Dienstag, 25. Juni 2013

Traumtag

Heute richtig gei...es segeln. Zwar war der Start um 5 Uhr hart. Nicht wegen der Uhrzeit. Nein wir hatten, dass was man meiden sollte hier. Wind gegen Strom und das ergibt steile und hohe Wellen. Dachte nicht, dass das so aussehen kann. Fast 2 Stunden kämpften wir damit. Dann waren wir aus dem Seegat raus und segelten nie unter 6 kn dahin. Gut über Grund war es wie schon mal erzählt. al schenkt die Tide es dir mal nimmt sie es dir.
Dennoch bis Texel gehts heute nicht. Ob wohl der strahlend blaue Himmel dazzu einläd, aber wir sind müde, die See steht hoch und das kostet Kraft. Entweder Vlieland oder Terschelling. Werden gleich entscheiden. Nun erstmal per Funk den Blog aktualisiert. Mal später sehen ob das geklappt hat.
Nachtrag. Sind Vlieland.

Montag, 24. Juni 2013

 Müde nach einer durchsegelten Nacht
 Und immer noch umgeben uns Schauer. Nicht leicht seine 7 sachen zu Trocknen. Man muss die wenigen Sonnenstarhlen schnell nutzen. Und darf dabei nicht zu weit weg gehen.
 Schleuse Hooksiel. Da gings Sonntagmittag bei HW los.
 Das sind die schönen Himmelsbilder, die es zu Hauf gab. Die anderen hab ich verpasst, denn da war Wind drin und da hatte ich keine Hand für den Foto.
 Uns gehts gut. oder?
 Kreuzkurs wenig effektiv bei Tideneinfluß
Sonnenaufgang!

Wasser

Wasser kann so schön. Vorallem wenn es von oben, heiss aus einer Dusche
kommt. Diese Erkenntnis ist mir gerade gekommen, als ich in Borkum unter
einer schönen Brause stand. Im Gegensatz zu letzter Nacht. Da kam das
Wasser, Nordseetemperatur eimerweise ins Gesicht und wurde dann gleich
von sehr kräftigen Regenschauern wieder abgewaschen. Was schöner war,
kann ich nun nicht mehr sagen. Wir waren froh über wunderbare
Regenpausen, mit blauem Himmel, einen schönen Sonnenuntergang und kurz
darauf auch einem Sonnenaufgang.(die Nacht ist kaum dunkelund weilt nur
kurz). Der blaue Himmel Wehrte zwar immer nur kurz aber man wird ja
bescheiden.
Der starke in den Regenschauern auch stürmische Wind (um 35kn) bließ uns
die ganz Nacht über auf die Nase. Ebbe und Flut taten ihr übriges. Das
was uns die Ebbe beim Auslaufen aus der Jade schenkt und uns mit bis 10
kn vorwärts schiebt, das nimmt der Flustrom am Ende wieder, wenn beim
Kreuzen (gegen den Wind vorwärtskommen) die Wendewinke zwischen 150 und
160°liegen (normal bei mir um die 100°). Da darf man einfach nicht mehr
ans Ziel und Ankommen denken. Nur daran, wenns gerade nicht schauert,
wie schön es ist hier unterwegs zu sein, sehen wie das Boot sich durch
die Wellen kämpft, die Windfahne steuert und man glücklich ist. Könnte
ewig so gehen.
Das geht aber nur solange bis die Nacht ihr kälte abgibt. Durch das
nasse Ölzeug man noch schneller auskühlt als normal, die Müdigkeit, der
schlappe kreislauf in Folge von angehender Seekrankheit, die ganze
Segelei zur harten Arbeit werden läßt. Geschlafen nur vielleicht 2x15
min zwischen 2 Wenden, Gotthard hatte etwas mehr und Axel war nicht
unter Deck zu bekommen. Sein Magen sträubte sich zu sehr dagegen.

