Fest in zweierlei Hinsicht. Zum einen nen sicheren Liegeplatz und zum
andern festgehalten durch widrige Starkwindvorhersagen für die nächsten
Tage (und Woche).
Waren wir gestern noch übermütig und schnell in Brunsbüttel
aufgebrochen, als wir über Funk von einem Slot für Sportboote in der
Alten Schleuse gehört haben.
Zwar 2 Stunden vor dem eigentlichen Hochwassertermin, aber die 2kn
Gegenstrom nahmen wir gern in Kauf, war uns doch vor 2 Jahren die fast 2
stündige Warterei vor der Schleuse noch gut in Erinnerung. Diesig, und
schwülheiss. Anfangs windstill, erkoren wir schnell die Idee doch nicht
nur nach Cuxhafen zu fahren, sondern den noch kommenden guten Nordwind
zu nutzen und weiter ins friesische Wattenmeer zu segeln.
Leider vereiteln Wettervorhersagen doch wieder alle nette Planungen.
1.Gewitter für den Nachmittag mit 9 Windstärken und 2. die
Starkwindvorhersagen für die nächsten Tage. Da ist der Hafen von
Wangerooge nicht sicher genug. Schon mit vollen Segeln und Schiebestrom
und 10kn über Grund fast am Ende der Elbe angelangt, finden wir eine
nette Alternative. Hooksiel. Dumm nur. Dort ist eine Schleuse und die
macht um 19 Uhr Feierabend. Wir werden nicht vor 20:30 da sein.
(-was uns eine Nacht schauckelnd an einem Arbeitsschiff im Vorhafen
beschert-)
Vorher wirds noch ecklich nass. Die Gewitter kommen mit Regen, aber
glücklicherweise mit etwas Abstand. Ein Blitzeinschalg, auch in der Nähe
kann für die Bordelektronik oft den Tod bedeuten. Und die nutzen wir
heute besonderst. Durch Dunst, Nebel und später Regen ist die Sicht oft
gerade mal nur 1 sm. Der Kartenplotter, mit AIS (zeigt uns große Schiffe
an und wir queren 3 Fahrwasser) und Radar helfen schon gewaltig. Gerade
in den strömungsstarken Mündungen von Elbe, Weser, Jade ist bei
schlechter Sicht schnell die Orientierung weg. Wie schwer hatten es die
Seeleute füherer Zeit. Und ich meine vielleicht 5-10 Jahre. Meine
Hochachtung für all die Nordseesegler.
Nur nützt all die Eletronik nichts, wenn man mit einem kleinen Segelboot
Richtung Westen will und der Wind einem in Sturmstärke auf die Nase
bläßt. Durch zuviele Wetterberichte eingeschüchtert sitzen wir nun und
harren der Dinge. Vor Sonntagabend oder doch erst Montag wollen wir da
nicht raus. Noch regnet es. Aber Regen ist nicht das Problem.
Hooksiel bietet nicht viel. Ein Meerwasserwellenbad (gerade genutzt um
mal zu duschen, denn die im Hafen stehen im Keller unter Wasser) und 100
Kneipen, Restaurants und wie sich sich alle nennen. Teuer und schlecht.
Internet geht fast nicht. Nur übers Handy und auch das nur eher
schleppend. Deswegen keine Bilder. Die werden nachgereicht. So belieben
wir festgezurrt im Hafen und warten auf das nächste Wetter.
Freitag, 21. Juni 2013
Donnerstag, 20. Juni 2013
Brunsbüttel, warten auf Hochwasser
Nein ich bin kein Zyniker. Überall geht das Wasser zurück und ich warte auf Hochwasser. Hier auf der beginnenden Nordsee, hier an der Elbe, ist das wichtig, immer zur richtigen Zeit los zu fahren. Und heute ist das bei HW. Noch ne Stunde dann gehts los nach Cuxhafen. Wenig Wind und dass noch aus der falschen Richtung.
Die letzten Wochen waren geprägt von viel Ostwind. Ab heute ist es vorbei. Denn wir kommen. Die Langfristige Prognose. SW, W, NW mit bis zu 8 BF. Da kommt keine Freude auf.
Dennoch wir sind gut drauf. An Bord gerade ist Gotthard und morgen früh kommt noch Axel dazu. Die Mannschaft hat sich 2011 schon bewährt für den Tripp nach Schottland.
