Mittwoch, 23. Juli 2014
Und es war Sommer
Gällnö vor Anker
Gällnö, der Kaufmann. Obst und Gemüse gibt es draußen
Gällnö
Gällnö
Durcvh den Wald gehts zum Kaufmannsladen
Spiegelglatt liegt das Wasser da. Wasser das nun 24 Grad hat. Noch vor 2
Wochen waren wir bei 14 Grad ins Naß gesprungen. Nur Sekunden aber
immerhin. Nun springt man rein und meint, man könnte ewig so dahin
treiben. Draußen ist es heiss. Im Schatten um die 28-30 Grad, unter Deck
oft mehr. Der Sonnenschutz ist übers Cockpit gespannt. Ich bin heute
hier geblieben. Ohne Not. Kein Starkwind. Der übliche Seewind im Sommer
bläßt und kühlt etwas. Nein einfach mal bleiben. Kann es wo anders noch
schöner sein. Immer nach dem nächsten Paradies suchen. Hier im
Schärengarten gibt es nur Superlative. Es gibt Buchten mit Häusern und
welche ganz ohne. Klar die sind meine Favoriten, doch hier liegen dafür
mehr Boote. Die Buchten mit den Häusern sind eher leer. Also man kann
sich es aussuchen. Da ich meist vor Anker gehe und nicht wie Schweden an
den Fels (reine Faulheit) liege ich immer etwas abseits und kann
unbeobachet baden wie ich will. Am Fels liegen die Boote schon eher
dicht beisammen.
Gerade bin ich in Gällnö. Eine Insel mit vielen kleinen Halbinseln im
inneren Schärengarten. Durch den Wald kann man in 20 min. zu einem
kleinen Kaufmannsladen kommen und einer Ansiedlung mit Openair Bar. Am
anderen Ende der Insel gibt es einen offiziellen Fähranleger und deshalb
ist gut was los auf der Insel. Wie ich erfahre leben aber ausserhalb der
Saison nur ca 25 Leute auf dieser echt schönen Insel.
Habe heute meine Wanderstiefel angezogen und hab mich über die Insel
treiben lassen.
Am Montag war ich in Nacka, einem Vorort von Stockholm, um eine
Kleinigkeit bei der Genua reparieren zu lassen. Nicht so einfach, denn
der Anleger, den mir der Segelmacher nannte, gehört einem Club, der aber
seine Stege abschliesst. Deshalb musste ich samt Segel im Dingi an Land
rudern. Gut, dass das keiner sah. Hafenkino. Dann 300m den Berg rauf bei
30 Grad im Schatten. Nur es gab keinen Schatten,. Naßgeschwitzt suchte
ich dann im Industriebau den Segelmacher. An der Tür unten war ein
Hinweis mit einer Telefonnummer von der Firma. Ich kann kein Schwedisch
und dumm, ich hatte mein Handy an Bord vergessen. Im 5 Stock dann
fündig. Und was da los war. Ist zwar nur ein Notbetrieb da, wie man mir
sagte, aber Not hatten wohl einige Segler. Ob ich da mein Segel noch am
selben Tag wieder bekomme.
Glück gehabt. Nach 2 Stunden der Anruf und ich hatte mein Segel wieder.
Leider war kein Wind für das Segel geliefert worden und so motorten wir
zu Uwe, ein Schwede und Segler mit dem mich Gotthard bekannt gemacht
hatte. Er hatte einen Bolzen von mir repariert und ich wollte ihn
abholen. Zum Dank durfte ich noch mit zu ihm und es wurde gegrillt.
Vielen Dank nochmal dafür.
Übernacht legte ich mich in eine Bucht (allein, aber mit Haus)
gegenüber. Am Dienstag dann fast alle 16 sm gesegelt bis Gällnö.
Kreuzen bei drehenden Winden von 90Grad macht die Sache Anspruchsvoll.
Ein Felsen sah ich gerade noch 20m vor dem Bug. Puh, das war knapp.
Los sit auch viel. Motorboote, Fähren, Ausflugsdampfer und Segler. Da
ist man als Einhandsegeler abends müde.Auch deswegen hier einen Tag
verweilen. Mal Kraft tanken und ausgiebig baden.
Der Sommer wird wohl noch bleiben, schwacher Wind. Ich treib mich weiter
rum. Hauptsache Wasser das kühlt gibt es.
Freitag, 18. Juli 2014
Kurze Aktualisierung
Ja wir haben es bis Öresund geschafft. War am Ende ein elendiger Kampf
gegen 5 gegenan und steiler Welle. Aber um Mitternuach t gab es dann den
Anlegerschluck. Danach jeden Tag gekreuzt um die 30sm, was natürlich ie
die tatsächliche Strecke ergibt. Stationen: Öregrund-Väddökanal und
gleich Sw-lich in einer netten Bucht vor Anker. Hatte nochmal Kontakt
mit der Turnotter, aber leider sind die gerade nur ein paar Meilen
westlich nach Norrtalje gegangen. Mist und am nächsten Tag waren wir
schon südlich von Furusund in der südlichsten Bucht von Yxlan. Wieder 22
Wenden bei gutem Wind. Der nächste Tag brachte dann leider mehr
Motorstundne als Segelstunden. Auch wenn wir es immer wieder probiert
haben. Sind Nach vaxholmen. Um ca. 14 Uhr war da gerade der letzte Platz
zu finden. Aber gegen abend war wieder viel frei. Anscheinend stehen die
Schweden spät auf oder kommen nur mal schnell zum Einkaufen in den
Hafen. Das erste Mal 30 Grad in der Kabine. Draussen mit Wind etwas
angenehmer. Doch abends braucht man dann doch wieder sein Jäckchhen.
