Dienstag, 26. Mai 2015

Die Elbe hoch


Der Wind will das so. Wir segeln nach Hamburg. Morgen zum Mittagshochwasser wird die Slisand das erste Mal dort einlaufen. Dann hoffe ich Do und Fr. bis Cuxhaven zu kommen um dann endlich raus auf die Nordsee zu segeln. So viel und konstanten West habe ich nicht erwartet. Tja und wenn man schon mal Wünsche hat, der Sommer könnte auch mal kommen. 



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Sonntag, 24. Mai 2015

Auf der Elbe


So, nun ein Etappenziel erreicht. Sind in Glückstadt an der Elbe.  Nein ich hab mich nicht verfahren, hab nur die Windprognosen angeschaut und bin der Meinung, draußen auf der Nordsee wird mir das die Woche über zuviel. Die Elbe aufwärts kenne ich  noch nicht und warum nicht. 
Gestern in NOK bis Rendsburg und heute weiter bis zu Elbe. Die Tide stand günstig, die Sonne schien und uns war nach Segeln. Leider eher wenig Wind dafür Strom mit 3Kn und im Nu sind wir 10sm die Elbe hoch nach Glückstadt. und was morgen kommt? Wir werden sehen.
PS: über den Motor muss ich nichts sagen 



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Donnerstag, 21. Mai 2015

Start mit Hinternissen



Eigentlich wollte ich nie mehr über meinen Motor reden. Ok über den Bukh tue ich es auch nicht. Der wurde in handlichen Einzelteilen verkauft. Nun der Neue, ein Volvo D1 30, schnurrt sehr nett, nur die Umstände seine Geburt waren nichts für schwache Nerven. Im März kam er an Bord um dann schnell zu erkennen, dass die alte Welle 10cm zu kurz war. Das  aber ein Ersatz 7 Wochen dauert war nicht zu glauben. Also erst kurz vor meinem Krantermin war er dann drin, nicht ohne am Vorabend noch schnell nen Seeventil zu erneuuern,weil sonst der Auspuff nicht klar kommt. 
Dann wurde mir der Krantermin verschoben ( Terminmissverständisse), und geschoben (Travellift kaputt). Als es dann sich schön einregnete, kamen wir dran. 
Rein und gleich wieder hoch. Seeventil leckte. 30 min später wieder rein und Motor an. Nur wollte die Schraube nicht vorwärts. Wieder raus, Ach ja der Keil ( ich sagte noch...)der den den Verstellprop in seine richtige Lage bringt, war nicht drin. ( Laut Wellenlieferant sollte der nicht rein....)
Also wieder rein. Nun gibt es Vorwärts und Rückwärts. Nur andersherum. Dreht das Getriebe anders. Nein, auch den Keil kann man am Prob wohl falsch einbauen. Naja. Der Kran war nun besetzt, wir drehen das Schaltgestänge um und es sieht nun Richtig aus.... Muss man wohl aber noch richtig mal machen.
Dann schebberte der Motor. Das Getriebeschlägt gegen das Motorfundament vom Boot....Ich mach es kurz. Die Bolzen vom Fundament mussten nun auch noch gekürzt werden, schlugen durch, weil der Motor sehr tief liegt. Wurde ein langer Tag.

Am Morgen bei der Probefahrt zog er Luft und ging aus. Glücklichweise hatte ich noch eine Leine am Poller fest. Das Schaltgestänge verklemmte sich beim Versuch dem Motor mehr Saft zu geben. Gut, dass der Mechaniker gerade im Hafen war. 
Ein Tag lang noch alles Einräumen und wieder Installieren.
Gestern dann ein kalter aber schöner windiger Segeltag, sieht man von der 7er Schauerboe mal ab, Richtung Kiel. Von Freunden erwartet worden und gleich als Balast mit auf die Mittwochsregatta geschleift, war es ein netter Abend in Kiel, meinem eigentlichen Heimathafen. Ich bun unterwegs.
Das Wetter bessert sich nun, kalt ist es aber immer noch. Am Samstag geht es in den Nordostseekanal Richtung Nordsee. Ich hoffe es war die letzte Geschichte vom Motor.


