An der Muringtonne vor Killyleagh. Die LillyMy liegt fast neben uns
Portaferry
Strangford
Bangor
Kein Wasser mehr in Killyleagh
Yachthafen von Bangor
Montag, 5. August 2013
Don´t go to Bangor!!
Letzen Freitag, der abendliche Pubbesuch. Ich bestelle mein Lieblingsbier und sage "Smithwicks", da kommt von der Seite die Korrektur einer Frau." Smiticks" das W spricht man nicht.... Ich versuchs ein paarmal, dass es so klingt wie es klingen soll, mach mich etwas , absichtlich, zum Affen und wir lachen. Neben ihr sitzt Brian. Aus Derry, nicht Londonderry, wie ich versehentlich nachfrage, nein Derry. Das ist hier wichtig, wenn man den irischen Gedanken unterstützt. Die beiden sehen sich nur alle Jahre mal und trinken einige Biere zusammen. Einige haben sie wohl schon. Sie ist gut zu verstehen und er nur etwas mit Mühe.
Es folgt die übliche Frage nach dem "Wohin" und ich meine nur Bangor, die grosse Marina vor Belfast. Ein entsetzter Blick, "Why?", ich erkläre meine Absicht von dort Belfast zu besuchen und er nur:"Don´t go to Bangor". So ganz verstehe ich dann nicht, richtig begründet wird es nicht. Nur, dass wir statt Belfast doch bitte Derry besuchen sollen, das Intern.Folkmusicfestival sei am nächsten Wochenende. Ok, kann man ja mal ins Auge fassen. Leider muessen die beiden dann zur letzten Fähre rüber nach Strangford, aber nicht ohne uns noch die "geilste, urigste Kneipe der Stadt" zu zeigen. Sie ist kaum größer als mein Wohnzimmer. Eine Hälfte gehört dem Wirt, die Anderen 10qm teilen sich 5 Gäste. Jeder für sich ein Unikat, leider fast unverständlich. Ob Dialekt oder Alkohol. Alles möglich.
Sie erzählen noch vom tollen Pub in Killyleagh und einer Livemusicsession am nächsten Abend. Ob sie kommt, hängt etwas vom "hangover morgenfrüh ab, meint sie und hastet los, denn nur noch 2 Minuten bis zu letzen Fähre. Brian hatte nicht so gute Nerven und war schon einige Minuten vorher verschwunden, mit dem letzten Satz:...Don´t go to....
Wir wollen eh noch einen Tag den Strangford Lough erkunden und segeln mal einfach kreuz und quer am nächsten Tag um dann am Nachmittag an eine Muring vor Killyleagh zu gehen. (es ist die selbe an der ich schon hing). Es windet ganz gut und wir packen unsere Regenhosen ein um bei der Dinghyfahrt nicht so naß zu werden. Nehmen nochmal ein Lunch (ich) und Cream Teas (Nicole) im Picknick ein. Ein Regenschauer bringt uns dann ins Pub neben an.Dufferin Arms. Eine Kneipe mit vielen kleinen Räumen. Hier soll abends die Session steigen Jetzt ist auch schon einiges los.Wir gönnen uns ein Bier.
Doch dann wir wollen noch etwas ausruhen und wollen an Bord. Inzwischen ist noch mehr Wind auf der Reede und wir werden bis auf die Knochen naß. Kleines Schlauchboot und hohe Wellen gegen den Wind. Da kann man auch sich gleich mit dem Eimmer das Wasser ins Gesicht spritzen. Dumm von uns, nur die Ölhosen eingepackt zu haben. Niewieder!!!
Gegen Abend kommt noch die LillyMy mit Merle und Elias dazu und es wird schon schwierig die beiden mit dem Dinghy einigermaßen trocken auf die Slisand zu holen. An das Pub und die Session ist nicht mehr zu denken. Macht nichts, auch hier im Petroleumlicht ist es schön und gemütlich.
Am nächsten Tag genau getimed gehts los, denn die Ausfahrt aus dem Strangford Lough muss genau zur richtigen Zeit erfolgen, insbesondere wenn Wind auf die Einfahrt steht. Wir sind genau zu HW am Ausgang und haben wenig Probleme. Der Wind ist auch gerade sehr gnädig und hat nur 3-4 BF.