Gestern sind wir in Rendsburg los. Schwülheiss und abends dann ein recht heftiges Gewitter mit Hagel. Im Boot war es brutal Laut. Wie in einem Rezonazkörper auf dem mit Steinen geworfen wird. Dazu viel Regen. Im Ort hier sind einige Läden heute morgen mit Wasser abpumpen beschäftigt.
Am Samstag bin ich bei gutem Wetter nach Kiel gekommen, hab einige Arbeiten am Schiff noch versucht zu erledigen. Am meisten beschäftigte mich diesmal der Radar. Aber der Stecker war korrodiert und wurde erneuert. Leider verlor ich den Überblick und 8 Kabeln wollten einfach nicht mehr zusammen finden. Am Ende nach vielen Stunden sitzen messen und neu machen, entdeckte ich, dass die aufgedruckte Farbkodierung an der neuen Buchse falsch war. Orange und Gruen und die dazugehörigen Weissen waren vertauscht. Das mal zu merken hat viel Nerven gekostet. Dazwischen ging auch mal der Kontakt zum Aussenlautspreccher nicht und zum Autoilot. Peanuts dagegen.
Deshalb musste ich am Sonntag bei starkem Halbwind mal schnell in die Schlei segeln. Kopf freipusten. Das war mal Segeln vom Feinsten. Bis 8 kn bei Boen um 30kn. Nicht ohne. Bevor aber der große Regen kam war ich behütet im Hafen von Kappeln. Von dort war es Montag etwas zäh zurück. Bei wenig Wind, aber auch solche Tage ohne Druck kann ich genießen.
Dienstag dann früh los in den Nordostseekanal. Tamara kommt morgens an Bord und hilft. Werden in der großen Schleuse geschleust, aber es ist gähnend leer. Also alles kein Problem. Um 14 Uhr schon in Rendsburg. Es ist heiss. Für hiesige Verhältnisse. Der Süden Deutschland schwitzt mehr, ich weiss. Uns reichts, wir sind naßgeschwitzt.
Dann geht Tamara und Gotthard kommt. Die Reise hat begonnen.
Die letzten Wochen waren geprägt von viel Ostwind. Ab heute ist es vorbei. Denn wir kommen. Die Langfristige Prognose. SW, W, NW mit bis zu 8 BF. Da kommt keine Freude auf.
Dennoch wir sind gut drauf. An Bord gerade ist Gotthard und morgen früh kommt noch Axel dazu. Die Mannschaft hat sich 2011 schon bewährt für den Tripp nach Schottland.
Gestern sind wir in Rendsburg los. Schwülheiss und abends dann ein recht heftiges Gewitter mit Hagel. Im Boot war es brutal Laut. Wie in einem Rezonazkörper auf dem mit Steinen geworfen wird. Dazu viel Regen. Im Ort hier sind einige Läden heute morgen mit Wasser abpumpen beschäftigt.
Am Samstag bin ich bei gutem Wetter nach Kiel gekommen, hab einige Arbeiten am Schiff noch versucht zu erledigen. Am meisten beschäftigte mich diesmal der Radar. Aber der Stecker war korrodiert und wurde erneuert. Leider verlor ich den Überblick und 8 Kabeln wollten einfach nicht mehr zusammen finden. Am Ende nach vielen Stunden sitzen messen und neu machen, entdeckte ich, dass die aufgedruckte Farbkodierung an der neuen Buchse falsch war. Orange und Gruen und die dazugehörigen Weissen waren vertauscht. Das mal zu merken hat viel Nerven gekostet. Dazwischen ging auch mal der Kontakt zum Aussenlautspreccher nicht und zum Autoilot. Peanuts dagegen.
Deshalb musste ich am Sonntag bei starkem Halbwind mal schnell in die Schlei segeln. Kopf freipusten. Das war mal Segeln vom Feinsten. Bis 8 kn bei Boen um 30kn. Nicht ohne. Bevor aber der große Regen kam war ich behütet im Hafen von Kappeln. Von dort war es Montag etwas zäh zurück. Bei wenig Wind, aber auch solche Tage ohne Druck kann ich genießen.
