebenher noch schnell im Buchladen einen
Hafenführer durch geschaut (mit dem handy...) und dann duschen. Wir
haben einen tollen Platz im 2er Päckchen. Und wie das Glück es will,
dürfen hier nur 2er Päckchen liegen, denn das kleine Ausflugsboot des
Fischereimuseums hat hier seinen Liegeplatz.
Leider fängt es an zu regnen. Wir verkriechen uns unter Deck und braten
Dorsch, den ich für Goldaufgewogen am Fischmarkt erstanden habe.Fein.
Abends streunen wir noch durch die Stadt. Im Cafe Opera soll es Musik
geben. Dies zu finden bringt uns etwas raus aus dem Hafengetümmel in
nette Wohngebiete. Man sieht Restaurants die wohl eher die Einheimischen
nutzen. Am Hafen ist es doch recht teuer und wohl auch viel Nepp dabei.
Wir finden das Cafe, doch heute ist nur Disco. Wir lassen uns weiter
nassregnen und finden Spass am rumstreunen bis wir wieder am Boot sind.
Es wird nicht dunkel, es ist nach Mitternacht, die Stadt lebt noch, aber
wir sind müde.
Am nächsten Tag fahren wir bei aufgelockertem Himmel unter Motor nach
Norden. Suchen uns einen Weg durch enge Sunde um ein bischen Landschaft
zu sehen. Wir fahren bestimmt 2 Stunden, bis die Bebauung etwas lockerer
wird. So ein Einzugsgebiet hat Bergen. Gegen Abend kommt Nieselregen
kurz bevor wir in eine wirklich kleine Bucht einfahren. Ich finde den
Tipp in einem Canadischen Norwegenführer. Die Einfahrt ist 3m tief, so
steht es da, gefühlt ist sie auch nur so breit (nicht ganz- wäre ja
sonst nicht reingekommen). Innen ankern wir auf 9m. Das ist übrigens die
Tiefe, die hier meist zum Ankern genommen wird. Flacher geht es hier
selten. daß heisst. 50m Kette und 16kg Anker müssen morgens wieder
hochgeholt werden. Krafttraining.
Heute hat es uns dann wieder in die Außenschären verschlagen. Im Revierführer
klang die Insel Fedje sehr nett. Wir finden einen Schwimmsteg an dem
schon 2 Motorboote liegen und legen uns dazu. Das Cafe, das den Steg
betreibt hat Montags zu und deshalb soll es nichts kosten, wie man uns
sagt. (abends liegen hier einige Segler im Päckchen und zum abkassieren kommt doch noch jemand) Es gibt ja nur etwas Strom. Den Ausgang muss man erst finden und
der Weg um die große verzeigte Bucht ist uns zu mühsam und wir machen
das mit dem Dinghy. Drüben finde ich in der Bibliotek eine Toilette mit
warmen Wasser und sehr sauber. Nun bin ich es auch. Man wir bescheiden.
Die Natur ist so schön hier, da nimmt man einiges in Kauf.
Morgen gehts weiter wieder Richtung Bergen. Am Mittwoch gegen Mittag
wollen wir da wieder rein für eine Nacht. Danach geht es nach
Süden.Fedje ist sozusagen der nördlichste Punkt meiner Reise. Ein Grund
mal Lachs zu essen. Tiefgeforen, denn anders gibt es ihn nicht auf einer
Insel, wo jeder vom Fischfang lebt.....;)
Außenschären gefunden und erstmal ausgeschlafen. Danach wollten wir
etwas Zivilisation, sprich, ne Dusche (Thema verfolgt mich diese Reise).
Leider habe ich keinen richtigen Hafenführer und fürs Internet auch noch keine Karte
, da meine Sim Karte ja für GB war. Anhand der Sportbootkarten ist leider diese Zivilisationsfrage nicht zu beanworten, denn eine
Sportbootzeichen, zeigt eigentlich nur an, dass man da anlegen kann.
Sonst nichts.