Aber YSchön den Sommer hier endlich geniesne zu koennen.
Tja und heute die letzten 2 Stunden nach Stockholm rein um Gotthard zum
Flieger zu bringen. Ich werde nun ne Woche hier im Schärengarten mcih
rumtreiben. Einiges am Schiff basteln und Urlaub machen. Der Sommer soll
zumindestens bleiben.
gegen 5 gegenan und steiler Welle. Aber um Mitternuach t gab es dann den
Anlegerschluck. Danach jeden Tag gekreuzt um die 30sm, was natürlich ie
die tatsächliche Strecke ergibt. Stationen: Öregrund-Väddökanal und
gleich Sw-lich in einer netten Bucht vor Anker. Hatte nochmal Kontakt
mit der Turnotter, aber leider sind die gerade nur ein paar Meilen
westlich nach Norrtalje gegangen. Mist und am nächsten Tag waren wir
schon südlich von Furusund in der südlichsten Bucht von Yxlan. Wieder 22
Wenden bei gutem Wind. Der nächste Tag brachte dann leider mehr
Motorstundne als Segelstunden. Auch wenn wir es immer wieder probiert
haben. Sind Nach vaxholmen. Um ca. 14 Uhr war da gerade der letzte Platz
zu finden. Aber gegen abend war wieder viel frei. Anscheinend stehen die
Schweden spät auf oder kommen nur mal schnell zum Einkaufen in den
Hafen. Das erste Mal 30 Grad in der Kabine. Draussen mit Wind etwas
angenehmer. Doch abends braucht man dann doch wieder sein Jäckchhen.
Aber YSchön den Sommer hier endlich geniesne zu koennen.
Tja und heute die letzten 2 Stunden nach Stockholm rein um Gotthard zum
Flieger zu bringen. Ich werde nun ne Woche hier im Schärengarten mcih
rumtreiben. Einiges am Schiff basteln und Urlaub machen. Der Sommer soll
zumindestens bleiben.
Montag, 14. Juli 2014
Wow we did it
Ja, auch Weltmeister, aber für Seglerherzen gibt es noch anderes. Haben gestern keinen faulen Tag an der Hohen Küste eingelegt, nur schnell noch ein 2.Ziel angeschaut und den guten Schiebewind aus N-NE genutzt und haben uns auf den Weg nach Süden gemacht. Immer an der Küste lang, aber bis ca 22 Uhr liefs so gut. Teil mit 8kn ausgebaumt bei kraeftiger wellW dahin gerasst. da will keiner in den Hafen. Dann entgültig die Entscheidung. Ab nach Öregrund. Noch 80sm. das kann bis heute Abend geschafft sein. Dumm nur das ausgerechnet jetz der Wetterbericht recht behielt und der Wind auf SE drehen muss
Nun haben wir noch 40sm gegenan.Dafür Sonnenschein, aber uneindeutige Wolken am Himmel. Gestern gab 1-2 kräftige Schauer und ein Gewitter, dass recht nah vorbei zog. Zumindest seinen Wind konnten wir nutzen.
Mal sehen wo wir heute abend sein. Ist ja ewig hell.
Apropo WM. Wir hsaben darauf verzichtet , damit wir Weltmeister werden. Wir wussten schon von vornherein, dass wenn wir das Spiel nicht sehen wir sicher Weltmeister werden. Yes We did it.
PS: es gab auch nirgends eine Chance TV zu sehen, denn die Schweden ignorieren die WM ziemlich.
Nun haben wir noch 40sm gegenan.Dafür Sonnenschein, aber uneindeutige Wolken am Himmel. Gestern gab 1-2 kräftige Schauer und ein Gewitter, dass recht nah vorbei zog. Zumindest seinen Wind konnten wir nutzen.
Mal sehen wo wir heute abend sein. Ist ja ewig hell.
Apropo WM. Wir hsaben darauf verzichtet , damit wir Weltmeister werden. Wir wussten schon von vornherein, dass wenn wir das Spiel nicht sehen wir sicher Weltmeister werden. Yes We did it.
PS: es gab auch nirgends eine Chance TV zu sehen, denn die Schweden ignorieren die WM ziemlich.
Samstag, 12. Juli 2014
Auf der Zielgeraden
Huch, da plumbst ja was weg. Nun hat der Wind uns schon 2 Tage lieb und
schiebt uns beständig nach Norden. Gestern zwar mit allem was noch dazu
kommt. Erst versprach der Wind uns gutes vorankommen. Schon waren 60sm
im Kopf geplant, doch schon nach einer Stunde entschied er sich uns nur
noch 4kn Fahrt zu gönnen. Auch noch gut, Ziel wir einfach offen
gelassen. Dann kam Nebel. kalt und dick. Ein entgegenkommender Deutscher
Segler (Abends bekam ich über meine emailadresse noch Kontakt mit ihm.
SY Timoe) funkt mich an um zu fragen, obs im Süden auch so dicht ist.
Tja wir waren gerade noch durch Sonnenschein gesegelt. Wir sahen ihn
10min später in der Suppe verschwinden, die uns dann auch bald umgab.(Er
hat haber alles gut übersstanden): Mit Radar und Kartenplotter war aber
alles kein Problem. Einge Segler sah ich auf dem Radar und konnte Acht
geben.
