Samstag, 12. Juni 2010

Irgendwer bremst mich aus.


Sonnenuntergang vor Anker



Die Ruhe ist gigantisch. Nur ein Kuckuck schreit
Slisand schwoit vor sich hin, Klaus am Felsen

Das Neue Gummiboot


Sitze bei Mcdoof und nutze freises Wlan. Essen tue ich nichts. Sind heute morgen um 8 Uhr in Vestervik angekommen.
Nachdem wir gestern nicht soweit gekommen sind, weil kein Wind war und ich nicht 8 Stunden motoren wollte, suchten wir eine wunderbare Bucht am Wegesrand. Klaus+Evi gingen an den Felsen, ich mag es lieber Mückenfrei und ankerte nicht weit davor. Außerdem muss ich doch endlich mal mein neues Schlauchboot ausprobieren. Abends zusammen gegessen. Dazu wurde das bei mir und von mir gekochte Essen im Schlauchboot, natürlich mit Topfuntersetzer zur Alegria gerudert. (Essen uaf Rädern...)
Um 3:45 klingelt dann das Handy. Klaus: Dein Anker slippt. ja tat er, aber nun hielt er. Aber auch sein Heckanker machte Sorgen und so brachen wir den Aufenthalt dort ab und segelten unter 2 fach gerefftem Gross mit Vollspeed durchs Schärenfahrwasser. Klingt toll. War es aber nur eine zeitlang. Als es offener wurde stand da gleich ne gute Welle, die mir meine Morgendusche ersetzte. Leider ist für so eine Fahrt dann der Elektronische Steuermann zu schwach und der Windsteuerer zu ungenau. Also steuern, steuern steuern. Ohne Frühstück, Tee und genügend Schlaf. Endlich hinter einer Insel wieder Schutz. Wir beratschlagen per Funk, und gehen erstmal vor Anker. Leider auch diese Bucht, hoch mit Felsen geschützt, erweißt sich als zu gefährlich. Fallwind aus allen Richtungen und schlechter Ankergrund. Also weiter und nach Vestervik. Draußen in Sodden Udde (glaube so heisst das) liegt man klasse. Mit Faltrad in die 4 km entfernte Stadt. Zwecks Internet. Habe seit Tagen keinen aktuellen Wetterbericht mehr. Dabei wollte ich doch schon mindestens 30sm weiter sein. Naja. dann morgen mal etwas mehr. Denn am Mittwoch kommt Gabi in Nyköping an und Dienstag ist wieder Gegenwind angesagt.Immer hin heute 15sm und das vor 8 Uhr.Gestern waren es nur 22 sm.