Wir sind ja nur einige Meilen von Bergen weg und so entschliesen wir uns
dann die letzten Meilen zu fahren. Wir wollten da eigentlich erst am
Mittwoch sein um noch ein Crewmitgleid an Bord zu nehmen. Nun also am
Samstag rein ins Großstadtgewühl. Es dauert etwas bis ich mich an die
Hektik hier und die vielen Menschen gewöhne. Der Hafen liegt direkt am
Fischmarkt, dem Zentrum des touistischen Lebens in Bergen. Geldautomat
finden, Duschkarte kaufen, nebenher noch schnell im Buchladen einen
Hafenführer durch geschaut (mit dem handy...) und dann duschen. Wir
haben einen tollen Platz im 2er Päckchen. Und wie das Glück es will,
dürfen hier nur 2er Päckchen liegen, denn das kleine Ausflugsboot des
Fischereimuseums hat hier seinen Liegeplatz.
Leider fängt es an zu regnen. Wir verkriechen uns unter Deck und braten
Dorsch, den ich für Goldaufgewogen am Fischmarkt erstanden habe.Fein.
Abends streunen wir noch durch die Stadt. Im Cafe Opera soll es Musik
geben. Dies zu finden bringt uns etwas raus aus dem Hafengetümmel in
nette Wohngebiete. Man sieht Restaurants die wohl eher die Einheimischen
nutzen. Am Hafen ist es doch recht teuer und wohl auch viel Nepp dabei.
Wir finden das Cafe, doch heute ist nur Disco. Wir lassen uns weiter
nassregnen und finden Spass am rumstreunen bis wir wieder am Boot sind.
Es wird nicht dunkel, es ist nach Mitternacht, die Stadt lebt noch, aber
wir sind müde.
Am nächsten Tag fahren wir bei aufgelockertem Himmel unter Motor nach
Norden. Suchen uns einen Weg durch enge Sunde um ein bischen Landschaft
zu sehen. Wir fahren bestimmt 2 Stunden, bis die Bebauung etwas lockerer
wird. So ein Einzugsgebiet hat Bergen. Gegen Abend kommt Nieselregen
kurz bevor wir in eine wirklich kleine Bucht einfahren. Ich finde den
Tipp in einem Canadischen Norwegenführer. Die Einfahrt ist 3m tief, so
steht es da, gefühlt ist sie auch nur so breit (nicht ganz- wäre ja
sonst nicht reingekommen). Innen ankern wir auf 9m. Das ist übrigens die
Tiefe, die hier meist zum Ankern genommen wird. Flacher geht es hier
selten. daß heisst. 50m Kette und 16kg Anker müssen morgens wieder
hochgeholt werden. Krafttraining.
Heute hat es uns dann wieder in die Außenschären verschlagen. Im Revierführer
klang die Insel Fedje sehr nett. Wir finden einen Schwimmsteg an dem
schon 2 Motorboote liegen und legen uns dazu. Das Cafe, das den Steg
betreibt hat Montags zu und deshalb soll es nichts kosten, wie man uns
sagt. (abends liegen hier einige Segler im Päckchen und zum abkassieren kommt doch noch jemand) Es gibt ja nur etwas Strom. Den Ausgang muss man erst finden und
der Weg um die große verzeigte Bucht ist uns zu mühsam und wir machen
das mit dem Dinghy. Drüben finde ich in der Bibliotek eine Toilette mit
warmen Wasser und sehr sauber. Nun bin ich es auch. Man wir bescheiden.
Die Natur ist so schön hier, da nimmt man einiges in Kauf.
Morgen gehts weiter wieder Richtung Bergen. Am Mittwoch gegen Mittag
wollen wir da wieder rein für eine Nacht. Danach geht es nach
Süden.Fedje ist sozusagen der nördlichste Punkt meiner Reise. Ein Grund
mal Lachs zu essen. Tiefgeforen, denn anders gibt es ihn nicht auf einer
Insel, wo jeder vom Fischfang lebt.....;)
Freitag, 10. Juli 2015
Unterwegs nach Norwegen
Unterwegs von den Shetlands nach Norwegen. Noch ca 7 Stunden dann sind wir in Norwegen. Irgendwo im Außenbereich vor Bergen. Und damit ist die letzte grosse Ueberfahrt in diesem Sommer dann Geschichte.