Wir segeln vor dem Wind nach Norden. Gegen Ende muss der Motor noch helfen um termingerecht im Donaghadee Sound zu sein. Jede Menge Races sind da in der Karte. Ich will da zu Stillwasser sein und deswegen muss der Motor schieben. Wir kommen etwa 30min zu spät, aber es es geht noch gut, trotz schon 3kn Gegenstrom. Es schauckelt recht kräftig. Hat doch der Wind wieder zugenommen und steht dagegen.
Also mit gemütlich in den Tag hineinsegeln ist hier nicht. Abfahrtszeiten und Zielzeiten müssen stimmen.
Vor Bangor können wir nochmal alles Segel hochziehen und segeln in die Abendsonne und Bangor leuchte schön im Abendlicht.
Bangor, eine geschäftige Stadt, mit ca 60 T Einwohner und einer großen Marina liegt etwa 20km Nordöstlich von Belfast und hat ne Bahnverbindung direkt in die Hauptstadt Nordirlands.
Die Seepromenade ist sehr auffällig und schön. Nette Reihenhäuser im Engl Stil reihen sich bunt aneinander. Very Britisch wie wir merken.
Abends noch in ein Pub. Eine lokale Band feiert die alten Crunch und Punkzeiten und jeder tanz und singt mit. Nur etwas laut, aber sonst die volle Stimmung.
Den Sundowner (etwas zu spät) nehmen wir dann im Boot ein und singen den neugetexteten Blues.
"don´t go to bangor!!" Why?its lovley!
Freitag, 2. August 2013
Bei Sonnenschein sieht es doch noch gleich viel netter aus. Portaferry am Eingang zum Strangford Lough
Die Marina ist klein und es steht fast immer Strom im Hafen. Aber hat einen sehr netten Habourmaster
Kleine Geschäfte warten auf Touristen. Die Wirtschaftskrise ist hier deutlich zu spüren. Viele geschlossene Gescvhäfte und Häuser die zum Verkauf stehen. Trotz Supersommer, sind wenige Touristen hier.
Der Square. Der Mittelpunkt des Ortes. In 5 Richtungen ca 300m weit und da ist Schluss mit dem Ort. Nur noch einige Wohnsiedlungen gibt es.
Meine Stammkneipe. Fiddlers Green
Der Yachtclub macht nur am Wochenende auf. Man soll dort gut essen.
Überall im Lough gibt es Reste von Burgen. Hier mitten in Portaferry hat sich die Touriinfo eingenistet
Die Slisand in Portaferry mit Blick auf den Sund, die hier The Narrows genannt werden. Durch dieses schmale Fahrwasser muessen bei jder Tide 350MiIllionenTonnen Wasser rein und raus. Kewin Wunder das da viel Strom und alles was dazugehört zu finden ist.
Wind läßt schon langsam nach. Morgen nochmal in den Lough rein und irgendwo Ankern und am Sonntag dann nach Bangor. (Bei Belfast). Wetter und Windvorhersagen sind gut.
Die Marina ist klein und es steht fast immer Strom im Hafen. Aber hat einen sehr netten Habourmaster
Kleine Geschäfte warten auf Touristen. Die Wirtschaftskrise ist hier deutlich zu spüren. Viele geschlossene Gescvhäfte und Häuser die zum Verkauf stehen. Trotz Supersommer, sind wenige Touristen hier.
Der Square. Der Mittelpunkt des Ortes. In 5 Richtungen ca 300m weit und da ist Schluss mit dem Ort. Nur noch einige Wohnsiedlungen gibt es.
Meine Stammkneipe. Fiddlers Green
Der Yachtclub macht nur am Wochenende auf. Man soll dort gut essen.
Überall im Lough gibt es Reste von Burgen. Hier mitten in Portaferry hat sich die Touriinfo eingenistet
Die Slisand in Portaferry mit Blick auf den Sund, die hier The Narrows genannt werden. Durch dieses schmale Fahrwasser muessen bei jder Tide 350MiIllionenTonnen Wasser rein und raus. Kewin Wunder das da viel Strom und alles was dazugehört zu finden ist.
Wind läßt schon langsam nach. Morgen nochmal in den Lough rein und irgendwo Ankern und am Sonntag dann nach Bangor. (Bei Belfast). Wetter und Windvorhersagen sind gut.
Eingeweht
Sitze nun schon einige Tage hier in Portaferry. Am Mittwoch war es echt
ecklig mit Dauerregen und kalt. Habe sogar das erste Mal den Heizlüfter
wieder angemacht und uns im Schiff verkrochen und ne DVD geschaut.
Gestern war zumindest der Regen durchgezogen und die Sonne kam gegen
Abend auch mal kurz hervor. Dafür wehte ein kräftiger Wind von Süd.