Also schaun ma mal, obs morgen besser wird.
Bilder später

Donnerstag, 10. Juni 2010

Oskarshamn


Paskallavik

Paskallavik
Oskarshamn
wieder raus aus den Binnenfahrwasser



So möchte jeder gerne wohnen


Steine überall

Leider ohne Sonne, dennoch beeindruckend


Oskarshamn

Oskarshamn


Sitze in einem Einkaufscenter im Cafe von Oskarshamn. Gestern gings los in Kalmar. Noch mit Sonnenschein. Bei schwachen Ostwind. Leider zog es schnell zu aber der Wind blieb konstant und drehte sogar noch etwas auf. In einem Rutsch, d.h. ohne Wende oder Halse ging es nach Paskallavik. Das liegt bereits in den Schären. Was eine wunderbare Anfahrt bereithielt. Leider drehte der Wind immer mehr auf Nordost (so um die 3-4). Das reichte aus um uns an der ungeschützten Pier eine fast schlaflose Nacht zu gönnen. Mit "wir" meine ich Klaus, Evi und ihre Alegria und meine Slisand und ich. Nach fast 40sm waren wir gestern dann auch reichlich müde und gleichzeitig planten wir für heute wieder einen langen Schlag nach Vestervik um Freunde von Klaus zu treffen. Leider stand der Wind auch heute noch mit 4 aus NE und das hieß, dass sich übernacht eine unangenehme See aufgebaut hat. Viel Lust nach der schlaflosen Nacht uns da 40sm (bei der Kreuz schnell 80sm) anzutun, war nicht vorhanden. Wir legten wie verabredet um 7 Uhr ab und machten uns im Binnenwassers auf den Weg nach Oskarshamn. ca 10-15sm.
Eine beindruckende Fahrt in der engen Fahrrinne. Immer an den Steinen lang. Viele nette Sommerhäuser versprechen den Eigentümern unvergessliche Sommer. Leider werde ich diesen"Sommer" hier auch nicht vergessen. So kalt und ungemütlich habe ich noch keinen Juni hier erlebt. Meist ist es der schönste Monat. Noch vor den Sommerferien hier aber schon sommerlich warm. Schlägt schon etwas aufs Gemüt zur Zeit.
Aber die Fahrt heute durch die Schären tat gut, wenn auch etwas Sonne nicht geschadet hätte.
Die 2 sm "draußen" zeigten, dass wir wirklich gerne gleich wieder nach Oskarshamn abgebiegen. Wirklich eine unangenehme Welle und das genau von da, wo wir hin wollen.
Nun liegen wir in einem nett gemachten Stadthafen. Nur 5 andere Boote liegen hier. Noch Vorsaison. Vieles noch geschlossen. Aber vom Hafenmeister (Italiener) nett empfangen. Es gibt gleich den Code für die Sanitäranlagen mit kostenlosen Waschmaschinen und duschen. Liegegebühr wir wohl erst am Abend fällig.
Morgen sieht der Wetterbericht immer noch nicht ideal aus. Regen und weiter NE. Erst am Abend soll er drehen. mal sehen wann wir dann wohl los gehen.

Heute habe ich ne neue Kamera gekauft. Bald gibt es wieder Bilder.
(dann kommen die von Videokamera wieder raus)
Nun haben wir einen netten Abend an Bord der Allegria gehabt. Klaus freunde sind einfach hierher gekommen. Gut gegeseen, getrunken und Musik gemacht. So mag ich das. Auch Gerd, den ich in Kalmar getroffen habe (SF-ler)ist nu hier angekommen. Wehmutstropfen. Fetter Regen.

Montag, 7. Juni 2010

Utklippan


Der Morgen kommt.Das schlechte Wetter auch.


Utklipan, Einsam und trüb

Der Mond kommt in einer kurzen Nacht

Die Sonne geht und der mit ihr der Wind

In Kopenhagen



So nun bin ich weit gekommen. Kaum Wlan in den dänischen Häfen, dafür gibt es in dem abgeschiedensten Schärenhafen auf Utklipan an der Südostecke Schwedens Internet. Nur eine Steckdose, keine Duschen, Trocken WC (umgangssprachlich Plumsko), aber Wlan. ;)


Gestern am Sonntag morgen hat mich Christiane verlassen. Sie fliegt von Kopenhagen heim, denn die Ferien gehen zu Ende.

Wir hatten seit Vordingborg ideale Segelbedingungen. Sonne und Wind.
Sind ein Tag früher in Kopenhagen und finden einen Platz im recht vollen Christianshavn. Schnappen unsere Falträder und touren durch die Stadt. Chrsitiane kommt ihrer Kaufsucht nach, mir ist es fast etwas zu voll hier.Aber gut das sie es noch am Freitag tut, denn am Samstag, -wir, besser sie, freuen uns schon aufs shoppen. (Ich brauch ne neue Kamera, die Bilder von der Filmkamera sind nicht so klasse).
Doch siehe da. Alles zu. Warum. Irgendwer weiss es dann. Es ist der Nationalfeiertag. Irgendwann um 1500 und irgendwas eine Inthronistaion und die Gründung Dänemarks. Dafür stehen heute nun tausende Touristen vor geschlossenen Läden. Viele wissen nicht warum. Lange Gesichter. 3 riesige Kreuzfahrer liegen im Hafen. 10 000 Passagieren wissen nichts zu tun.

Wir segeln gemütlich nach Dragör. Im Yachthafen ist eigentlich immer nichts los und immer Platz. Nur nicht heute. Nationalfeiertag. Am ehemaligen Fort ist was los. Hubschrauber fliegen tief, die Feuerwehr spritzt und Blaulicht funkelt. Alles Voll. und wir finden zuerst keinen Platz im sonst so leisen und gemütlichen Hafen. Aber etwas beten hilft, und als wir gerade im 3erPäckchen uns ergeben wollen, wird ein Platz am Stegende frei. Ruhig ist es deswegen noch lange nicht. Der Däne redet gern laut, vorallem wenn Alkohol im Spiel ist und Musikanlage seines Motorboots etwas zu laut aufgedreht ist.
Macht nicht alles geht zu Ende auch ein Nationalfeiertag und Christianes Urlaub.
(sie freut sich schon auf ihr alkoholfreises Bier: Den das kennen die hier nicht. Erstaunte Blicke beim Bestellen und die entsetzte Frage: "Wo kommt hier denn her..???")