Dienstag dann früh los in den Nordostseekanal. Tamara kommt morgens an Bord und hilft. Werden in der großen Schleuse geschleust, aber es ist gähnend leer. Also alles kein Problem. Um 14 Uhr schon in Rendsburg. Es ist heiss. Für hiesige Verhältnisse. Der Süden Deutschland schwitzt mehr, ich weiss. Uns reichts, wir sind naßgeschwitzt.
Dann geht Tamara und Gotthard kommt. Die Reise hat begonnen.
Mittwoch, 5. Juni 2013
Frühjahrsarbeiten beendet
So nun liegt die Slisand startklar in Kiel. Anfang der Woche kam der Motor (jaja der Motor ;) ) wieder ins Schiff kam. War ein spannedner Tag, denn der Mechaniker war etwas verpeil. Erst der Anruf:
" Ist die Lichtmaschine bei ihnen an Bord?
- Nein --
Ok, dann muss ich noch suchen."
Er kommt dann mit einer anderen als meiner LIMA an und die Schrauben passen nicht, ein Schlauch vom Kühlwassersystem fehlt auch noch(ich habe Ersatz an Bord), mit einem Keilriemen kann ich nicht dienen - denn den hat er auch vergessen und Öl fehlt auch im Motor. (ich helfe aus)
Nagut, deswegen hatte ich ja viel Zeit eingeplant.
Dennoch kann ich am Dienstag bei schoenen Segelwetter los nach Bagenkop. Ich segle mit Freunden, die am Abend vorher noch nach Gelting kamen. Carmen und Henrich führen ihr neues Boot aus und haben auch genug kleine Pannen.(genaker Fusspunk reißt aus, Grossfall kommt runter. Also egal ob alt oder neu. Segeln heisst reparieren und hoffen und warten auf Mechaniker.
In Bagenkop hält und dann starker Südostwind fest, denn gegenan kämpfen bei 1-2m Welle will keiner. Und So trennen wir uns dann am Donnerstag. ich nach Kiel, die Happy Our2 nach Heiligenhafen. Tolles Segeln bei fast idealen Bedingungen. In Kiel treffe ich noch Ruth und Wilfried von der Ruby und haben einen wunderbaren Frühsommerabend.
Nun liegt sie also da und wartet darauf Richtung Westen zu segeln. Hoffen wir mal, dass der Sommer sich etwas hält.
" Ist die Lichtmaschine bei ihnen an Bord?
- Nein --
Ok, dann muss ich noch suchen."
Er kommt dann mit einer anderen als meiner LIMA an und die Schrauben passen nicht, ein Schlauch vom Kühlwassersystem fehlt auch noch(ich habe Ersatz an Bord), mit einem Keilriemen kann ich nicht dienen - denn den hat er auch vergessen und Öl fehlt auch im Motor. (ich helfe aus)
Nagut, deswegen hatte ich ja viel Zeit eingeplant.
Dennoch kann ich am Dienstag bei schoenen Segelwetter los nach Bagenkop. Ich segle mit Freunden, die am Abend vorher noch nach Gelting kamen. Carmen und Henrich führen ihr neues Boot aus und haben auch genug kleine Pannen.(genaker Fusspunk reißt aus, Grossfall kommt runter. Also egal ob alt oder neu. Segeln heisst reparieren und hoffen und warten auf Mechaniker.
In Bagenkop hält und dann starker Südostwind fest, denn gegenan kämpfen bei 1-2m Welle will keiner. Und So trennen wir uns dann am Donnerstag. ich nach Kiel, die Happy Our2 nach Heiligenhafen. Tolles Segeln bei fast idealen Bedingungen. In Kiel treffe ich noch Ruth und Wilfried von der Ruby und haben einen wunderbaren Frühsommerabend.
Nun liegt sie also da und wartet darauf Richtung Westen zu segeln. Hoffen wir mal, dass der Sommer sich etwas hält.
Dienstag, 30. April 2013
airmail
so nun kann ich waehrend der Reise auf hoher See auch per KW meinen Blog pflegen.Airmail machst möglich.
UPDATE!!!
So nun ist es doch schon einige Zeit her, dass ich mich gemeldet habe. Erstmal das Jahr 2012 abschließen.