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Freitag, 30. Januar 2015

Winterzeit ist Planungszeit

Nur kurz ein Meldung aus dem winterlichen Süden.
Im Sommer wird es wieder nach Schottland gehen und das besondere daran, mit neuem Motor. Dieser wird im März eingebaut. Dann hab ich hoffentlich ein Thema weniger. (Dennoch werde ich berichten)
Und ganz Neu: Der Film von 2008 geht nun wieder. Bin bei www.segel-filme.de untergekommen. Freut mich, da youtube mich teilweise gelöscht hatte.

Im Sommer dann wieder mehr hier

Sonntag, 7. September 2014

nachtrag

Danke, allen die mir nette kommentare geschrieben haben. Vlt. doch wieder nächstes Jahr wieder. Mal sshen.
Nun bin ich endgueltig im Schlusshafen angekommen. Morgen wird dann eine Entscheidung zum Motor fallen müssen. So geht es nciht weiter.
Oder...? hab ich ja dann nichts mehr zu erzaehlen wenn der sauber läuft ;)

Also danke für eure Bestärkung. Nun ist eh erstmal wieder für mich arbeiten bis zum nächsten Frühsommer angessagt. Dann sehen wie weiter.

gruss Andreas

Montag, 25. August 2014

Wieder in Deutschland

So nun mein letzter Eintrag hier.
Bin wieder angekommen. zwar noch nicht im Heimathafen, aber das wird doch noch.
Habe 10 Tage auf Bornholm auf abflauende und drehende Winde gewartet, und bin dann doch vorgestern Nacht los bei 5-6 aus SW. Hat leicht nachgelassen und auf W gedreht und so konnte ich dann Svinemünde anliegen. Doch morgens vor Svinemünde überkam es mich und ich bin weiter bis in den Greifswalder Bodden gesegelt bis Lauterbach. Was war eine Nacht mit wenig Berufsschiffe aber um so mehr Wetterleuchten und einem Gewitter in unmittelbarer Nähe. Irgendwie hat inzwischen jede Nachfahrt auch Gewitter hier. Was für ein Spätsommer.
Nun liege ich vor der Brücke in Stralsund, will weiter noch bis Barhöft und dann ab morgen Richtung Westen.
Ich werde diesen Blog nun schliessen. Habe leider durch ihn einige Anfeindungen gehabt und habe nicht vor noch weiter soviel privates hier Preis zugeben.
Danke allen die ihne gelesen haben. Er wird noch etwas online bleiben, aber über kurz oder lang verschwunden sein. Bis bald auf dem Wasser sommewhere
Andreas

Samstag, 16. August 2014

Bornholm

 Mit einem Sonnenuntergang verabschiedet sich Schweden von mir.
 Allinge auf Bornholm

 Allinge ist für seine Räucherreien bekannt
 Eine Felsenküste auf der Nordostseite von Bornholm. Blick nach Südenosten
 Sogar ein kleiner Sandstrand ist hier zu finden