Ich mache mich wie geplant auf meinen Einhandtrip Richtung Schweden. Geplant habe ich 130 sm nach Utklipan. Der Wetterbericht ist nicht optimal. Erst schwache Winde, drehend, später dann in Sturmstärke vorhergesagt mit Regen.

Mache mich also morgens los, nachdem das Taxi uns getrennt hat.Idealer Wind für meine große Genua. Können fast bis zum Falsterbrokanal mit 5 kn segeln. SW 2-3.Und Sonnenschein. So mag ich das.

Danach SW-S um 3. Das ist doch Spinnakerwetter. Unter Selbststeueranlage geht es so den ganzen Tag bei 4-5 kn entspannt dahin.

Dieser lange Törn ist ein Versuch mal zu erkunden, wie es so ist, einhand eine Nacht durch zu segeln. Wie klappt es mit dem Häppchenschlafen, immer mit dem Küchenwecker auf 10 Minuten. Versuche schon am Tag, mehrmals kurze Nickerchen zu machen, am Ende ist es doch verdammt anstrengend.

Richtig dunkel wird gar nicht. Man kann immer noch gut sehen. Von 23-2 uhr ist es "Nacht", ansonsten eher hell. Gegen 2 Uhr werde ich dann bettschwer und ich fange an in 10 Minutenschüben zu schlafen. Am Anfang schrecke ich oft schon nach 5 Minuten wieder auf und schaue raus. Später habe ich das Gefühl auch mal ein Läuten überschlafen zu haben. Aber die See ist so leer, die wenigen Querlaufenden Frachter und Fähren sind Dank des neune AIS (Automatisches Idenfikationsystem der Berufsschiffe) leicht zu erkennen und abzuschätzen ob es eng wird oder nicht. Einge Meilen südlich ist dagegen ganz gut was los. Das enge Verkehrtrennungsgebiet zwischen Schweden und Bornholm.



Nach gut einer Stunde bin ich einigermaßen fit um den Rest wieder an Deck zu bleiben. Leider hat der Wind uns seit Sonnenuntergang verlassen und wir motoren unserem Ziel entgegen. Immernoch hoffe ich auf den angesagten Ostwind.

Der kommt, dann zwar, erst schwach aber mehr aus Nordost und dass ist genau gegen an. Kurz überlege ich ein anderes Ziel an zusteuern, setze alle Segel, aber nicht Rechtes liegt auf der Kurslinie. Also Segel runter und gegenanmotoren. Liegt mir so gar nicht, aber zum kämpfen bin ich zu müde. Später nimmt der Wind noch zu und will mich zwingen zu segeln. Aber 3 sm vor dem Ziel bleibe ich hart und kämpfe mich bei 4 gegenan in den Hafen von Utklipan.
Etwas trostlos so ohne Sonne hier.Spazierengehen ist kaum möglich. Nicht nur, dass es eh so klein ist, auch die Möwen wollen ihr Reich nicht mit den Menschen teilen und attakieren mit lautem Geschrei die Eindringlinge. Schlafe erstmal einige Stunden, entdecke dann das Internet (Damit habe ich hier nicht gerechnet), Entdecke dann den Strom, den ich wegen dem Heizen doch ganz gern hätte und verlege nochmal das Boot.
Trüb und regnerisch mach ich es mit unter Deck gemütlich und daran den Film, den ich gestern auf der Reise gedreht habe zu schneiden. Gibt es dann hier.
Die Bilder Sind mit der Videokamera gemacht. Ganz ohne gehts einfach nicht.