Immer wieder lichtete sich der Nebel um dann gegen Abend richtig dicht
zu machen. Wir entschieden uns für eine kleine Bucht hinter dem
Leuchtturm Storholmen an der Südeinfahrt nach Härnösand. (Ansteuerung
mit unter 300m Sicht). Kein anderer lag da, aber viele Häuser nett in
der Bucht. Fühlten uns doch sehr wohl da. Wahrscheinlich auch, weil
kaum, dass der Anker gefallen war die Abendsonne nochmal richtig
rauskam. Dunkel wurde es dann nicht, der Vollmond kam über den Bäumen
raus. Im Norden konnte man den Lauf der Sonne erahnen. Ich bin von
diesen "Nächten" fasziniert. man will nicht ins Bett.Doch man will ja
den Tag auch nutzen um weiter zu kommen. Nachtsegeln geht nicht, weil
nachts immer der Wind einschläft um morgen ab 11 wieder zu wehen. meist
bis ca 17 Uhr.
Heute stehen nochmal fast 40 sm an. Gerade läuft es gut. Mit großer
Genua und 4,5kn Fahrt sind wir schon sehr zu frieden. Der Nebel zieht
übers meer. Ob er uns in Ruhe läßt wird sich zeigen.
Nur wo wir das Endspiel der WM sehen können ist uns noch völlig unklar.
Die Sonne ist uns jedenfalls treu so dass auch jeden Morgen ein Sprung
ins Wasser dazu gehört. Der Salzgehalt des Wassers ist quasi 0.
temperatur geschätzt17-19 Grad. Und nun wartet die Hohe Küste auf uns.
Am Horizont tauchen die "Berge" schon auf.
schiebt uns beständig nach Norden. Gestern zwar mit allem was noch dazu
kommt. Erst versprach der Wind uns gutes vorankommen. Schon waren 60sm
im Kopf geplant, doch schon nach einer Stunde entschied er sich uns nur
noch 4kn Fahrt zu gönnen. Auch noch gut, Ziel wir einfach offen
gelassen. Dann kam Nebel. kalt und dick. Ein entgegenkommender Deutscher
Segler (Abends bekam ich über meine emailadresse noch Kontakt mit ihm.
SY Timoe) funkt mich an um zu fragen, obs im Süden auch so dicht ist.
Tja wir waren gerade noch durch Sonnenschein gesegelt. Wir sahen ihn
10min später in der Suppe verschwinden, die uns dann auch bald umgab.(Er
hat haber alles gut übersstanden): Mit Radar und Kartenplotter war aber
alles kein Problem. Einge Segler sah ich auf dem Radar und konnte Acht
geben.
Immer wieder lichtete sich der Nebel um dann gegen Abend richtig dicht
zu machen. Wir entschieden uns für eine kleine Bucht hinter dem
Leuchtturm Storholmen an der Südeinfahrt nach Härnösand. (Ansteuerung
mit unter 300m Sicht). Kein anderer lag da, aber viele Häuser nett in
der Bucht. Fühlten uns doch sehr wohl da. Wahrscheinlich auch, weil
kaum, dass der Anker gefallen war die Abendsonne nochmal richtig
rauskam. Dunkel wurde es dann nicht, der Vollmond kam über den Bäumen
raus. Im Norden konnte man den Lauf der Sonne erahnen. Ich bin von
diesen "Nächten" fasziniert. man will nicht ins Bett.Doch man will ja
den Tag auch nutzen um weiter zu kommen. Nachtsegeln geht nicht, weil
nachts immer der Wind einschläft um morgen ab 11 wieder zu wehen. meist
bis ca 17 Uhr.
Heute stehen nochmal fast 40 sm an. Gerade läuft es gut. Mit großer
Genua und 4,5kn Fahrt sind wir schon sehr zu frieden. Der Nebel zieht
übers meer. Ob er uns in Ruhe läßt wird sich zeigen.
Nur wo wir das Endspiel der WM sehen können ist uns noch völlig unklar.
Die Sonne ist uns jedenfalls treu so dass auch jeden Morgen ein Sprung
ins Wasser dazu gehört. Der Salzgehalt des Wassers ist quasi 0.
temperatur geschätzt17-19 Grad. Und nun wartet die Hohe Küste auf uns.
Am Horizont tauchen die "Berge" schon auf.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Heute Mellanfjärden
Ein paar schöne Seiten von Söderhamn
Nur der Gasthafen ist gewöhnungsbedürftig.
Sind das schon Ausläufer der "hohenKüste".? Unserem Ziel.
Skärsö,
Skärsö
Skärsö
Skärsö
Skärsö
Skärsö
Unterwegs treffen und Fotoshooting mit Winfried und seiner Pilgrim. Siend schon auf der Rückreise. Für ein gemeinsames Bier im Hafen hatten sie Tagestripp leider blöd überschnitten. Auch hier bekam ich noch wertvolle Tipps für den Norden
Unauffällige Bucht und Dorf auf Küggören.