Sozusagen in den Sund hinein. Bei ablaufendem Wasser war zu sehen, warum
man hier nicht Wind gegen Strom haben will. Zeit für lange Spaziergänge.
Heute scheint die Sonne. Nachts fing es an zu Blasen. 30kn habe ich am
Morgen gemessen. Bleibe noch ein Tag. Ist nicht mal so schlimm. Abends
kommt Nicole an Bord. Die paar wenigen Gäste im Hafen kennen sich nun
alle. Überhaupt ist das Kontaktschliessen hier in Irland (ich sage
Irland und bin schon in Nordirland, egal. Kein Unterschied)eher leicht.
Auf der Straße, am Steg im Pub. Überall fällt man als nicht
Einheimischer auf und wird freundlich gegrüßt. Oft gleich mit der Frage
woher, wohin und wenn dann der Gegenüber vielleicht eine kleine deutsche
Vergangenheit hat, (Besuch dort, oder mal gearbeitet oder sogar
verheiratet mit einer Deutschen) gibt es viel zu erzählen. Gestern auf
dem Weg mit der Fähre über den Sund nach Strangford, sprach uns ein
engl. Paar an, "ob wir die Deutschen von dem Boot seien?" Dann stellten
sich beide mit Namen und Handschlag vor und schon war man im Gespräch.
Auch Segler, aus Manchester und auf ihrem Sommersegeltörn. Im Cafe sahen
wir uns wieder und saßen zusammen.
Oder im Fiddlers Green, dass hier wohl das einzige bessere Pub ist und
wir schon Stammgäste. Ohne zu bestellen wird das Bier schon zum Zapfhahn
geführt wenn wir "Hallo" sagen. Die ersten beiden Abende waren eher
ruhig. Man nutzt den Hotspot im Pub und trink seine 2 Gläser Bier
(Smithwicks, mein neuer Favorite). Gestern dagegen war QUIZ und es wurde
voll. Eine ältere Dame (bestimmt mal Lehrerin) hat die 60 Fragen sich
ausgedacht. Von Yellowpress, Filmklassikerwissen und allgemeine
Wissensfragen ging es durch einander.. 7 Teams mit 3-5 Menschen
eiferten und diskutierten und rätselten mit. Unser Wissen reichte oft
nicht bis in engl.TV Serien hinein oder stieg ganz aus bei Fragen zum
Britischen Königshaus. Wir mussten ja auch nicht mitspielen. Es geht um
eine Flasche Wein, jede Woche und dennoch. Es war spannend, Es wurde
geflüstert und darauf geachtet, dass der Nebentisch nichts hört. Dennoch
musste die strenge Lehrerin mehrmal um Ruhe bitten, Erwähnen, dass
Internethandys bitte auszubleiben hätten.
Unser Handy wurde aber rege genutzt, weil auch die Fragerin, manchmal
sich nicht mehr sicher der Antwort war. z.B.: "Wie heisst der Leader of
the Sharks in the Westsidestory". Keine Richtige Antwort, verunsicherte
die Dame und bat uns ums Nachsehen.
Und so gibt es viel kleine Geschichten mit Menschen hier. Dafür bin ich
hier. Die Landschaft ist schön, das Wetter gut bis wechselhaft, das
Revier anspruchsvoll und die Städte eher normal und Museen meide ich
eh. Das gibt woanders auch. Aber die Musik, die hier überall gegenwärtig
ist und die offenen und freundlichen Menschen wegen , bin ich den weiten
Weg gesegel,. (ich habs vor 2 Jahren in Schottland schon gemerkt, dass
es hier anders ist) und bin nicht enttäuscht bis jetzt. Zwar war es an
der Südküste Englands doch noch recht unterkühlt, aber seit den Scillies
ist es anders. Und dafür bin ich doch gerne eingeweht und schon Teil
dieser Cummunity hier. Macht Spaß.
ecklig mit Dauerregen und kalt. Habe sogar das erste Mal den Heizlüfter
wieder angemacht und uns im Schiff verkrochen und ne DVD geschaut.
Gestern war zumindest der Regen durchgezogen und die Sonne kam gegen
Abend auch mal kurz hervor. Dafür wehte ein kräftiger Wind von Süd.
Sozusagen in den Sund hinein. Bei ablaufendem Wasser war zu sehen, warum
man hier nicht Wind gegen Strom haben will. Zeit für lange Spaziergänge.