Jetzt hat der Wind gedreht. Laut Wetterbericht sollte die schon mittags geschehen. Es pfeift draußen und ích hole nun meinen Schlaf nach. Morgens gehts Richtung Kalmar. Klaus und Evi von cder Alegria treffen. Vorhin habe ich noch mit Henk (Holländischer Freund aus 2008-Estland) auf seiner Sogno del Oro gechattet. Liegt im warmen Madeira. Auf dem Weg um die Welt. Ingternet machts möglich. Am abgeschiedensten Ort der Ostsee. Utklipan

Mittwoch, 2. Juni 2010

Vordingborg

Ab nun keine Bilder mehr :(



Kamera geht nicht mehr. Mist. Wo es doch so schöne Segeltage gab. Erst heute. Genial. Warm, halber Wind mit 4Bf und 6 Kn (zum Teil bis 7kn) Fahrt von Ömo nach Vordingborg.

Aber ich will die Zwischenstationen nicht auslassen. Von Rudköping sind wir nach abflauen des Windes weiter Richtung Lundeborg. Viel kreuzen und viel alter Seegang machten vorallem Chrsitiane zu schaffen. Die SLISAND ist da härter mit sich. Nach 3 Stunden waren wir auch schon im gemütlichen Lundeborg. (da wollte die Kamera nicht mehr. Mist-war ich hier doch lange nicht mehr).Abends kam die Sonne raus und wir haben in einem fast leeren Hafen gemütlich die Seele baumeln lassen. Insgesamt ist erstaunlich wenig los in den Häfen. Einige Chartercrew mit großen Booten und wilden Anlegemanövern mal abgesehen. Ich frage mich manchmal schon, ob die überhaupt schon nen Segelschein haben. Naja, solange die mein Boot nicht rammen. So wie gestern in Omö. ne 48er Bavaria musste den Bugspriet einer fast neuen Malö 43 testen. Nun hat die Bav nen kleinen Gelcoatschaden, den wohl die Kaution aufbrauchen wird.

Naja. Also Omö, wieder ein netter Segeltag. Kurz zwar, aber bei den leichten Winden genau richtig um noch genug Zeit zu haben für ne Fahrraderkundungstour über die Insel. Die fiel dann etwa skürzer aus als erwartet, denn Christiane hat nen 10kg Findling vom Strand im Rucksack transportiern wollen und da will man keine langen Touren auf Falträdern strampeln.

Ich am Abend noch den Gaszug gewechselt. Direkt vor der Hafeneinfahrt wollte das Boot nur noch in Tuckerfahrt weiter. Gut das ich einen Ersatzzug dabei hatte. "wir reparieren uns durch den Urlaub"!!!



Naja, heute wieder alles OK, Die KW Anlage mag noch nicht so recht, aber auch das werden wir hinbekommen. Wie den Windgenerator (Leitung ab) in Lundeborg.



Morgen dann Rodvig und Freitag nach Dragör (Vorort von Kopenhagen).
Voll im Zeitplan. Der Wetterbricht ist auch für die folgenden Tage vielversprchend.

Sonntag, 30. Mai 2010

Rudköping auf Langeland


Badhuetten in Marstall





Marstall

Marstall

So nun mal wieder Internet. Liegen nach einem kurzen Segeltag, patschnaß in Rudköping. Nichts los hier. Irgendwie ist immernoch Vorsaison.
Etwas mehr Leben war gestern in Marstall auf Aerö.

