Samstag, 6. August 2011

Bildernachtrag

Sind gestern bei einsetzendem Regen in Raa auf der Schwedischen Seite des Sundes gelandet. Kaum 2 sm Sicht hat uns dann die Lust am weitersegeln verleitet. Netter kleiner Ort an einem Fluß. Die Marina ist etwas außerhalb und wenig attraktiv, dennoch mit allem was man braucht, hätte man zu brauchen.
Und bezahl Internet, dass ich mir mal geleistet habe, damit die wenigen Bilder die ich hab (bin gerade nicht so kreativ)  noch online kommen. Die Texte kann ich per Emailfunktion mit dem Handy tippen.

Marstrand, hat südlichen Flair

Marstrand

Großer Naturhafen von Marstrand

Wieder Kallön Knippla, diesmal die andere Hafenseite

Malöhamn vor Anker




Eng ist es in Anholt. Wir liegen am Stegende in 2.Reihe

Viel Sand, Viel Sonne Viel Mensch

Der Hafen von Anholt

Viele Frachter die immer wieder Ausweichmanöver erfordern.



Heute wieder etwas Sonne und Westwind. Wir segeln zur Insel Ven. Nur einige Meilen. Werden also noch etwas "sinnlos" rumkreuzen.

Freitag, 5. August 2011

Richtung Heimat

Und es war Sommer...,ja so kann man es nennen. Doch nun verabschiedet er sich auf unbestimmte Zeit schon wieder.Eigentlich wollten wir mit der Ruby auf Anholt einen faulen Inseltag mit baden und grillen einlegen, doch der morgendliche Wetterbericht am Hafenbüro ließ Zweifel daran aufkommen.
Schlußendlich siegt die Vernunft über die Faulheit und wir beschließen den leichten Südost zu nutzen um das Kattegat weitestgehend hinter uns zu lassen. Dabei ist Anholt echt ne Reise wert. Auch wenn es hier brummt wie in Südfrankreich in der Hochsaison. Liegt am sehr warmen Wetter. Neben dem Hafen der Strand ist voll, davor ankern die, die der Enge im Hafen entfliehen wollen. Wir haben in der 2. Reihe hinter der Ruby uns vor Heckanker gelegt. Man muss ja nicht imm Stegkontakt haben. Geniesen die warmen Abend, Ruth hat gekocht. Und ich verspreche am nächsten Abend meine Schottlandfotos zu zeigen. Doch da muss nun verschoben werden. Wir sind ab Mittag unterwegs.
Ein wunderbarer Segeltag, der uns für den motorenden Tag davor voll entschldigt. Erst unter riesiger Genua, später mit zu nahme des Windes mit kleiner Genua ging es ohne Wnde nach Süden. Dann ein Knall und die Genua kommt von oben. Das Gurtband, dass das Segel obenhält ist gerissen. Kein Problem. Ist eh viel Wind da geht es mit der kleineren Fock auch gut. Ersatzfall ist auch da und so sind wir schon 10 Minuten später wieder klar.
Mit dem letzten Licht schleichen wir dann in den Hafen von Odden. Netterweise haben die da extra für uns einen Platz an der Pier frei gelassen. außenherum alles im Päckchen, aber die 12m freie Pier wollte wohl keiner. Danke.
Am Morgen wird kurzer Hand Johannes in den Mast gewinscht um unser Fall wieder zu holen.
Und dann ab zu einem schnellen Ritt die Küste entland nach Gilleleje. 5-6 Windstärken aus Südost. Das wäre ein anstrengender Segeltag von Anholt aus geworden. So war es ein super Segeltag ohne Wende und wenig Wellen durch den Landschutz.
Vor Gilleleje dann mal wieder ein kleines Motorproblem. Kein Kühlwasser. darin habe ich übung, bekomme es aber nicht so schnell hin und wir segeln in den Hafen. Klappt ganz gut. Mit letztem Schwung ins Päckchen und ich gehe tauchen, weil ich vermute, dass es etwas vor dem Kühlwassereinlaß sitzt. Nein, also doch die Dichtung, die seit Inverness improvisiert den Kühlwasserfilter abdichtet, oder besser, dies nicht mehr tut. Und so zieht die pumpe nur Luft und nicht das Wasser ins System. Doch sowohl Dichtungsring wie auch Segelreparatur stellen in Gilleleje kein Problem dar.
Ich war schon einige Male hier, doch wohl noch nie aus dem Hafen draußen. Ist echt ein netter Ort mit allem was ein Segler so braucht.
Heute riecht es nach Regen. schwülwarm, windstill und dicke Wolken. Wir werden dennoch weiter Richtung Kopenhagen gehen. Ist wie nach hause kommen. Vertrautes Revier. Hat auch was schönes. Habe noch gut 2 Wochen. und der Sommer wird wohl wieder kommen.