Küggören
Küggören
und Mellanfjärden (unten)
Heute wieder Wind von vorne. die letzten Tage kamen wir so auch einfach nicht viel weiter nach Norden. Kreuzen fast 40sm um am Ende 25 sm gut gemacht zu haben. Heute also wieder, doch was ist das. Das war nicht vorhergesagt. Nordwind mit bis 5 Windstärken und dann noch draußen auf See Hochnebel. Ungemütlich gegen 1,5m Welle an zu kloppen. . Wir nehmen die erste Option (hatte 2 Ziele zur Auswahl)und fahren nach Mellanfjärden rein. Hier unter Land ist der Nebel weg und im Hafen, versteckt im Land bläßt es nur mäßig. Nur die Richtung nervt. nun NE. Also immer noch gegenan. Ich sehe schon, die Hoga Kusten muss man ein andermal angehen. Dafür direkt neben einem Restaurant festgemacht mit preisgünstigem Mittagsbüffet.
Nur der Gasthafen ist gewöhnungsbedürftig.
Sind das schon Ausläufer der "hohenKüste".? Unserem Ziel.
Skärsö,
Skärsö
Skärsö
Skärsö
Skärsö
Skärsö
Unterwegs treffen und Fotoshooting mit Winfried und seiner Pilgrim. Siend schon auf der Rückreise. Für ein gemeinsames Bier im Hafen hatten sie Tagestripp leider blöd überschnitten. Auch hier bekam ich noch wertvolle Tipps für den Norden
Unauffällige Bucht und Dorf auf Küggören.
Küggören
Küggören
und Mellanfjärden (unten)
Mittwoch, 9. Juli 2014
i have a dream
Ich hab heuteNacht geträumt. dass wir ganz hoch gegen Brasilien gewinnen und nun warte ich heute auf das Spiel. ....
So ist das mit dem viel Zeit haben, man verliert den Überblick, welcher Tag ist.
Gestern waren wir in Skärsa. Etwas tricki in der Einfahrt und nur bis 2m sicher aber was für eine kleine Bucht. Super geschützt. Die Fischer wußten früher schon wo man sich niederläßt. Heute ein kleiner Ferienort mit einem großen Fischrestaurant, dass extra mit Bussen von weither angesteuert wird. Als wir da abends an kamen, tobbte der Laden. Wir haben köstlich gegessen. Es gibt einen kleinen Steg an dem wir längseit liegen konnten, nur 2 kleine schwedische Boote gab es noch. Natürlich hab ich gleich nach einer Fernsehmöglichkeit gefragt. Der Schwede, leider mit etwas schlechtem Englisch, sagte, er wisse nicht, denke aber nicht, dass das Restaurant Fernsehen hat. Er hätte aber Internet an Bord, also sein eigenes Wlannetz und gab mir sofort seine Zugangsdaten, damit wir Deutsche unser Spiel sehen können. Ich war beieindruckt. Am Ende haben wir aber das etwas schwächelnde Netz des Restaurants genutzt um Hörfunk zu hören, denn das Spiel wurde im PayTV übertragen und deshalb war es als Livestream nicht verfügbar. Hat fast ne Halbzeit gedauert bis ich es kapierte. (der Schwede kam und erklärte es mir).
Vorher wurde ich noch von Thomas angesprochen, der mit seinen Eltern hier ne Ferienhaus hat. Schon viel Jahre. Sie kommen vom Starnbergersee. Was für ein Zufall. Er joggt immer ne Runde hierher.
Im Restaurant, was gleichzeitig auch das Hafenbüro war, fragte ich nach den Facilities.Toilette direkt hinterm Haus und die Duschen, ja (ich geb es nun nicht im schlechten englisch wieder- sie musste sich noch Vokabeln bei der Kollegin abholen), die sind ähh... an den Briefkästen vorbei rechts und dann das rote Haus. Ich musste schmunzeln. war mir ja nicht so wichtig dieses Duschen, denn wie soll ich ein rotes Haus finden , wenn alle Häuser rot sind. Ich beließ es dabei. war dennoch eine nette Begegnung. (wir haben sie dennoch gefunden)
Dieser Anleger ist echt ein Traum. es wird schwer sein das zu toppen. Ich bin so froh gestern, gleich nach dem Gotthard an Bord war, Söderhamn zu verlassen und die 18 sm zu segeln. Zumindest den größten Teil der Strecke. Gegen Abend schläft hier der Wind ein und kommt morgens wieder. Thermische Winde. Ein dickes Russlandhoch beschert uns nun Hochsommer pur. Strahlender blauer Himmel, tagüber leichter Segelwind, und abends ruhige helle Nächte. Ich war noch nie soweit im Norden und bin immer noch ganz beeindruckt wie helle es Nachts ist. Einfach schön, wie ein Traum.
So ist das mit dem viel Zeit haben, man verliert den Überblick, welcher Tag ist.
Gestern waren wir in Skärsa. Etwas tricki in der Einfahrt und nur bis 2m sicher aber was für eine kleine Bucht. Super geschützt. Die Fischer wußten früher schon wo man sich niederläßt. Heute ein kleiner Ferienort mit einem großen Fischrestaurant, dass extra mit Bussen von weither angesteuert wird. Als wir da abends an kamen, tobbte der Laden. Wir haben köstlich gegessen. Es gibt einen kleinen Steg an dem wir längseit liegen konnten, nur 2 kleine schwedische Boote gab es noch. Natürlich hab ich gleich nach einer Fernsehmöglichkeit gefragt. Der Schwede, leider mit etwas schlechtem Englisch, sagte, er wisse nicht, denke aber nicht, dass das Restaurant Fernsehen hat. Er hätte aber Internet an Bord, also sein eigenes Wlannetz und gab mir sofort seine Zugangsdaten, damit wir Deutsche unser Spiel sehen können. Ich war beieindruckt. Am Ende haben wir aber das etwas schwächelnde Netz des Restaurants genutzt um Hörfunk zu hören, denn das Spiel wurde im PayTV übertragen und deshalb war es als Livestream nicht verfügbar. Hat fast ne Halbzeit gedauert bis ich es kapierte. (der Schwede kam und erklärte es mir).