Nachdem ich Christiane in Schleswig vom Zug abgeholt hatte, ging es schnell nach Missunde, weil wir dort verabredet waren. Nein nicht mit Wilfried Erdmann den mehrfach Weltumsegler, der da gerade mit seiner neuen X79 liegt. Aber den haben wir getroffen und uns kurz und nett unterhalten. Scheint ihm noch nicht so recht geheuer zu sein, dieser flotte kleine Flitzer unter Segel.Will damit nächste Woche mit seiner Frau Astrid nach Norwegen aufbrechen.
Gut gegessen im Fährhaus am Abend, ging es am Samstag los Richtung Kappeln. Mit gemütlichen achterlichen Winden, durch 2 Brücken bei idealen Segelbedingungen wollten wir einfach den Tag nicht sofrüh beenden. Vorallem weil ich den Wetterbericht für Sonntag kannte. Ostwind und Dauerregen. Also nicht lange fackeln und durchgesegel bis Daenemark. Der Brief der undedingt noch in Deutschland zur Post muss, wurde einem Segler in Kappeln an der Pier beim Vorbeisegeln in die Hnadgedrueckt.
Bei der schwachen achterlichen Brise sind wir vorm Dunkelwerden schon noch da, dachten wir. Aber es kam anders. Vor Schleimünde dreht der Wind nach kurzer Pause auf SE nimmt bis fast 4 Bf zu und läßt uns mit fast 6 kn nach Marstall segeln. Schon um 19 Uhr liegen fest am Gästesteg. Ein netter dänischer Hafen den jeder mal besucht haben sollte. Kleiner Strandspaziergang am Abend mit Christianes Liebingsbeschäftigung: Steinesammeln. Die Ostsee ist da sehr ergiebig.
Bis spätnachts dann noch am Laptop Lena Sieg in Oslo mitverfolgt und mit Regentropfen an Deck am Morgen aufgewacht.
Nach kleinem Stadtspaziergang reizt uns der nette Wind SE 3-4 (der Regen eher weniger) doch auf zubrechen, um die 10 sm nach Rudköping zu segeln. So ganz untätig können wir dann doch nicht sein.
Hier leider weiterhin Regen und nicht mal der Hafenkiosk hat offen. Gut das der Kühlschrank gut gefüllt ist....

Morgen gehts nach Norden. Mal sehen wie weit. Der Regen soll sich dann auch verzogen haben.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Endlich Unterwegs
















2 Tage gearbeitet, angefangen mit dem Unterwasseranstrich, dem Polieren der Schraube, damit nicht wie letztes Jahr die wegen Pockenbewuchs unbrauchbar wird, und ich in der kalten Ostsee tauchen muss um sie zu säubern.

Dann einige neue elektische Spielsachen (neuer Plotter und AIS mit Antenne) einbauen, Kabelverbindungen Mast/Schiff erneuert. Gearbeitet bis Mittnacht. Wenig Schlaf, aber das Adrenalin hilft. Bin von Vorfreude auf 5 Wochen segeln ganz aufgedreht.
Dann 3 Stunden eher in Wasser, Maststellen, Motortest. Alles OK!!!

Noch einige Stunden Segelklar machen, Einkaufen, stauen und noch den Mietwagen weg. Ja, und dann endlich....

Leinen Los heute um 11 Uhr. Bei leichter NW-Brise mit einem Kreuzschlag an Kalkgrund vorbei Richtung Schleimünde. Natürlich dann mit Spi, auch wenns am Ende nur 3 kn sind. Muss wieder aus der Hektik des Alltags raus und die Langsamkeit geniesen. Erinnerungen an meine Reise mit Motorhandicap werden wach.
Gut eingepackt am Morgen noch wurde es mir immer wärmer. Am Ende saß ich in Shorts und T-shirt im Cockpit. Wunderbarer Segeltag. Später drehte der Wind auf Ost. Ich motorte den Rest ab Schleimünde nach Kappeln.
Schwieriger Anleger bei kräftigem Strom im ASC.
Hab leider im Winter vergessen meine Allroundfock zum Nähen zu bringen. Das muss nun morgenfrüh hier noch gemacht werden. (Nur schnell die wichtigen offenen Nähte). Nachmittags muss ich nämlich in Schlewig Christiane abholen, die mich bis Kopenhagen begleitet. Danach segle ich bis Nyköping alleine. 10 Tage alleine. Solange bin ich noch nicht allein gesegelt. Eine neue Erfahrung. Bin mal gespannt.

Mittwoch, 21. April 2010

Bald gehts los

Es ist nicht leicht. Überall wird gekrant, Masten gestellt, die ersten Törn gesegelt, und ich habe noch 5 Wochen Arbeit vor mir. Dann aber, Mai gehts schnell ins Wasser mit der SLISAND und wir machen uns in einem 5 Wochentörn auf nach Stockholm. (über Kopenhagen und Bornholm).

Samstag, 6. Februar 2010

DVD- ist fertig!!!

Ich habs geschafft. Computer hat genervt, viele Abstürze, aber es wurde eine complette DVD mit Menüführung. 40 Min.

Segeln unter Weißen Nächten
- meine Sommersegelreise in den Nordosten der Ostsee 2008.

Wer sie will. Preis incl. Porto Deutschland 8 Euro. Bestellen über: aschi1711@aol.com

Mittwoch, 3. Februar 2010