Heute scheint die Sonne. Nachts fing es an zu Blasen. 30kn habe ich am
Morgen gemessen. Bleibe noch ein Tag. Ist nicht mal so schlimm. Abends
kommt Nicole an Bord. Die paar wenigen Gäste im Hafen kennen sich nun
alle. Überhaupt ist das Kontaktschliessen hier in Irland (ich sage
Irland und bin schon in Nordirland, egal. Kein Unterschied)eher leicht.
Auf der Straße, am Steg im Pub. Überall fällt man als nicht
Einheimischer auf und wird freundlich gegrüßt. Oft gleich mit der Frage
woher, wohin und wenn dann der Gegenüber vielleicht eine kleine deutsche
Vergangenheit hat, (Besuch dort, oder mal gearbeitet oder sogar
verheiratet mit einer Deutschen) gibt es viel zu erzählen. Gestern auf
dem Weg mit der Fähre über den Sund nach Strangford, sprach uns ein
engl. Paar an, "ob wir die Deutschen von dem Boot seien?" Dann stellten
sich beide mit Namen und Handschlag vor und schon war man im Gespräch.
Auch Segler, aus Manchester und auf ihrem Sommersegeltörn. Im Cafe sahen
wir uns wieder und saßen zusammen.
Oder im Fiddlers Green, dass hier wohl das einzige bessere Pub ist und
wir schon Stammgäste. Ohne zu bestellen wird das Bier schon zum Zapfhahn
geführt wenn wir "Hallo" sagen. Die ersten beiden Abende waren eher
ruhig. Man nutzt den Hotspot im Pub und trink seine 2 Gläser Bier
(Smithwicks, mein neuer Favorite). Gestern dagegen war QUIZ und es wurde
voll. Eine ältere Dame (bestimmt mal Lehrerin) hat die 60 Fragen sich
ausgedacht. Von Yellowpress, Filmklassikerwissen und allgemeine
Wissensfragen ging es durch einander.. 7 Teams mit 3-5 Menschen
eiferten und diskutierten und rätselten mit. Unser Wissen reichte oft
nicht bis in engl.TV Serien hinein oder stieg ganz aus bei Fragen zum
Britischen Königshaus. Wir mussten ja auch nicht mitspielen. Es geht um
eine Flasche Wein, jede Woche und dennoch. Es war spannend, Es wurde
geflüstert und darauf geachtet, dass der Nebentisch nichts hört. Dennoch
musste die strenge Lehrerin mehrmal um Ruhe bitten, Erwähnen, dass
Internethandys bitte auszubleiben hätten.
Unser Handy wurde aber rege genutzt, weil auch die Fragerin, manchmal
sich nicht mehr sicher der Antwort war. z.B.: "Wie heisst der Leader of
the Sharks in the Westsidestory". Keine Richtige Antwort, verunsicherte
die Dame und bat uns ums Nachsehen.
Und so gibt es viel kleine Geschichten mit Menschen hier. Dafür bin ich
hier. Die Landschaft ist schön, das Wetter gut bis wechselhaft, das
Revier anspruchsvoll und die Städte eher normal und Museen meide ich
eh. Das gibt woanders auch. Aber die Musik, die hier überall gegenwärtig
ist und die offenen und freundlichen Menschen wegen , bin ich den weiten
Weg gesegel,. (ich habs vor 2 Jahren in Schottland schon gemerkt, dass
es hier anders ist) und bin nicht enttäuscht bis jetzt. Zwar war es an
der Südküste Englands doch noch recht unterkühlt, aber seit den Scillies
ist es anders. Und dafür bin ich doch gerne eingeweht und schon Teil
dieser Cummunity hier. Macht Spaß.