Am Morgen dann höre ich unter Deck, am Navitisch sitzend ein klapperndes
Geräusch. Aus der Suche an Deck finde ich die Lee Unterwant verdächtig
locker. kaum, dass ich sie in die Hand nehme hab ich sie auch schon in
selbiger. Der Bolzen der das Terminal am Püttimg hält war weg. Gut das
ich das vor der nächsten Wende merke. Das hätte bei den Bedingungen den
Mast kosten können. Nun war schnelle Improvisation gefragt, denn der Bug
zeigte zum Land und es waren nur noch einge Meilen bis zur nächsten
Wende. Einen Ersatzbolzen fand ich nicht (hab ich wohl auch nicht an
Bord). Mit dem Bolzen eines starken Schäkel half ich mir erstmal. Ob das
hält. noch sicherheitshalber mit Leinen eine Notbehalf basteln.
Im Cockpit dann die Erkenntnis. Vielleicht ist der Bolzen ja noch an
Deck. Mit Taschenlampe suchend, fanden wir ihn nahe am Speigatt (da wo
das Wasser wieder von Deck ins Meer fliest). Welches Glück. Schnell noch
nen neuen Sicherungssplint (wie der andere Verschwand ist unklar) und
wieder klar zu Wende. Puhh. Glück gehabt.
Pech dann doch noch etwas. Beim gedachten letzten Kreuzschlag Richtung
Borkum Westeremsansteueruung steht da ein Windpark. Nagelneu, noch nicht
ganz fertig und deshalb auch nicht in meiner 2 Jahre alten Seekarte
verzeichnet. Und er steht genau im Weg. In Dänemark darf man da
durchsegeln und das will ich hier auch so handhaben. Doch wir sind in
Deutschland. Da geht das nicht. Ein blinkerder alter umgebauter Trawler
mit selbstgemalter Aufschrift "Guard"kommt mir schwarzrauchend und
blinkend aus dem Mastengewirr entgegen. (es ist morgens um 5 Uhr, haben
die nichts anderes zu tun?) Er kommt wie ein rammendes Kriegsschiff in
voller Fahrt auf mich zu. Tutend. Wir natürlich sofort abgedreht, Doch
das reicht dehnen nicht. Sie Wollen uns abdrängen bis zu der Tonne ca 1
sm in Lee. Ade schöne erkämpfte Höhe. Dann endlich Funkkontakt. Ich
kassier meinen Anschiß, entschuldige mich und werde dann noch deutlich
einige Meilen begleitet, damit ich ja nicht wieder versuche abzukürzen.

Nach 20 Stunden kämpfen auf der Nordsee, übermüdet, erschöpft und
frierend kommt das gut. Am Ende gehts mit einlaufendem Strom in den
wenig schmucklosen Inselhafen auf Borkum. Dort aber empfängt uns ein
sehr nettes Hafenmeisterehepaar. das tut gut. Nun nur noch etwas in den
Bauch und ab in die Koje. Also Axel und ich. Gotthard, mehr
unternehmungslustig als müde, nimmt den Bus in die Stadt (ca 7km). Werde
mir dann seine Bilder anschauen um zu wissen ob mir Borkum gefällt.
Klar gefällt mir Borkum. hat die Insel doch nen sicheren Hafen und ne
warme Dusche.

Samstag, 22. Juni 2013

Flagge gesucht

Es ist gar nicht so einfach eine Holländische Gastlandflagge zu kaufen. Da wir nun Cuxhafen ausgelassen haben, versuchen wir dauern irgendwie an eine holländische Gastlandflagge zu kommen. Wir können schon einreisen, aber es ist einfach unhöflich. Deshalb auch heute beim Besuch von Wilhelmshaven der Gang zum yachtausrüster. Doch der hat sowas nicht vorrätig. Nur auf Bestellung. In Brunsbüttel suchten wir schon nach einer kleinen Schlewig Holstein Flagge, Die muss man einfach verkehrtherum hochziehen und schon ändert sich das Land ;)
Nun haben wir in Hooksiel am Hafen einen anderes Boot danach gefragt. Und... "ja, da war doch eine", meinte die Dame zu ihrem Mann. "Die haben wir in die alte Deutsche gewickelt, nur wo ist die?..."
Ne Stunde später ist die Deutsche gefunden, nur war da nicht die Holländische eingewickelt. Sie kommt extra zum Boot um uns das zu erzählen. Sehr nette Geste. Nun fahren wir morgen ohne los. Der Wetterbericht ist nicht toll, aber ok und machbar. Mal sehen wie wir kommen. Hochwasser ist um 13 Uhr, da wollen wir durch die Schleuse und die Jade runter.