 Villa in den Felsen

 Allinge

So nun sitze ich in Bornholm, genauer in Allinge. Hier war ich Donnerstag morgens um 8 Uhr angekommen nach einer anstrengenden Nacht. Direkt aus Kristianopel. ca 80sm. Es war ein kleines Wetterfenster in dem der SW nicht mit 4 und mehr gegenan bließ. Auch wenn sich diverse Wettervorhersagen nicht einigen waren glaubte ich mal dem Windfinder und den Gripfiles von ugrib.  Die sagten eine Abnahme des starken Wind vorher und hatten auch für einige Stunden Ostwind im Angebot. (der fehlte bei den anderen, auch bezahlten Wetterdiensten).
Ich bin um kurz vor 16 Uhr los, kreutze bei abnehmenden SSW aus dem Kalmarsund. Nach kurzer Motorunterstützung kam dann der Ostwind und nahm erfreulich zu. So konnte ich endlich meinem Ziel Bornholm mit 6-7KN entgegen segeln. Dazu ein wunderbarer Sonnenuntergang und warmer Luft.Es war perfekt und es kam ein fast noch voller Mond dazu.
Kurz vor MItternacht nahm das Wetterleuchten im Westen immer weiter zu. Ich war angespannt. Auch wenn der Wind aus Ost  bließ, war mir klar, dass die Gewitter näher kamen. Der Wind kommt vor einem Gewitter oft aus der entgegengesetzten Richtung. Saugt sozusagen die Luft an, die seine Gewalt ausmachen. Ich war also vorsichtig und nahm dann auch sofort die Segel weg, als der Ostwind einschlief. Keine 5 Minuten zu früh. Dann ging es los mit einer Boenwalze mit über 30 Kn (bf 7). Ich fuhr langsam unter Motor, der Autopilot steuerte und ich saß geschützt unter der Sprayhood und sah im Schein der Hecklaterne die Gischtfahnen  übers Cockpit fliegen. Die See baute erstaunlich schnell eine Welle auf.
Nach vielleicht 15 Minuten war das schlimmste überstanden. Es blieb ein leichter Wind aus NW und Regen.. Ich setzte zögerlich die Genua. Zu mehr fehlte noch der Mut. Dazu bltzte es noch zu kräftig. Im Westen war es so dunkel, dass man keine Wolke vor dem Nachhimmel ausmachen konnte und somit auch nicht wußte, ob da noch mal was kommt.
Nach und nach beruhigte sich das Meer und ich setzte das Groß und segelte auf direktem Kurs nach Bornholm. Doch leider schlief dann mit dem Hellwerden auch der Wind ein und der Motor brachte uns die letzten 20 sm nach Allinge.
Da der Motor immer noch viel Öl verliert, habe ich als wir noch gemütlich bei raumen Wind dahin schossen, ihm nen halben Liter frisches Öl gegönnt. Schauckelnder Ölwechsel.
Dazu kommt noch, dass es extrem voll war im Hauptfahrwasser. Immer mindestens 10 Frachter auf dem AIS gleichzeitig. Ich schlengelte mich vorsichtig hindurch. Nicht immer leicht ein gute Taktik zu finden. Zickzack segeln war angesagt. 3 mal musste ich einen Frachter anfunken um keine kritischen Situationen heraufzubeschwören. Soviel Frachter habe ich noch nie erlebt und so dicht bei einander.. Und sie fuhren nicht brav in eine Richtung. Ich war nicht der einzige der in Gegenrichtung zum Teil für Verwirrung sorgte. Ich hörte einige Funkgespräche der Berufsschiffahrt mit. Komisch, dass nicht wenigstens die Frachter alle rechts in ihrer Richtung fahren.

Nun sitze ich hier, bekomme heute Besuch mit der Fähre und harre der Dinge. Die Windvorhersagen der nächsten Woche lassen ein weiterkommen kaum zu. Irgendwie frustierend, wenn man immer nur kräftigen Wind auf die Nase hat. Das verfolgt mich nun den ganzen Sommer.
Dafür habe ich nun Zeit endlich mal ganz Bornholm zu erkunden. Auch ne Lösung.

Mittwoch, 13. August 2014

Bildernachtrag. Mariehamn-Kristianopel

 In Sandhamn ist Regatta. Viele Drachensegler kommen mit alten Segelyachten um darauf zu schlafen. Die Drachen sind dann ihre Spielzeuge für den Tag
 Viel Los in Nynaeshamn. Livemusik am Freitagabend
 Wir kreuzen nach Sueden
 Von Mariehman segeln wir in die Nacht nach Süden
 Arholma. Westliche Seite mit der Handelsbrücke. Hier werden alle Waren für die Insel angeliefert
 Nördliche Bucht auf Arholma. Sehr schön da. Zu spät entdeckt

 Mariehamn
 Ein langer Park durchquert die Stadt
 Besuch der Pommern

 Westhafen von Mariehamn
 Einiges los am Samstag in Mariehamn

 Einkaufsstraße in Mariehman

 Gewitter über Mariehman
 Mannschaftslogis auf der Pommern. 24 Seeleute teilen sich diesen Raum
 VielPrivates blieb da nicht
 Die Pantry



 Der Kartentisch

 Captains Bad
 Captains Salon

 Kristianopel
 Kristianopel
 Kristianopel
Kristianopel

Dienstag, 12. August 2014

Putztag

Man hat endlich Zeit auch Schapps zu putzen und alte Sachen raus zu schmeisen und alles Seefest zu verpacken. Was ist passiert?
Ich liege eingeweht in Kristianopel, dass ist südlich von Kalmar. da kam ich gestern herangekreuzt. Bei sehr hohen steilen Wellen und 6 Windtstärken. (in Boen evtl. mehr). Da der Wind sich auch netterweise drehte konnten ich auf einmal 40Grad höher fahren, was bedeutete, dass die Wellen rechtwinklig vorm Bug waren. Das machte keinen Spass mehr.
Aber es war ein kleines Wetterfenster. Ab nun nur noch SW bis 7. Warte deshalb mit einer handvoll anderer Deutschen Boote auf die Weiterfahrt. Vor dem Wochenende sieht es nicht danach aus. Evtl. will der Wind morgen Nacht ne Pause einlegen. Die will ich nutzen um nach Bornholm zu kommen. mal sehen wie es wird.