In Lerwick auf den Shetlands hatten wir 2 anstrengende Tage, denn der starke Nordwind bliess mit Wellen um nen halben Meter voll auf unseren Liegeplatz im 5er Päckchen. Die Nacht eher wenig geschlafen, war eher wie auf der Kirmes. Gluecklicherweise hat der Wind am 2.Abend dann nachgelassen und uns eine ruhige Nacht besorgt.
Ein schönes hat so ein Hafenabenteuer. Man kommt mit alle im Hafen (meist Norweger), die ja alle das selbe Problem mit sich und der Angst um ihr Boot haben, schnell zusammen. Und da war es am Ende nicht verwunderlich, als auch viele noch in der selben Bar (mit traditioneller Livemusik) sich zum Bierchen trafen. Ein sehr schöner Abend. Hauptthema. Wann und wie los und wohin. Viele Norweger wollen auch zurück nach Hause. Die dt. Peter von Sestermühle noch bis Island.
Als dann gegen 11 Uhr am Morgen das grosse Sortieren anfing und die Päckchen in Bewegung kamen, haben wir die Chance genutzt und sind aus unserem Eck im Hafen raus. Am tag vorher noch schien dies unmöglich, nun ein Kinderspiel.
Als wir aus der Abdeckung der Insel, die den Hafen von Lerwick in einen Naturhafen verwandelt, raus sind, stand da 2-3 m Dünung aus Nord. Der Wind noch abgedeckt, kamm aus NW und war noch schwach. Gut das die Welle sehr lang war, sich so gut wie nicht brach. Es schauckelte ganz gut. Spaeter kam der Wind mit 4-5 dazu und stabilisierte das Boot und wir sind mit gut 6 im Schnitt Richtung Osten. Erstaunlich viele Segler kreuzten unseren Kurs. Haben wohl alle auf den Tag danach gewartet.
Nun ist es fuer die offene See einigermassen ruhig. seit 6 Std ist, wie vorhergesagt, der Wind eingeschlafen. Ob er nochmal bis abends wieder kommt ist fraglich. Wir haben genug Diesel im Tank. Wir ind gespannt auf Norwegen. Landfall gegen 20 Uhr und nun kommt auch noch die Sonne
In Lerwick auf den Shetlands hatten wir 2 anstrengende Tage, denn der starke Nordwind bliess mit Wellen um nen halben Meter voll auf unseren Liegeplatz im 5er Päckchen. Die Nacht eher wenig geschlafen, war eher wie auf der Kirmes. Gluecklicherweise hat der Wind am 2.Abend dann nachgelassen und uns eine ruhige Nacht besorgt.
Ein schönes hat so ein Hafenabenteuer. Man kommt mit alle im Hafen (meist Norweger), die ja alle das selbe Problem mit sich und der Angst um ihr Boot haben, schnell zusammen. Und da war es am Ende nicht verwunderlich, als auch viele noch in der selben Bar (mit traditioneller Livemusik) sich zum Bierchen trafen. Ein sehr schöner Abend. Hauptthema. Wann und wie los und wohin. Viele Norweger wollen auch zurück nach Hause. Die dt. Peter von Sestermühle noch bis Island.
Als dann gegen 11 Uhr am Morgen das grosse Sortieren anfing und die Päckchen in Bewegung kamen, haben wir die Chance genutzt und sind aus unserem Eck im Hafen raus. Am tag vorher noch schien dies unmöglich, nun ein Kinderspiel.
Als wir aus der Abdeckung der Insel, die den Hafen von Lerwick in einen Naturhafen verwandelt, raus sind, stand da 2-3 m Dünung aus Nord. Der Wind noch abgedeckt, kamm aus NW und war noch schwach. Gut das die Welle sehr lang war, sich so gut wie nicht brach. Es schauckelte ganz gut. Spaeter kam der Wind mit 4-5 dazu und stabilisierte das Boot und wir sind mit gut 6 im Schnitt Richtung Osten. Erstaunlich viele Segler kreuzten unseren Kurs. Haben wohl alle auf den Tag danach gewartet.