Im Sommer 2012 gab es nach Bornholm nicht mehr wirklich Spannendes zu berichten. Ich bin fast 3 Wochen um Rügen herum gesegelt und habe mehrmals Hiddensee besucht und das Revier wirklich lieben gelernt. Habe es vorher nicht wirklich gewürdigt, ich doch merkte. Viel Ankerplätze und kleine Anleger besucht immerwieder in Stralsund Zeit verbracht. (incl. Ozeaneum)
Nachdem die Familie wieder daheim war, ging es einhand in schnellen Schritten (min.60sm/Tag), weil mir das nach den vielen Kurzstrecken nötig schien, Richtung Winterlager im Westen der Ostsee.
Am Ende gabs noch einen kleinen Aufreger. Der Motor!!!, Ja,ja immer wieder der ....
Er brannte im Heimathafen. die Vorglühspirale war durch eine dumme Verwicklung unglücklicher Umstände am arbeiten und ich war an Land. Als ich wieder kam, züngelten schon Flammen aus dem Luftfilter. Mit der Löschdecke habe ich sie nicht ausbekommen und so habe ich eine Millisekunde auf den Feuerlöscher gedrückt. Mit Feuer ist nicht zu Spaßen. Doch das reichte um die Maschine so kaputt zu machen, dass sie nun den Winter wieder in der Werkstatt verbrachte. Kommt nun Ende Mai wieder rein. Den größten Teil der Kosten übernahm die Vollkasko. Glückgehabt!
Ja und dieses Jahr wartet nun die Slisand wieder ungeduldig auf längere Reisen.
Aber erstmal war ich im März/April 3,5 Wochen eine Bavaria 32 von Isola/Slowenien nach Maramris /Türkei am überführen. Kalte, aber auch sommerliche fast 1200sm im Östlichen Mittelmeer. Nun kenne ich die Italiensiche Adria Küste, Lefkas, den Golf und den Kanal von Korinth und einen Teil der Ägäis. Alles wollte ich schon immer mal sehen, und gerade Griechenland hat mir schon sehr gefallen.(war auch Vorsaison) Bilder von der Reise werden hier mal erscheinen.
Doch die große Reise soll mich dieses Jahr mit der Slisand nach Irland und West Schottland bringen. Mitte Juni starte ich durch den NOK zur Elbe und folge der Dt.Küste bis Holland um bald den Sprung nach Englands Ostküste machen. Dann die Südküste herum bis Isle of Wight. Das Engl. Segelmekka muss man mal sich anschauen. Dort gibt es dann auch den 1.Crewwechsel. (nächster in Dublin)
Weiter nach Westen in die Irische See und die Irische Ostküste mit Dublin sind dann vorgesehen. Ev. Isle of Man und über Belfast und die schottische Islay (Whiskeyhochburg) Richtung Caladonien Canal nach Inverness.
Von dort gehts zurück Richtung Osten um anfang September wieder im Heimatrevier zu sein.
Davon wird hier wieder regelmäig zu lesen sein. Tipps über wichtige Spots die ich nicht auslassen sollte, bitte hier als Kommentar rein schreiben.
Also bis denn Andreas
Im Sommer 2012 gab es nach Bornholm nicht mehr wirklich Spannendes zu berichten. Ich bin fast 3 Wochen um Rügen herum gesegelt und habe mehrmals Hiddensee besucht und das Revier wirklich lieben gelernt. Habe es vorher nicht wirklich gewürdigt, ich doch merkte. Viel Ankerplätze und kleine Anleger besucht immerwieder in Stralsund Zeit verbracht. (incl. Ozeaneum)
Nachdem die Familie wieder daheim war, ging es einhand in schnellen Schritten (min.60sm/Tag), weil mir das nach den vielen Kurzstrecken nötig schien, Richtung Winterlager im Westen der Ostsee.
Am Ende gabs noch einen kleinen Aufreger. Der Motor!!!, Ja,ja immer wieder der ....
Er brannte im Heimathafen. die Vorglühspirale war durch eine dumme Verwicklung unglücklicher Umstände am arbeiten und ich war an Land. Als ich wieder kam, züngelten schon Flammen aus dem Luftfilter. Mit der Löschdecke habe ich sie nicht ausbekommen und so habe ich eine Millisekunde auf den Feuerlöscher gedrückt. Mit Feuer ist nicht zu Spaßen. Doch das reichte um die Maschine so kaputt zu machen, dass sie nun den Winter wieder in der Werkstatt verbrachte. Kommt nun Ende Mai wieder rein. Den größten Teil der Kosten übernahm die Vollkasko. Glückgehabt!