Heute waren mit dem Bus nach Wilhelmshaven gefahren. Etwas am Südstrand gelaufen, Sprich auf dem Damm zum Jadebusen und den Surfern zugesehen. Wind anfangs noch so, dass wir Zweifel bekamen, ob nicht wir nicht doch besser gefahren wären. Als wir dann aber aus dem Marinemuseum kamen, bestärkte und der Wind doch, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Nach viel Sonne kam dann auch wieder diverse Schauer und so geht es in den Abend.
 Liegeplatz im Alten Hafen von Hooksiel
 Schleuse in Kiel. Fast allein in der Großen Schleuse
 Unwetter in Brunsbüttel. MIt Gewitter und Hagel verabschiedet sich ein schwüler Tag
 Kiel Holtenau. Nebenan wäre es eng geworden
 In Brunsbüttel funktioniert nur die  eine Große Schleuse. So Fahren hier regelmäßig Hochhäuser nen Seinwurf weit entfernt an uns vorbei


Freitag, 21. Juni 2013

Fest liegend

Fest in zweierlei Hinsicht. Zum einen nen sicheren Liegeplatz und zum
andern festgehalten durch widrige Starkwindvorhersagen für die nächsten
Tage (und Woche).
Waren wir gestern noch übermütig und schnell in Brunsbüttel
aufgebrochen, als wir über Funk von einem Slot für Sportboote in der
Alten Schleuse gehört haben.
Zwar 2 Stunden vor dem eigentlichen Hochwassertermin, aber die 2kn
Gegenstrom nahmen wir gern in Kauf, war uns doch vor 2 Jahren die fast 2
stündige Warterei vor der Schleuse noch gut in Erinnerung. Diesig, und
schwülheiss. Anfangs windstill, erkoren wir schnell die Idee doch nicht
nur nach Cuxhafen zu fahren, sondern den noch kommenden guten Nordwind
zu nutzen und weiter ins friesische Wattenmeer zu segeln.
Leider vereiteln Wettervorhersagen doch wieder alle nette Planungen.
1.Gewitter für den Nachmittag mit 9 Windstärken und 2. die
Starkwindvorhersagen für die nächsten Tage. Da ist der Hafen von
Wangerooge nicht sicher genug. Schon mit vollen Segeln und Schiebestrom
und 10kn über Grund fast am Ende der Elbe angelangt, finden wir eine
nette Alternative. Hooksiel. Dumm nur. Dort ist eine Schleuse und die
macht um 19 Uhr Feierabend. Wir werden nicht vor 20:30 da sein.
(-was uns eine Nacht schauckelnd an einem Arbeitsschiff im Vorhafen
beschert-)
Vorher wirds noch ecklich nass. Die Gewitter kommen mit Regen, aber
glücklicherweise mit etwas Abstand. Ein Blitzeinschalg, auch in der Nähe
kann für die Bordelektronik oft den Tod bedeuten. Und die nutzen wir
heute besonderst. Durch Dunst, Nebel und später Regen ist die Sicht oft
gerade mal nur 1 sm. Der Kartenplotter, mit AIS (zeigt uns große Schiffe
an und wir queren 3 Fahrwasser) und Radar helfen schon gewaltig. Gerade
in den strömungsstarken Mündungen von Elbe, Weser, Jade ist bei
schlechter Sicht schnell die Orientierung weg. Wie schwer hatten es die
Seeleute füherer Zeit. Und ich meine vielleicht 5-10 Jahre. Meine
Hochachtung für all die Nordseesegler.

Nur nützt all die Eletronik nichts, wenn man mit einem kleinen Segelboot
Richtung Westen will und der Wind einem in Sturmstärke auf die Nase
bläßt. Durch zuviele Wetterberichte eingeschüchtert sitzen wir nun und
harren der Dinge. Vor Sonntagabend oder doch erst Montag wollen wir da
nicht raus. Noch regnet es. Aber Regen ist nicht das Problem.
Hooksiel bietet nicht viel. Ein Meerwasserwellenbad (gerade genutzt um
mal zu duschen, denn die im Hafen stehen im Keller unter Wasser) und 100
Kneipen, Restaurants und wie sich sich alle nennen. Teuer und schlecht.
Internet geht fast nicht. Nur übers Handy und auch das nur eher
schleppend. Deswegen keine Bilder. Die werden nachgereicht. So belieben
wir festgezurrt im Hafen und warten auf das nächste Wetter.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Brunsbüttel, warten auf Hochwasser