Vorher wurde ich noch von Thomas angesprochen, der mit seinen Eltern hier ne Ferienhaus hat. Schon viel Jahre. Sie kommen vom Starnbergersee. Was für ein Zufall. Er joggt immer ne Runde hierher.
Im Restaurant, was gleichzeitig auch das Hafenbüro war, fragte ich nach den Facilities.Toilette direkt hinterm Haus und die Duschen, ja (ich geb es nun nicht im schlechten englisch wieder- sie musste sich noch Vokabeln bei der Kollegin abholen), die sind ähh... an den Briefkästen vorbei rechts und dann das rote Haus. Ich musste schmunzeln. war mir ja nicht so wichtig dieses Duschen, denn wie soll ich ein rotes Haus finden , wenn alle Häuser rot sind. Ich beließ es dabei. war dennoch eine nette Begegnung. (wir haben sie dennoch gefunden)
Dieser Anleger ist echt ein Traum. es wird schwer sein das zu toppen. Ich bin so froh gestern, gleich nach dem Gotthard an Bord war, Söderhamn zu verlassen und die 18 sm zu segeln. Zumindest den größten Teil der Strecke. Gegen Abend schläft hier der Wind ein und kommt morgens wieder. Thermische Winde. Ein dickes Russlandhoch beschert uns nun Hochsommer pur. Strahlender blauer Himmel, tagüber leichter Segelwind, und abends ruhige helle Nächte. Ich war noch nie soweit im Norden und bin immer noch ganz beeindruckt wie helle es Nachts ist. Einfach schön, wie ein Traum.
Montag, 7. Juli 2014
Söderhamn
Nun in Söderhamn wird morgen Gotthard zu steigen, denn es gibt ne Bahn die recht schnell aus Stcokholm hierher fährt. Das ist aber auch das Einzige was man tolles von dieser Stadt berichten kann. Irgendwie runtergekommen. Man schlängelt sich lange einen Flußlauf hinauf um hier zu liegen. Ohne Charme.
Waschmaschine zwar umsonst zu nutzen aber auch die Ferienjobberin als Hafenmeisterin weiss nicht wie sie angeht. Alles steht da nur auf schwedisch, aber ... naja. Als dann meine Wäsche doch läuft, wird mir mitgeteilt, dass der Trockner kaputt ist. Wird aber bald gemacht. Nützt mir nur wenig. Ich will hier nämlich schnell wieder weg, Und da kann auch ein WM Halbfinale nicht mich davon abhalten. Mal sehen ob wir nicht woanders einen TV finden. Alles hat seinen Preis.
Nun noch Fotos der letzten Zeit. Einige Bilder habe ich Reinhard und Willy abgeluchst.
Nur noch dorthin wohin uns der Wind treibt. Da kann auch dann mal der Spi wieder wehen
Letzte Gewitter, danach kommt der Sommer, oder zumindest das was man hier so nennt.
Bei Granö
Paradiesviken
Sonnebaden auf dem warmen Fels
Kleiner Schauertag dazwischen mal
Väddökanal
Eng ist es an den beiden Brücken im Väddökanal
Abendstimmung um Mitternacht in Grizzlehamn
Endlich gegrillter Fisch. Am letzten Abend verwöhnt uns Reinhard
Grillen mit Ameisen und Mücken. Egal. Da muss man durch
Reger Bootsverkehr. In der Bucht von Björkö (Tofladen)
Der Wind schiebt uns durch den Schärengarten
Väddökanal hat viele Seiten. Steinige und...
Flußlandschaften
Plötzlich grüßt die Sutje aus Kiel herüber
Am nächsten Morgen haben sie das gleiche Ziel.
Reinhard und Willy. Hatten doch eigentlich Sommer bestellt
Granö
Paradiesviken
Paradiesviken
Paradiesviken
Väddökanal
Netter Grundstücke am Vaddökanal
Bucht bei Öregrund
Nördlich des STockholmer Schärengarten werden die Felsen eckiger
Waschmaschine zwar umsonst zu nutzen aber auch die Ferienjobberin als Hafenmeisterin weiss nicht wie sie angeht. Alles steht da nur auf schwedisch, aber ... naja. Als dann meine Wäsche doch läuft, wird mir mitgeteilt, dass der Trockner kaputt ist. Wird aber bald gemacht. Nützt mir nur wenig. Ich will hier nämlich schnell wieder weg, Und da kann auch ein WM Halbfinale nicht mich davon abhalten. Mal sehen ob wir nicht woanders einen TV finden. Alles hat seinen Preis.
Nun noch Fotos der letzten Zeit. Einige Bilder habe ich Reinhard und Willy abgeluchst.
Nur noch dorthin wohin uns der Wind treibt. Da kann auch dann mal der Spi wieder wehen
Letzte Gewitter, danach kommt der Sommer, oder zumindest das was man hier so nennt.