Ja und dieses Jahr wartet nun die Slisand wieder ungeduldig auf längere Reisen.
Aber erstmal war ich im März/April 3,5 Wochen eine Bavaria 32 von Isola/Slowenien nach Maramris /Türkei am überführen. Kalte, aber auch sommerliche fast 1200sm im Östlichen Mittelmeer. Nun kenne ich die Italiensiche Adria Küste, Lefkas, den Golf und den Kanal von Korinth und einen Teil der Ägäis. Alles wollte ich schon immer mal sehen, und gerade Griechenland hat mir schon sehr gefallen.(war auch Vorsaison) Bilder von der Reise werden hier mal erscheinen.
Doch die große Reise soll mich dieses Jahr mit der Slisand nach Irland und West Schottland bringen. Mitte Juni starte ich durch den NOK zur Elbe und folge der Dt.Küste bis Holland um bald den Sprung nach Englands Ostküste machen. Dann die Südküste herum bis Isle of Wight. Das Engl. Segelmekka muss man mal sich anschauen. Dort gibt es dann auch den 1.Crewwechsel. (nächster in Dublin)
Weiter nach Westen in die Irische See und die Irische Ostküste mit Dublin sind dann vorgesehen. Ev. Isle of Man und über Belfast und die schottische Islay (Whiskeyhochburg) Richtung Caladonien Canal nach Inverness.
Von dort gehts zurück Richtung Osten um anfang September wieder im Heimatrevier zu sein.
Davon wird hier wieder regelmäig zu lesen sein. Tipps über wichtige Spots die ich nicht auslassen sollte, bitte hier als Kommentar rein schreiben.
Also bis denn Andreas
Montag, 25. Juni 2012
Bildernachtrag (zum Vergrößern anklicken)
| Bornholm voraus nach fast 60sm |
![]() |
| Naß von Oben gehts los für Martina |
| Fisch satt in Allinge |
| Beachclub in Kopenhagen. mit der Ausflusfähre direkt dorthin zum Essen und Chillen |
| Hammerhus. Die Mittelalterrunine 75m über der Ostsee |
| Platz hatten die damals |
| besterhaltene Mittelalterbrücke !? (stand da ) |
| Im Hammerhavn wäre es jetzt ungemütlich |
| In Allinge liegt man da besser, wenn es auch dauernd regnet |
| Hammerhavn. Im Hintergrund die neuen Häuser mit den Facilities |
| Bornholmflagge unter dem Danebrog. Ein Muss hier. Dank Martina war sie an Bord |
| Kyrkbaken auf VEN. Hochoben thront ne Kapelle |
| Blick von der Kapelle auf den Hafen Kyrkbaken |
| Vor Anker in Korshavn (Nordspitze Fünen) |
Für eine handvoll Trolle....
...sind wir auf Wunsch nach Bornholm.
Aber nun mal der Reihe nach. Viele Meilen gesegelt seit ich Anfang Juni ich die Slisand wieder losmachte in Kiel. Über Marstall, den großen Belt hoch, ne Nacht vor stürmischen SE in Korshavn gelegen und weiter am Stück bis Oddenhavn. Immer Backstagsbrise oder sogar ausgebaumt, mit unterschiedlichen Himmelsblau und -grau. Schönes entspanntes Segeln. In Hundestedt dann das EM Spiel Dänemark gegen Deutschland gesehen. Waren eher wenige begeisterte Fans anwesend. Am Ende noch ein Deutsches Paar.
Gut gelaunt wieder auf Boot und weiter mit Halbwind über Gilleleje nach Kyrkbaken auf der schwedischen Insel Ven. Liegt nördlich von Kopenhagen im Sund. Sehr netter Hafenmeister. Ein Phänomen das ich letztes Jahr dort schon beobachtet habe. Die Leute kommen zum Kaffeetrinken oder Abendessen und verlassen den Hafen oft erst mit dem letzten Büchsenlicht, meist nicht ganz nüchtern, aber dafür alle in Rettungsweste gehüllt, um nach Hause zu fahren. Naja. wir fahren ja auch mal in ne Kneipe etwas weiter weg.