Nein ich bin kein Zyniker. Überall geht das Wasser zurück und ich warte auf Hochwasser. Hier auf der beginnenden Nordsee, hier an der Elbe, ist das wichtig, immer zur richtigen Zeit los zu fahren. Und heute ist das bei  HW. Noch ne Stunde dann gehts los nach Cuxhafen. Wenig Wind und dass noch aus der falschen Richtung.
Die letzten Wochen waren geprägt von viel Ostwind. Ab heute ist es vorbei. Denn wir kommen. Die Langfristige Prognose. SW, W, NW mit bis zu 8 BF. Da kommt keine Freude auf.
Dennoch wir sind gut drauf. An Bord gerade ist Gotthard und morgen früh kommt noch Axel dazu. Die Mannschaft hat sich 2011 schon bewährt für den Tripp nach Schottland.
Gestern sind wir in Rendsburg los. Schwülheiss und abends dann ein recht heftiges Gewitter mit Hagel. Im Boot war es brutal Laut. Wie in einem Rezonazkörper auf dem mit Steinen geworfen wird. Dazu viel Regen. Im Ort hier sind einige Läden heute morgen mit Wasser abpumpen beschäftigt.

Am Samstag bin ich bei gutem Wetter nach Kiel gekommen, hab einige Arbeiten am Schiff noch versucht zu erledigen. Am meisten beschäftigte mich diesmal der Radar. Aber der Stecker war korrodiert und wurde erneuert. Leider verlor ich den Überblick und 8 Kabeln wollten einfach nicht mehr zusammen finden. Am Ende nach vielen Stunden sitzen messen und neu machen, entdeckte ich, dass die aufgedruckte Farbkodierung an der neuen Buchse falsch war. Orange und Gruen und die dazugehörigen Weissen waren vertauscht. Das mal zu merken hat viel Nerven gekostet. Dazwischen ging auch mal der Kontakt zum Aussenlautspreccher nicht  und zum Autoilot. Peanuts dagegen.
Deshalb musste ich am Sonntag bei starkem Halbwind mal schnell in die Schlei segeln. Kopf freipusten. Das war mal Segeln vom Feinsten. Bis 8 kn bei Boen um 30kn. Nicht ohne. Bevor aber der große Regen kam war ich behütet im Hafen von Kappeln. Von dort war es Montag etwas zäh zurück. Bei wenig Wind, aber auch solche Tage ohne Druck kann ich genießen.
Dienstag dann früh los in den Nordostseekanal. Tamara kommt morgens an Bord und hilft. Werden in der großen Schleuse geschleust, aber es ist gähnend leer. Also alles kein Problem. Um 14 Uhr schon in Rendsburg. Es ist heiss. Für hiesige Verhältnisse. Der Süden Deutschland schwitzt mehr, ich weiss. Uns reichts, wir sind naßgeschwitzt.
Dann geht Tamara und Gotthard kommt. Die Reise hat begonnen.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Frühjahrsarbeiten beendet

So nun liegt die Slisand startklar in  Kiel. Anfang der Woche kam der Motor (jaja der Motor ;) ) wieder ins Schiff kam. War ein spannedner Tag, denn der Mechaniker war etwas verpeil. Erst der Anruf:
" Ist die Lichtmaschine bei ihnen an Bord? 
- Nein --
Ok, dann muss ich noch suchen."
Er kommt dann mit einer anderen als meiner LIMA an und die Schrauben passen nicht, ein Schlauch vom Kühlwassersystem fehlt auch noch(ich habe Ersatz an Bord), mit einem Keilriemen kann ich nicht dienen - denn den  hat er auch vergessen und Öl fehlt auch im Motor. (ich helfe aus)
Nagut, deswegen hatte ich ja viel Zeit eingeplant.
Dennoch kann ich am Dienstag bei schoenen Segelwetter los nach Bagenkop. Ich segle mit Freunden, die am Abend vorher noch nach Gelting kamen. Carmen und Henrich führen ihr neues Boot aus und haben auch genug kleine Pannen.(genaker Fusspunk reißt aus, Grossfall kommt runter. Also egal ob alt oder neu. Segeln heisst reparieren und hoffen und warten auf Mechaniker.
In Bagenkop hält und dann starker Südostwind fest, denn gegenan kämpfen bei 1-2m Welle will keiner. Und So trennen wir uns dann am Donnerstag. ich nach Kiel, die Happy Our2 nach Heiligenhafen. Tolles Segeln bei fast idealen Bedingungen. In Kiel treffe ich noch Ruth und Wilfried von der Ruby und haben einen wunderbaren Frühsommerabend.
Nun liegt sie also da und wartet darauf Richtung Westen zu segeln. Hoffen wir mal, dass der Sommer sich etwas hält.