Nun ist es fuer die offene See einigermassen ruhig. seit 6 Std ist, wie vorhergesagt, der Wind eingeschlafen. Ob er nochmal bis abends wieder kommt ist fraglich. Wir haben genug Diesel im Tank. Wir ind gespannt auf Norwegen. Landfall gegen 20 Uhr und nun kommt auch noch die Sonne
Dienstag, 7. Juli 2015
Lerwick
Ich sitze bei ekligem Regenwetter im Segelclub in Lerwick. Endlich mal wieder ein Wlan, dass den Namen verdient. Gestern Spätabends sind wir nach einer anstrengenden, aber auch schönen Überfahrt angekommen.
In Kirkwall habe ich die Tage ruhig verbracht. Mal bin ich bei Sonnenschein mit dem Rad gefahren, mal bei Regen mit dem Bus nach Stromness. Viel Aufregendes ist nicht passiert. Abends war ich mehrmals bei diversen Musikerzusammenkünften im Reel, einem sehr schönen netten Musikcafe.Meist eher ältere Semester spielten schottische Volkslieder.
Am Samstagabend kam dann Axel mit dem Bus von Inverness.Spannende Anreise über 2 Tage mit Flug nach Aberdeen, Zug nach Inverness, Bus bis zur Nordküste, dann Fähre, dann wieder Bus. Alles vorher im Internet plan- und buchbar.
Kirkwalbilder
aus Radtour
Immerwieder zuogen Nebelschaden über die Inseln
Kirkwal St.Magnus Chruch
Das Reel und die Innenstadt
Fischerhafen
St.Magnus
Samstag im Regen. Es wird maschiert

siehe unten
Fußgängerzone
Liegeplatz in Kirkwall Marina
Mein Rad.
Wir machen uns am Sonntag gegen 14 Uhr (wegen den Gezeitenströmungen) auf den Weg nach Norden durch die Orkneys. Ziel ist Westrray. Die Nordwestlichste der Inseln. Schon als wir lossegeln kommt Nebel auf. Zwischendurch lockert er ab und an auf. Doch meist sieht man keine halbe Meile weit. Der Radar und der Karten Kartenplotter sidn meine ständigen Helfer. 2 andere Segler sind ohne Radar los. Das ist mir etwas zu adrenalinfördernd.
Die Ströungen zwischen den Inseln ist enorm und meist schiebt sie uns beträchtlich. Kurz vom dem Ziel müssen wir noch durch einen Sund. Dort weredn wir mit 11 kn über Grund durch geschoben um am Ausgang, wo der Atlantik mit leichtem Nordwind drauf steht, in eine mächtige Brandung geschoben zu werden. Races oder Overfalls heisst das nett, aber die Welle geht hoch und bricht sich. Denke so 2m waren das bestimmt. Aber mit fast 9 kn sind wir da schnell durch.
Pierowall, wie der Hafen auf Westray heiss ist ein netter kleiner verträumter Fischerhafen. Der Hafenmeister kommt extra nochmal um auch das 2.Boot im Hafen abzukassieren. Das Pub sei ca 20 min Fußmarsch und er würde uns auch fahren. Wie auch den Britischen Einhandsegler am Steg. Doch ich habe schon zu kochen angefangen und der Brite wollte noch etwas maschieren. Vielleicht klappt es ja auf dem Rückweg.
Wir verbringen einen netten unterhaltsamen Abend im einzigen Pub auf Westray und müssen am Ende die tatsächlichen 25min auch zu wieder zurück laufen.
Am nächsten Tag legen wir früh ab. 80sm sind es bis Lerwick. Die Wettervorhersage läßt uns leider die Insel Fair Isle auslassen. Damit wäre es nicht ganz so weit gewesen. Doch wir haben guten Wind und saußen mit meist über 7 kn über Grund nach Nordosten. Nur die Wellen sind überlagert von einer alten Atlantikdünung und am Anfang geht das Boot in alle Richtungen.
Später wird es ruhiger. Doch als wir 5 sm vor der Südspitze der Shetlands sind, dreht der Strom und wir geraten in mächtige Races und Overfalls. Diesmal aber noch nen Meter höher und wir stehen fast, obwohl mir mehr als 6kn durchs Wasser machen. Es drückt uns stark auf das Kap. Es dauert fast 2 Stunden bis wir durch sind. Das hatte ich im Revierfüher nicht gelesen. Zumindest nicht vorher. Mittendrin hole ich das Buch nochmals raus und find eine kurz Notiz zu dieser nicht ungefährlichen Stelle. Aber auch gut, dass wir es nicht vorher wußten. Da hätten wir uns nur die ganze Zeit über schon Gedanken gemacht. Die richtige Gezeit kann man auf 60sm eh nicht planen.