Bei Granö
Paradiesviken
Sonnebaden auf dem warmen Fels
Kleiner Schauertag dazwischen mal
Väddökanal
Eng ist es an den beiden Brücken im Väddökanal
Abendstimmung um Mitternacht in Grizzlehamn
Endlich gegrillter Fisch. Am letzten Abend verwöhnt uns Reinhard
Grillen mit Ameisen und Mücken. Egal. Da muss man durch
Reger Bootsverkehr. In der Bucht von Björkö (Tofladen)
Der Wind schiebt uns durch den Schärengarten
Väddökanal hat viele Seiten. Steinige und...
Flußlandschaften
Plötzlich grüßt die Sutje aus Kiel herüber
Am nächsten Morgen haben sie das gleiche Ziel.
Reinhard und Willy. Hatten doch eigentlich Sommer bestellt
Granö
Paradiesviken
Paradiesviken
Paradiesviken
Väddökanal
Netter Grundstücke am Vaddökanal
Bucht bei Öregrund
Nördlich des STockholmer Schärengarten werden die Felsen eckiger
Samstag, 5. Juli 2014
Eine Woche voller oh und Ahhhh....s
Eine Woche ziellos durch den Schärengarten vor Stockholm streifen. Die
Zeit habe ich mir immer gewünscht. Nun habe ich sie bekommen. Mein
Entschluss erstmal nicht gegen den Wind nach Norden zu kämpfen bringt
neue Möglichkeiten. Auch wenn die Sonne sich anfangs der Woche eher rar
macht und der Petroleumofen, der Jahre arbeitslos rumstand seiner
Aufgabe nach kommen muß, waren die Ziele in der Woche fast alles
Höhepunkte.
Zuerst muss ein Plan gefunden werden, wo man das Achtelfinale der
Deutschen sehen kann. Ich habe Reinhard und Willy an Bord und das ist
ein Muss. Mit der "Glücklichen Stunde" die in in der Zwischenzeit mal in
Mariehamn war, verabreden wir uns in einer Bucht auf Björkö. Ich sag mal
per SMS der Turnotter Bescheid, nichts ahnend, dass sie es tatsächlich
möglich machen gegen den Wind zu uns zu kommen. In dieser kleinen Bucht,
eher abseit gelegen, tummeln sich somit 3 deutsche Boote. Nein am Ende
4, denn die Sutje aus Kiel mit Rolf und Rente taucht auch noch auf. Ich
bekomme einen überraschenden Gruss von Bodo und Rosi ausgerichtet (Aus
Kiel-Wellingdorf, der ja mein Heimathafen ist). Als sie zu ihrem Törn
nach Norden aufbrachen bekamen sie diese Grüße mal provilakisch mit,
falls sie denn die Slisand da oben irgendwo sehen. Und nun. Was für
Zufälle es gibt.
Die beiden schaffen es ihre DVBT Antennte in Gang zu bekommen und
schauen für sich das späte Fußballspiel an, wir anderen drängen uns vor
einem kleinen Laptopbildschirm und schauen den Livestream des Spiels. Zu
8 wirds auch in der "glücklichen Stunde" irgendwann mal eng. Und
spannend war am Ende auch noch. Ein unvergessener Ereignisreicher Tag.
Am nächsten Morgen verabschiede ich mit erstmal wieder von Steffi und
Ben von der Turnotter. Sie wollen nen Tag Pause und dann in die Aalands.
Wollen uns später irgendwo wieder treffen. Mit der "glücklichen Stunde"
verabreden wir uns je nach Wind irgendwo vor Anker zu gehen. Am Ende
entscheiden wir uns für eine kleine Bucht bei Granö. Wie es der Zufall
es will, wollen auch die Sutje dahin. Wir holen sie kurz vorm Ziel ein.
Leider wird es dann dort ein schneller Abschied von der "Glücklichen
Stunde". Denn nach 3 vergeblichen Ankerversuchen geben sie auf und
verbringen in Furusund um die Ecke ihre Nacht. Es sollte eh der letzte
Abend werden, denn sie haben nun den Götakanal auf dem Plan und erstmal
Stockholm.
Wir liegen mit einigen anderen Booten sehr geschützt. Abends klönen wir
noch gemütlich mit Rolf und Renate bei uns an Bord.
Am nächsten Morgen. Die Sonne kommt raus und wärmt, suchen wir uns bei
schwachem Wind einen Weg quer durchs Schärenlabyrinth. Der Kartenplotter
macht das doch recht einfach. Als wir wieder im südgehenden Fahrwasser
sind und der Wind einschläft entscheiden wir uns für ein neues Ziel,
dass sozusagen direkt um die Ecke liegt. Paradiesviken. Hier war ich ja
schon diesen Sommer, aber diesmal gehen wir an den Felsen. Ich finden
eine Stelle gegen den angesagten starken SW, die uns keiner Streitig
machen will. Ein Gewitter zieht hörbar im Norden vorbei und der Wind
kommt plötzlich aus der anderen Richtung. Keine Sorge, das war nur
kurzfristig. Das Gewitter verschont uns, aber wir erfahren später von
anderen, dass es mit Hagel ganz schön heftig war.
Wir dagegen entschliessen uns zu grillen. etwas improvisiert aber an
exponierter perfekten Stelle über dem Boot mit bester Aussicht über eine
sich füllende Bucht. Es ist einfach eine der schönsten Stellen hier.