Donnerstag, 1. August 2013
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| Blick von Dafft Eddys zum Bojenfeld |
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| Cafe Picknik in Killyleagh |
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| Das noch privat bewohnte Schloss in Killyleagh |
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| Portaferry |
| Ankerplatz vor Killyleagh |
| Bojenfeld vor Whiterock |
| Bei Ebbe ist es etwas schwierg in Killyleagh |
| Killyleagh |
| Die Argentiner auf ihrem Boot |
| Carlingford |
| Im Strangford Lough |
| Strangford |
| Gegenüber von Strangford liegt unsere Slisand in Portaferry |
| In Strangford gibt es die Chance sein Schiff trockenfallen zu lessen. Z.Zt 3m Tidenhub |
| Strangford mit Blick auf die Narrows |
| Portaferry mit der Marina im Vordergrund |
Mittwoch, 31. Juli 2013
kurzmeldung
Sind doch am Montag abend noch in den Strangford Lough hineingesegelt. Mit 11kn sog es uns rein und es erwartete uns ein paradiesisches Segelrevier mit vielen Ankermöglichkeiten. Im Handbuch laßen wir von einem besonderem Pub. Daft Eddy in Whiterock. Dort an ne Ankerboje und mit den Dinghy auf Pubsuche. Ist inzwischen eher ein nettes Restaurant. Lecker gegessen und abends bei wunderbaren Sonnenuntergang das Leben genossen. Am nächsten Morgen kreuzen wir bei schönem Wind durch den mit etwas Untiefen bestückten Binnensee. In Killyleagh kurzer Spaziergang dann jagt uns ein Gewitter in ein nettes Cafe. Picknick direkt gegenüber dem Schloss. Empfehlenswert für Lunch und Tagesgelüste. Abends bei Stillwasser gehts nach Portaferry (denn hier ist in der Enge schon genaues Timing erforderlich). Dem einzigen Anleger hier, brauchen Wasser und vorallem mal ne Dusche.
Heute ist der erste richtige Regentag seit Hooksiel. Und das ist nun doch schon 5 Wochen her. Das sitzt man doch gerne aus. Werde hier dann am Freitag noch den nächsten Crewwechsel vornehmen. Ist echt nett hier.
Heute ist der erste richtige Regentag seit Hooksiel. Und das ist nun doch schon 5 Wochen her. Das sitzt man doch gerne aus. Werde hier dann am Freitag noch den nächsten Crewwechsel vornehmen. Ist echt nett hier.
Montag, 29. Juli 2013
Heimwaerts
So nun gehts es auf die Heimreise. Etwa die Hälfte der Strecke ist absolviert. Nun gehts wieder Richtung Heimat. Wobei,
Heimat? Im Moment ist mein Boot meine Heimat und ich bin sehr zufrieden damit.
Den Samstag haben wir nochmal in Dublin Downtown verbracht und wieder die übliche Bar Gortartys aufgesucht. Die wissen
schon wie man Stimmung macht und Touristen glücklich. Abends trafen wir uns noch mit Jochen und seiner Frau. 2 Deutsche
die seit über 10 Jahren hier leben und auch segeln. War ein sehr netter abend in einem netten Pub im Howth. Wir hatten
sie in Arklow kennengelernt und Telefonnummern getauscht.
Früh, wegen der Tide gings am Sonntag morgen los in Howth. Unter Spi gings dann am Sonntag nach der typischen
Morgenflaute unter Spi nach Norden. Am Ende bis zu 8kn durchs Wasser. Gebe zu der Spi stand etwas zu lang. 15Kn Wind sind
grenzwertig. Aber es hat einfach Spass gemacht. Der Carlingford Lough hat uns dann eingesogen. Die Strömung stand richtig
(vorausberechnet). Erstmal kurz in die Marina fetsgemacht (braucht man nicht), denn der Wind war doch noch recht kräftig
und richtig Landschutz gab es es nicht. Doch als Merle dann nach gekommen waren entschieden wir uns doch noch zu Ankern.
Draußen sahen wir dann unsere argentinische Familie vor Anker (auch in Arklow schon mal getroffen) und statteten ihnen
noch einen Besuch ab. 3 Boote im Päckchen an einem Anker. Sie sind zu 5 unterwegs, seit 3 Jahren aus Patagonien. Den
ganzen Atlantik hinter sich. Respekt. Die kinder (12,16,20)machen Homeschool und sind zufrieden mit ihrem Leben. Gerade
war noch Besuch aus der südlichsten Stadt da. Ushuaja.
Das Boot aus Stahl, ca 12m wurde selbst ausgebaut. Sehr schlicht, denn man wollte los und so baut man halt unterwegs
weiter. "Was soll´s" auf Spansich heisst auch das Boot.
Vor Anker mit Pfannkuchenessen haben wir es uns dann noch gut gehen lassen. Merle und Elia auf der Slisand. Nachts
schlief der Wind ein, die Ströung drehte uns am Anker, der perfekt hielt. Dennoch habe ich immer einen etwas leichten
Schlaf in einem solchen Gebiet wo kräftige Strömungen laufen.
Raus heute Morgen noch mit ablaufendem Wasser. In der engen Ausfahrt auch gut 3,5-4kn Strom und leichter Wind dagegen.
Nette kleine Races. man gewöhnt sich an sie und ich weiss, dass man da in Springzeit und mehr Wind vorsichtig sein muss.