Also nachts dann liegt man doch recht allein da. Mein Tipp.
Dann rein nach Kopenhagen. Martina wartet schon im Cafe.1,5 Tage Sightseeing, bei bestem Wetter. Ein abend in Chritiania, a, nächsten Tag eine Bootsrundfahrt mit HOPOFF/HOPON. Essen in einem Beachclub zu Mittag. Abgefahren dort. Der Rundtripp läßt uns dann auch fast am Boot aussteigen. Tipp für Kopenhagen.Das Ticket auch nicht teurer als normal und gilt 24 Std.
Martina muss im Auftrag nach Allinge auf Bornholm um Trolle zu kaufen. Nen ganzen Sack voll soll sie mitbringen. Denn die letze Crew musste auf das Shopping verzichten als das Wetterfenster um 4 uhr morgens auf ging und man wohl fluchtartig Allinge verließ. Halt ohne Trolle.
Nun sind wir hier. Martina im regen Austausch mit ihren Auftraggebern hat sie nun alle beisammen. Groß und klein, häßliche und süße....
Gesegelt in 2,5 Etappen von Kopenhagen über den Falsterbrokanal (bis dorthin hefiger Regen) bis Gislövslage (EM Spiel im Segelclubheim mit anderen Seglern geschaut) und dann direkt 60sm an einem perfekten Segeltag bei Sonne und 15kn von hinten nach Hammerhavn auf Bornholm. Nur 3 Boote. Ist nicht viel Los da.Ein Segelforumsmitglied mit Stander im Mast. Auf nen weinchen vorbeigeschaut.
Bauen dort gerade eine neue Anlage mit Duschen und so. Ein kleines Sommersonnwendfeuer brennt am Strand. Es wird nicht dunkel.Schöne Stimmung hier.Gerade weil nicht viel los ist.
Aber der Wetterbericht drängt uns weiter. Es soll viel Wind aus West kommen und da liegt man besser auf der Ostseite der Insel. Also schnell noch 4 Seemeilen weiter um die Nordspitze herum nach Allinge.
Hier ein Tag Dauerregen (Depritag mit Videos schauen)und heute Rückseitenwetter. Mit langen Auflockerungen, aber auch Regen. Wir sind mit dem Bus Line 2 nach Hammerhus. Die Burg hat uns schon vom Hammerhavn von oben gewunken. Eine gewaltige alte Festung aus dem Mittelalter.
Und dann: Bus vor der Nase weg. Statt eine Stunde warten, laufen wir die 4-5km zurück zum Boot. Nicht ohne naß zu werden, aber auch nicht ohne uns am Allyoucaneat Buffet der Fischräucherei für 115kr. richtig satt zu essen. Fisch in allen Varianten.
Nun warten wir und die Trolle auf etwas weniger Wind (in Hammerhus haben wir 39 kn gemessen)um an der Küste nach Süden zu segeln. Am Mitwochnacht soll dann ein gutes Wetterfenster sein um nach Rügen zu segeln. Sind von hier gut 100sm. Vielleicht können wir morgen ja schon etwas davon abarbeiten.
2012
Das Jahr hat angefangen, Ich bin wieder unterwegs. Ostern das Boot aus der Halle geholt, Generalüberholten Motor eingebaut und ab nach Kiel bei idealen Segelbedingungen in der Osterwoche.
Dort Pause bis Juni.
Dort Pause bis Juni.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Winter
Die Slisand steht wram und trocken in der Halle und der Motor bekommt eine Grundsanierung und ist draußen. Im Frühjahr kommt er wieder rein. Ich hoffe dann gibt es darüber weniger zu berichten. Diesen Sommer wird die Ostsee nicht verlassen. Dann gibt es auch hier wieder mehr zu lesen.
Sonntag, 18. Dezember 2011
Schöne Weihnachten
Hier als Weihnachtsgeschenk für alle Lieben. Das gesamt PDF. z.T. eigigen neuen Bildern. 104 seiten, 44 Mb. ich hoffe das klappt. viel Spass beim lesen. Die letzten Fehler dürft ihr auch behalten ;)
Link
Die anderen Versionen (Teil 1) musste ich aus Platzgründen rausnehmen.
email zu mir: aschi1711@aol.com
freu mich über Anmerkungen
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