Wir sind durch. Danach ging es mit nur noch leichtem Gegenstrom die letzten 20sm bis nach Lerwik. Erst eine Stunde vor dem Hafen gab der Wind auf und wir motorten den letzten Stück des Weges. Zur Begrüßung gab es noch ein wunderbares Abendlicht. Wir machen im Päckchen an eine deutschen Einhandsegler fest und verquatschen den ganzen Abend. Dunkel wird es ja nicht.
Der Hafen ist leider für Sportboote nicht sonderlich attraktiv. Im früheren Becken mit einen Schwimmponton hat ein großes umgebautes Haus/Wohnboot festgemacht. Gasprom hat hier soviel neue Arbeiter rangeschaft, dass der kleine Ort Lerwik sie nicht unterbringen kann, und so wurde dieses nicht sehr ansehnliche Appartmentschiff in den Hafen der Sprotboot gelegt. Diese liegen nun auf der anderen Seite. Dieses Becken ist nach Norden offen - wir haben gerade einen starken Nordwind- und bietet nur ca 10 Booten Platz. Die Hälfte der Plätze fällt dann auch weg, wenn ein Kreuzfahrrer seine Passagiere ausbootet. - Morgen nämlich- Die Yachten müssen sich in 4 und 5 er Päckchen legen und den Schwell der Kreuzfahrtboote ertragen.
Dafür darf man den Segelclub nutzen mit all seinen Annehmlichkeiten. Außerdem ist das liegen für ein 10m Boot mit 9 Pfund dem nicht vorhandenen Service angepasst. Nur das Einstecken des Stromsteckers wird mit 7 Pfund am ersten Tag berechnet. danach nur noch 1,80. Muss man nicht verstehen. In Stornaway zahlt man ca 23 Pfund und in Kirkwall 20. incl. Strom exl..Duschen. An bequemen Schwimmstegen mit Ausleger.
Morgen soll es kräftig aus Nord blasen, dann nach Nordwest drehen und das nutzen wir um den 30 Stunden Schlag zur Norwegischen Küste zu machen.
In Kirkwall habe ich die Tage ruhig verbracht. Mal bin ich bei Sonnenschein mit dem Rad gefahren, mal bei Regen mit dem Bus nach Stromness. Viel Aufregendes ist nicht passiert. Abends war ich mehrmals bei diversen Musikerzusammenkünften im Reel, einem sehr schönen netten Musikcafe.Meist eher ältere Semester spielten schottische Volkslieder.
Am Samstagabend kam dann Axel mit dem Bus von Inverness.Spannende Anreise über 2 Tage mit Flug nach Aberdeen, Zug nach Inverness, Bus bis zur Nordküste, dann Fähre, dann wieder Bus. Alles vorher im Internet plan- und buchbar.
Kirkwalbilder
aus Radtour
Immerwieder zuogen Nebelschaden über die Inseln
Kirkwal St.Magnus Chruch
Das Reel und die Innenstadt
Fischerhafen
St.Magnus
Samstag im Regen. Es wird maschiert
siehe unten
Fußgängerzone
Liegeplatz in Kirkwall Marina
Mein Rad.
Wir machen uns am Sonntag gegen 14 Uhr (wegen den Gezeitenströmungen) auf den Weg nach Norden durch die Orkneys. Ziel ist Westrray. Die Nordwestlichste der Inseln. Schon als wir lossegeln kommt Nebel auf. Zwischendurch lockert er ab und an auf. Doch meist sieht man keine halbe Meile weit. Der Radar und der Karten Kartenplotter sidn meine ständigen Helfer. 2 andere Segler sind ohne Radar los. Das ist mir etwas zu adrenalinfördernd.
Die Ströungen zwischen den Inseln ist enorm und meist schiebt sie uns beträchtlich. Kurz vom dem Ziel müssen wir noch durch einen Sund. Dort weredn wir mit 11 kn über Grund durch geschoben um am Ausgang, wo der Atlantik mit leichtem Nordwind drauf steht, in eine mächtige Brandung geschoben zu werden. Races oder Overfalls heisst das nett, aber die Welle geht hoch und bricht sich. Denke so 2m waren das bestimmt. Aber mit fast 9 kn sind wir da schnell durch.