Lange sitzen wir hier, machen Musik und lassen es uns gut gehen. Aus dem
Grill wird am Ende eine schöne Feuerschlale. Reinhard und Willy sind
ganz begeistert. Macht dieser Abend die kalten Tage und Abende vorher
vergessen. (oder wars der Rotwein?)
Der Wetterbericht kündigt schönes Wetter und südliche Wind an. Es soll
zwar noch eine kleine Front durchgehen. Vor dieser nutzen wir den
kräftigen Wind und segeln gen Norden. Langsam muss ich auch wieder an
die Planung und Entfernungen der Folgetage denken. Also bleibt als
praktischer und taktischer Zwischenstopp ein kleiner Hafen. Gräddö. Nur
wenige Boote liegen da, zu schöne Ankermöglichkeiten gibt es außenherum.
Wir freuen uns aber die kleine Regenfont in der Sauna mit schöner
Aussicht (Ahh..)zu verbringen. Können unseren Müll los werden, Wasser
bunkern und die Akkus mal wieder laden. Treffen dort ein schwäbisches
Paar mit einer 23Fuss Yacht. Gerade am zusammenpacken, denn die 4 Wochen
Urlaub sind vorbei und es geht per Trailergespann wieder nach hause.
Jetzt wo der Sommer endlich anfängt.
Wir segeln am nächsten Tag gemütlich langsam, manchmal unter 2kn nach
Norden. Erreichen den Väddökanal mit den 2 Brücken perfekt. (von Süden
kommend Öffnung um Halb und dann um Voll, jede Stunde). Glück muss man
haben. Ist echt schön an den vielen netten Grundstücken mit
unterschiedlichsten Hausgrößen vorbei zu gleiten. Wir können fast bis
Grizzlehamn segeln. Den Hafen haben wir uns ausgesucht in der Hoffnung
hier das Viertelfinale sehen zu können. Seit meinem letzen Besuch 2008
hat sich eine kleine Marina im Westhafen eingenistet. Das Gute daran:
Mit Sportsbar, also Fusball.
Wir machen noch nen kleinen Spaziergang zum Osthafen, dem Fischerhafen
und finden da endlich eine Möglichkeit frischen Fisch zu kaufen.
Beim Spiel gesellen sich noch eine Berliner Crew zu uns, die wir schon
mit ihrem H- Boot einlaufen haben sehen. Thomas mit Frau und Freund. Das
Boot lag nun Jahre lang in Söderhamn. Nicht unweit der Högakusten,
meinem Ziel.
Später am Steg gibt er mir unheimlich viele hilfreiche Tipps für meine
Fahrt nächste Woche da hoch. Viele Tipps decken sich mit denen von
Freunden. Auch Rolf und Renate waren diesen Sommer da oben. Da war aber
noch kein Sommer. Ich bin jetzt optimistischer.
Heute gings dann weiter bis Öregund. Nur nicht in den Hafen, sondern
gegenüber in eine Bucht an den Felsen. Ein Idealer Felsen um nochmal
einen schönen Abend mit grillen zu verbringen. (der Fisch wartet bereits
in der Kühlung). Morgenmittag müssen Reinhard und Willy schon wieder
los. (Bus von Öregrund nach Uppsala und von dort den Zug nach
Stockholm). Eine kurzweilige Woche mit allem was ein Sommer im Norden zu
bieten. Auch einige Oh und Ahs.
Zeit habe ich mir immer gewünscht. Nun habe ich sie bekommen. Mein
Entschluss erstmal nicht gegen den Wind nach Norden zu kämpfen bringt
neue Möglichkeiten. Auch wenn die Sonne sich anfangs der Woche eher rar
macht und der Petroleumofen, der Jahre arbeitslos rumstand seiner
Aufgabe nach kommen muß, waren die Ziele in der Woche fast alles
Höhepunkte.
Zuerst muss ein Plan gefunden werden, wo man das Achtelfinale der
Deutschen sehen kann. Ich habe Reinhard und Willy an Bord und das ist
ein Muss. Mit der "Glücklichen Stunde" die in in der Zwischenzeit mal in
Mariehamn war, verabreden wir uns in einer Bucht auf Björkö. Ich sag mal
per SMS der Turnotter Bescheid, nichts ahnend, dass sie es tatsächlich
möglich machen gegen den Wind zu uns zu kommen. In dieser kleinen Bucht,
eher abseit gelegen, tummeln sich somit 3 deutsche Boote. Nein am Ende
4, denn die Sutje aus Kiel mit Rolf und Rente taucht auch noch auf. Ich
bekomme einen überraschenden Gruss von Bodo und Rosi ausgerichtet (Aus
Kiel-Wellingdorf, der ja mein Heimathafen ist). Als sie zu ihrem Törn
nach Norden aufbrachen bekamen sie diese Grüße mal provilakisch mit,
falls sie denn die Slisand da oben irgendwo sehen. Und nun. Was für
Zufälle es gibt.
Die beiden schaffen es ihre DVBT Antennte in Gang zu bekommen und
schauen für sich das späte Fußballspiel an, wir anderen drängen uns vor
einem kleinen Laptopbildschirm und schauen den Livestream des Spiels. Zu
8 wirds auch in der "glücklichen Stunde" irgendwann mal eng. Und
spannend war am Ende auch noch. Ein unvergessener Ereignisreicher Tag.
Am nächsten Morgen verabschiede ich mit erstmal wieder von Steffi und
Ben von der Turnotter. Sie wollen nen Tag Pause und dann in die Aalands.