Nun mit 4 Windstärken Raumschots unterwegs noch NE zum Strangford Lough. Werden aber in einem Hafen vorher übernachten,
denn dieser Sund hat es in sich. Bis zu 7 Kn laufen da unter Umständen. Und die sollte man gut abpassen. Soll aber ein
tolles Gebiet sein und das ist den Aufwand wert.
Heimat? Im Moment ist mein Boot meine Heimat und ich bin sehr zufrieden damit.
Den Samstag haben wir nochmal in Dublin Downtown verbracht und wieder die übliche Bar Gortartys aufgesucht. Die wissen
schon wie man Stimmung macht und Touristen glücklich. Abends trafen wir uns noch mit Jochen und seiner Frau. 2 Deutsche
die seit über 10 Jahren hier leben und auch segeln. War ein sehr netter abend in einem netten Pub im Howth. Wir hatten
sie in Arklow kennengelernt und Telefonnummern getauscht.
Früh, wegen der Tide gings am Sonntag morgen los in Howth. Unter Spi gings dann am Sonntag nach der typischen
Morgenflaute unter Spi nach Norden. Am Ende bis zu 8kn durchs Wasser. Gebe zu der Spi stand etwas zu lang. 15Kn Wind sind
grenzwertig. Aber es hat einfach Spass gemacht. Der Carlingford Lough hat uns dann eingesogen. Die Strömung stand richtig
(vorausberechnet). Erstmal kurz in die Marina fetsgemacht (braucht man nicht), denn der Wind war doch noch recht kräftig
und richtig Landschutz gab es es nicht. Doch als Merle dann nach gekommen waren entschieden wir uns doch noch zu Ankern.
Draußen sahen wir dann unsere argentinische Familie vor Anker (auch in Arklow schon mal getroffen) und statteten ihnen
noch einen Besuch ab. 3 Boote im Päckchen an einem Anker. Sie sind zu 5 unterwegs, seit 3 Jahren aus Patagonien. Den
ganzen Atlantik hinter sich. Respekt. Die kinder (12,16,20)machen Homeschool und sind zufrieden mit ihrem Leben. Gerade
war noch Besuch aus der südlichsten Stadt da. Ushuaja.
Das Boot aus Stahl, ca 12m wurde selbst ausgebaut. Sehr schlicht, denn man wollte los und so baut man halt unterwegs
weiter. "Was soll´s" auf Spansich heisst auch das Boot.
Vor Anker mit Pfannkuchenessen haben wir es uns dann noch gut gehen lassen. Merle und Elia auf der Slisand. Nachts
schlief der Wind ein, die Ströung drehte uns am Anker, der perfekt hielt. Dennoch habe ich immer einen etwas leichten
Schlaf in einem solchen Gebiet wo kräftige Strömungen laufen.
Raus heute Morgen noch mit ablaufendem Wasser. In der engen Ausfahrt auch gut 3,5-4kn Strom und leichter Wind dagegen.
Nette kleine Races. man gewöhnt sich an sie und ich weiss, dass man da in Springzeit und mehr Wind vorsichtig sein muss.
Nun mit 4 Windstärken Raumschots unterwegs noch NE zum Strangford Lough. Werden aber in einem Hafen vorher übernachten,
denn dieser Sund hat es in sich. Bis zu 7 Kn laufen da unter Umständen. Und die sollte man gut abpassen. Soll aber ein
tolles Gebiet sein und das ist den Aufwand wert.
Freitag, 26. Juli 2013
Howth
Sitze nun im Yachtclub von Howth und geniese die Ruhe. Nur 15km von Dublin weg und es gefaellt mir hier.Mit der S Bahn kann man es sicher nochmal machen. DUBLIN
Beim 2.Blick etwas abseits des Temple Bar Distriks habe ich noch ein anderes Dublin gesehen. Im Musikgeschaeft mich mit Noten und CDs eingedeckt. Bin doch wegen der irischen Kneipenmusik hierher gesegelt. Tja.die ersten Songs hab ich schon drauf.
Gestern morgen um 5 ist Johannes zum Flughafen aufgebrochen. Die 2,5 Wochen waren doch schnell vorbei. Leider verabschiedet sich nun das stabile Hochdruckwetter. Gewitter und Wolken ziehen nun taeglich ueber die Insel. Waere ja auch vermessen zu glauben, das Wetter der letzten Wochen waere normal hier.
Am Sonntags gehts weiter Richtung Norden. Sozusagen auf die Heimreise.
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