Dienstag, 30. April 2013

airmail

so nun kann ich waehrend der Reise auf hoher See auch per KW meinen Blog pflegen.Airmail machst möglich.

UPDATE!!!

So nun ist es doch schon einige Zeit her, dass ich mich gemeldet habe. Erstmal das Jahr 2012 abschließen.

Im Sommer 2012 gab es nach Bornholm nicht mehr wirklich Spannendes zu berichten. Ich bin fast 3 Wochen um Rügen herum gesegelt und habe mehrmals Hiddensee besucht und das Revier wirklich lieben gelernt. Habe es vorher nicht wirklich gewürdigt, ich doch merkte. Viel Ankerplätze und kleine Anleger besucht immerwieder in Stralsund Zeit verbracht. (incl. Ozeaneum)
Nachdem die Familie wieder daheim war, ging es einhand  in schnellen Schritten (min.60sm/Tag), weil mir das nach den vielen Kurzstrecken nötig schien, Richtung Winterlager im Westen der Ostsee.
Am Ende gabs noch einen kleinen Aufreger. Der Motor!!!, Ja,ja immer wieder der ....
Er brannte im Heimathafen. die Vorglühspirale war durch eine dumme Verwicklung unglücklicher Umstände am arbeiten und ich war an Land. Als ich wieder kam, züngelten schon Flammen aus dem Luftfilter. Mit der Löschdecke habe ich sie nicht ausbekommen und so habe ich eine Millisekunde auf den Feuerlöscher gedrückt. Mit Feuer ist nicht zu Spaßen. Doch das reichte um die Maschine so kaputt zu machen, dass sie nun den Winter wieder in der Werkstatt verbrachte. Kommt nun Ende Mai wieder rein. Den größten Teil der Kosten übernahm die Vollkasko. Glückgehabt!

Ja und dieses Jahr wartet nun die Slisand wieder ungeduldig auf längere Reisen.
Aber erstmal war ich im März/April 3,5 Wochen eine Bavaria 32 von Isola/Slowenien nach Maramris /Türkei am überführen. Kalte, aber auch sommerliche fast 1200sm im Östlichen Mittelmeer. Nun kenne ich die Italiensiche Adria Küste, Lefkas, den Golf und den Kanal von Korinth und einen Teil der Ägäis. Alles wollte ich schon immer mal sehen, und gerade Griechenland hat mir schon sehr gefallen.(war auch Vorsaison) Bilder von der Reise werden hier mal erscheinen.

Doch die große Reise soll mich dieses Jahr mit der Slisand nach Irland und West Schottland bringen. Mitte Juni starte ich durch den NOK zur Elbe und folge der Dt.Küste bis Holland um bald den Sprung nach Englands Ostküste machen. Dann die Südküste herum bis Isle of Wight. Das Engl. Segelmekka muss man mal sich anschauen. Dort gibt es dann auch den 1.Crewwechsel.  (nächster in Dublin)
Weiter nach Westen in die Irische See und die Irische Ostküste mit Dublin sind dann vorgesehen. Ev. Isle of Man und über Belfast und die schottische Islay (Whiskeyhochburg) Richtung Caladonien Canal nach Inverness.
Von dort gehts zurück Richtung Osten um anfang September wieder im Heimatrevier zu sein.
Davon wird hier wieder regelmäig zu lesen sein. Tipps über wichtige Spots die ich nicht auslassen sollte, bitte hier als Kommentar  rein schreiben.
Also bis denn Andreas