Wollen uns später irgendwo wieder treffen. Mit der "glücklichen Stunde"
verabreden wir uns je nach Wind irgendwo vor Anker zu gehen. Am Ende
entscheiden wir uns für eine kleine Bucht bei Granö. Wie es der Zufall
es will, wollen auch die Sutje dahin. Wir holen sie kurz vorm Ziel ein.
Leider wird es dann dort ein schneller Abschied von der "Glücklichen
Stunde". Denn nach 3 vergeblichen Ankerversuchen geben sie auf und
verbringen in Furusund um die Ecke ihre Nacht. Es sollte eh der letzte
Abend werden, denn sie haben nun den Götakanal auf dem Plan und erstmal
Stockholm.
Wir liegen mit einigen anderen Booten sehr geschützt. Abends klönen wir
noch gemütlich mit Rolf und Renate bei uns an Bord.
Am nächsten Morgen. Die Sonne kommt raus und wärmt, suchen wir uns bei
schwachem Wind einen Weg quer durchs Schärenlabyrinth. Der Kartenplotter
macht das doch recht einfach. Als wir wieder im südgehenden Fahrwasser
sind und der Wind einschläft entscheiden wir uns für ein neues Ziel,
dass sozusagen direkt um die Ecke liegt. Paradiesviken. Hier war ich ja
schon diesen Sommer, aber diesmal gehen wir an den Felsen. Ich finden
eine Stelle gegen den angesagten starken SW, die uns keiner Streitig
machen will. Ein Gewitter zieht hörbar im Norden vorbei und der Wind
kommt plötzlich aus der anderen Richtung. Keine Sorge, das war nur
kurzfristig. Das Gewitter verschont uns, aber wir erfahren später von
anderen, dass es mit Hagel ganz schön heftig war.
Wir dagegen entschliessen uns zu grillen. etwas improvisiert aber an
exponierter perfekten Stelle über dem Boot mit bester Aussicht über eine
sich füllende Bucht. Es ist einfach eine der schönsten Stellen hier.
Lange sitzen wir hier, machen Musik und lassen es uns gut gehen. Aus dem
Grill wird am Ende eine schöne Feuerschlale. Reinhard und Willy sind
ganz begeistert. Macht dieser Abend die kalten Tage und Abende vorher
vergessen. (oder wars der Rotwein?)
Der Wetterbericht kündigt schönes Wetter und südliche Wind an. Es soll
zwar noch eine kleine Front durchgehen. Vor dieser nutzen wir den
kräftigen Wind und segeln gen Norden. Langsam muss ich auch wieder an
die Planung und Entfernungen der Folgetage denken. Also bleibt als
praktischer und taktischer Zwischenstopp ein kleiner Hafen. Gräddö. Nur
wenige Boote liegen da, zu schöne Ankermöglichkeiten gibt es außenherum.
Wir freuen uns aber die kleine Regenfont in der Sauna mit schöner
Aussicht (Ahh..)zu verbringen. Können unseren Müll los werden, Wasser
bunkern und die Akkus mal wieder laden. Treffen dort ein schwäbisches
Paar mit einer 23Fuss Yacht. Gerade am zusammenpacken, denn die 4 Wochen
Urlaub sind vorbei und es geht per Trailergespann wieder nach hause.
Jetzt wo der Sommer endlich anfängt.
Wir segeln am nächsten Tag gemütlich langsam, manchmal unter 2kn nach
Norden. Erreichen den Väddökanal mit den 2 Brücken perfekt. (von Süden
kommend Öffnung um Halb und dann um Voll, jede Stunde). Glück muss man
haben. Ist echt schön an den vielen netten Grundstücken mit
unterschiedlichsten Hausgrößen vorbei zu gleiten. Wir können fast bis
Grizzlehamn segeln. Den Hafen haben wir uns ausgesucht in der Hoffnung
hier das Viertelfinale sehen zu können. Seit meinem letzen Besuch 2008
hat sich eine kleine Marina im Westhafen eingenistet. Das Gute daran:
Mit Sportsbar, also Fusball.
Wir machen noch nen kleinen Spaziergang zum Osthafen, dem Fischerhafen
und finden da endlich eine Möglichkeit frischen Fisch zu kaufen.
Beim Spiel gesellen sich noch eine Berliner Crew zu uns, die wir schon
mit ihrem H- Boot einlaufen haben sehen. Thomas mit Frau und Freund. Das
Boot lag nun Jahre lang in Söderhamn. Nicht unweit der Högakusten,
meinem Ziel.
Später am Steg gibt er mir unheimlich viele hilfreiche Tipps für meine
Fahrt nächste Woche da hoch. Viele Tipps decken sich mit denen von
Freunden. Auch Rolf und Renate waren diesen Sommer da oben. Da war aber
noch kein Sommer. Ich bin jetzt optimistischer.
Heute gings dann weiter bis Öregund. Nur nicht in den Hafen, sondern
gegenüber in eine Bucht an den Felsen. Ein Idealer Felsen um nochmal
einen schönen Abend mit grillen zu verbringen. (der Fisch wartet bereits
in der Kühlung). Morgenmittag müssen Reinhard und Willy schon wieder
los. (Bus von Öregrund nach Uppsala und von dort den Zug nach
Stockholm). Eine kurzweilige Woche mit allem was ein Sommer im Norden zu
bieten. Auch einige Oh und Ahs.
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