Von Mariehamn sind wir in die Nacht gesegelt. Leider drehte der Wind uns dann doch noch auf die Nase und ließ nach. Deshalb wurde das eigentliche Ziel aufgegeben und nach Sandhamn gesegelt. Nachtansteuerung die gut befeuert ist. Gegen 1 Uhr waren wir da. In Sandhamn war aber einiges geboten. Drachen und andere Klassen segelten eine Regatta. Da war ein einzelner Fahrtensegler nicht so gern gesehen. Wir mussten weg. Haben nur kurz getankt und weiter gings. In vielen Wenden kreuzten wir im Binnenfahrwasser Richtung Süden. Am Donnerstag abend ankerten wir in einer kleinen Bucht (mit einigen anderen) auf Ornö. Morgens dann noch einige Kreuzschläge und wir waren in Nynäshamn. Freitag ist da was geboten. Es spielete eine Band Openair am Hafen. Wir genossen es, auch wenn der Soundcheck am Nachmittag etwas mehr versprach.
Samstag morgen stieg Almut in den Zug nach Stockholm. Der Bahnhof ist sozusagen am Hafen. Ideal für Crewwechsel. Sie will noch einige Tage in Stockholm verbringen und  dann heim fliegen.
Ich machte mich auf den Weg nach Süd. Ich hatte gesehen, dass der ewige Süd in der Nacht eine Pause macht und mal einige Stunden aus West und Nordwest wehen wollte. Also kreutze ich bei leichten Winden gemütlich nach Süden. Mir war egal wie lang es brauchte. Ich hatte mir keinen Terminplan gemacht.
Gegen abend wurde der Wind kräftiger. Nach und nach kam ein Reff mehr und auch die kleine Fock musste dran. dabei Drehte der SW auf SE und hinterliess eine wilde hohe See. Ziemlich genau nach Wettervorhersage kam dann der Winddreher kurz anch Mitternacht. Nicht ohne vorher sich in einem wilden Gewitter mit Zusatzwind zu entladen. Und dann der Windsprung. von SE auf NW bei ca 20kn Wind. Selten so eine Kreuzsee gesehen. Wobei. ich spürte sie mehr als dass ich sie sah. Besserso.
Aber nach 1-2 Stunden beruhigte sich die See und ich flog mit 7kn meinem Ziel entgegen. Leider wußte ich auch das der Wind nicht ewig bleiben wird. Musste dann auch langsam ausreffen, wieder die Fockwechseln um gegen morgen dann mich damit abfinden, dass es abflaute. Gegen 8 Uhr stand ich querab zur Nordspitze von Öland. Zu schön und zu jung der Tag um in den geplanten Hafen zu schlüpfen. Lieber mal einige Stunden den Motor an machen und Süd machen. Am Nachmnittag bliess mich dann ein angenehmer SE die letzten 20sm bis Kalmar. Dort erzählten alle von der schlimmen Nacht und dem Gewitter. Alle warten hier schon auf Wetterbesserung.
Am nächsten Tag regnete es am morgen. Ich hatte wieder gesehen, dass während des Regens noch ein Ostwind blasen soll, der dann aber auf Süd drehen wird und stark zunehmen. Ich also um 6 Uhr los. Doch der Ost war ein SE und hatte schnell keine  Lust mehr. In der nächsten Schauerboe dann wieder stark zunehmend und auf SW drehend. Also von vorn. naja und so ist das hier im August.
Jedes Jahr ziehen alle Ostschwedenurlauber dieses Los.
Erst Nord im Frühsommer, und nun die ersten Herbsttiefausläufer über der Ostsee während man wieder heimwärts will. Zeitpläne sind hierbei völlig unerheblich. Das Wetter bestimmt hier den Rhythmus.