Pierowall, wie der Hafen auf Westray heiss ist ein netter kleiner verträumter Fischerhafen. Der Hafenmeister kommt extra nochmal um auch das 2.Boot im Hafen abzukassieren. Das Pub sei ca 20 min Fußmarsch und er würde uns auch fahren. Wie auch den Britischen Einhandsegler am Steg. Doch ich habe schon zu kochen angefangen und der Brite wollte noch etwas maschieren. Vielleicht klappt es ja auf dem Rückweg.
Wir verbringen einen netten unterhaltsamen Abend im einzigen Pub auf Westray und müssen am Ende die tatsächlichen 25min auch zu wieder zurück laufen.
Am nächsten Tag legen wir früh ab. 80sm sind es bis Lerwick. Die Wettervorhersage läßt uns leider die Insel Fair Isle auslassen. Damit wäre es nicht ganz so weit gewesen. Doch wir haben guten Wind und saußen mit meist über 7 kn über Grund nach Nordosten. Nur die Wellen sind überlagert von einer alten Atlantikdünung und am Anfang geht das Boot in alle Richtungen.
Später wird es ruhiger. Doch als wir 5 sm vor der Südspitze der Shetlands sind, dreht der Strom und wir geraten in mächtige Races und Overfalls. Diesmal aber noch nen Meter höher und wir stehen fast, obwohl mir mehr als 6kn durchs Wasser machen. Es drückt uns stark auf das Kap. Es dauert fast 2 Stunden bis wir durch sind. Das hatte ich im Revierfüher nicht gelesen. Zumindest nicht vorher. Mittendrin hole ich das Buch nochmals raus und find eine kurz Notiz zu dieser nicht ungefährlichen Stelle. Aber auch gut, dass wir es nicht vorher wußten. Da hätten wir uns nur die ganze Zeit über schon Gedanken gemacht. Die richtige Gezeit kann man auf 60sm eh nicht planen.
Wir sind durch. Danach ging es mit nur noch leichtem Gegenstrom die letzten 20sm bis nach Lerwik. Erst eine Stunde vor dem Hafen gab der Wind auf und wir motorten den letzten Stück des Weges. Zur Begrüßung gab es noch ein wunderbares Abendlicht. Wir machen im Päckchen an eine deutschen Einhandsegler fest und verquatschen den ganzen Abend. Dunkel wird es ja nicht.
Der Hafen ist leider für Sportboote nicht sonderlich attraktiv. Im früheren Becken mit einen Schwimmponton hat ein großes umgebautes Haus/Wohnboot festgemacht. Gasprom hat hier soviel neue Arbeiter rangeschaft, dass der kleine Ort Lerwik sie nicht unterbringen kann, und so wurde dieses nicht sehr ansehnliche Appartmentschiff in den Hafen der Sprotboot gelegt. Diese liegen nun auf der anderen Seite. Dieses Becken ist nach Norden offen - wir haben gerade einen starken Nordwind- und bietet nur ca 10 Booten Platz. Die Hälfte der Plätze fällt dann auch weg, wenn ein Kreuzfahrrer seine Passagiere ausbootet. - Morgen nämlich- Die Yachten müssen sich in 4 und 5 er Päckchen legen und den Schwell der Kreuzfahrtboote ertragen.
Dafür darf man den Segelclub nutzen mit all seinen Annehmlichkeiten. Außerdem ist das liegen für ein 10m Boot mit 9 Pfund dem nicht vorhandenen Service angepasst. Nur das Einstecken des Stromsteckers wird mit 7 Pfund am ersten Tag berechnet. danach nur noch 1,80. Muss man nicht verstehen. In Stornaway zahlt man ca 23 Pfund und in Kirkwall 20. incl. Strom exl..Duschen. An bequemen Schwimmstegen mit Ausleger.
Morgen soll es kräftig aus Nord blasen, dann nach Nordwest drehen und das nutzen wir um den 30 Stunden Schlag zur Norwegischen Küste zu machen.
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