Dienstag, 2. August 2011

Nach Süden

Viel Sonne wenig Wind. Seit der letzten meldung sind wir inzwischen weit nach Süden gekommen. Gerade gehts rüber zur Insel Anholt,wo wir die Ruby treffen wollen. Heute Nacht lagen wir in Malöhamn, ca 15sm südlich Göteborg vor Anker. Ist einer der letzten Schärenankerplätze an der Küste.Ich lag da 1993 schon mal.War so nett, dass ich unbedingt mal wieder hin wollte. und da es gestern so gut lief, trotz angesagter Flaute haben wir es bis dahin geschafft. Gestartet waren wir in kallön Knippla. Stimmt, da war ich schon mal und es hat sich auch 2.mal gelohnt. einfach. Sollte man nicht vorbeimfahren. vorher ein Tag unter Motor. kurzer Stop im Segel Mekka an der Westküste. Marstrand. Cote a Sur im Norden. Das Wetter passte auch noch. Aber Johannes wollte weiter,denn etwas Wind versprach segeln. Spisegeln für 1 Stunde, dann wieder Motor. Man kann nicht alles haben. Badewetter mit inzwischen angenehmen Temperaturen und Segelwind.
Deshalb auch nun wieder Motor Richtung Anholt. Die Sonne kommt auch schon durch den diesigen Morgenhimmel. vielleicht kommt ja auch noch Segelwind. Ist weit genug um alles noch zu erwarten.

Sonntag, 31. Juli 2011

Außenansichten

Etwas Schärenklettern und man hat solche Ausblicke





dei Slisand vor Anker

Samstag, 30. Juli 2011

Vor Anker

Wenn der Wind des Tages sich zur Ruhe begibt, die Sonne schon lange hinterm Horizont ihren Weg nach Osten sucht, sich der Himmel in all seinen Farben im schwarzen Wasser der Bucht spiegelt, dann weiss ich es hat sich wieder gelohnt.
wir liegen ca 8sm nördlich von Mastrand in einer weiten, felsigen Ankerbucht. einige Boot sind noch an den Felsen. Im Westen ziehen immer noch Boote im Fahrwasser dahin. Von weitweg hört man Discosound. Ist Samstagabend. Stört diese Athmosphäre aber nicht. Es wird wieder dunkel, langsam aber sicher geht der Sommer dahin. Obwohl heute der erste geile Hochsommersegeltag hier war.Gegenan bei 4-5 und dennoch obenohne segeln. Welch warmer Wind aus Norden kommt. Und nach dem Anker gingen wir auch über Bord. Badezeit im hohen Norden. Da will man gar nicht in den Süden.

Freitag, 29. Juli 2011

Wieder auf dem Boot

Wer fliegt muss ja Vertrauen haben. Ich meine nicht weger Sicherheit, nein ich meine Vertrauen wo die hinfliegen. Als ich hier aus dem Flieger steige und noch überlegt hatte, doch die Jacke noch anzuziehen, haut es mich um. Wo habe die mich hingeflogen. Sizilien? Nein es ist tatsächlich Göteborg. Schwülwarm um die 26°. Im Hafen dann eine leichte warme Brise. Und wenn da nicht die Slisand warten würden würde ich immer noch nicht glauben, dass ich in den Norden geflogen bin. Endlich Sommer. Jetzt wünsche ich mikr einfach Mal, dass es so bleibt. Mit dem Wind natürlich. Gerade geht die Sonne unter und malt mit den wenigen Wolken am Himmel ein wunderbares Bild. Die Luft riecht nach Meer und ich geniese die kühle Abendbrise.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Endlich Sommer

Ja es gab schon sonnige Tage, aber es war nie so warm, dass ich die kurzen Hosen rausholte und es war nie warm genug um ins Wasser zu springen. Gut 18° ist auch nicht sommerlich warm, aber wer die ganze Zeit zwischen 8 und 14° Wasser gemessen und selten über 20 in der Luft, der macht bei 25° Luft und 18° Wasser Luftsprünge oder gleich Wassersprünge.
War gut hier her gesegelt zu sein nach Kallö Knippla. War reiner Zufall. Lag halt auf dem Weg.

Gestern nacht war die Einfahrt dann doch etwas Adrenalinfördernd, denn es war nicht eine offizielle beleuchtete Einfahrt in den Schärengarten. Aber mit Kartenplotter geht das sich seinen Weg zwischen den Steinen zu finden. Nur dann sollte er auch nicht ausgehen, was er zuweilen ja mal macht, wenn zu lange gearbeitet hat.Habe ihn extra vorher neugestartet.
Er hat durch gehalten und der Mond, der entgegen meiner gestrigen Aussage, nicht mehr Voll ist, hat uns am fast wolkenfreien Himmel in den Hafen geführt. Gegen halb 4 war ich dann da. Was für ein Glück, es gab recht viele freie Plätze.
Heute hätte ich da Pech. Alles Voll. Dafür ist hier heute auch recht viel los gewesen. Nette Leute ringsrum. Am Nachbarboot erklärt man mir, wie man die netten kleinen Krebse ißt weil ich gar so neugierig schaue,  der Holländer auf dem Anderen tauscht mir  meine überzähligen Kronen in Euro, weil er noch bis Oslo will.. Und abends entsteht ein spontane Session am Steg. Vorwiegend zwar schwedische Lieder, aber mit soviel Gefühl und Stimmung, dass es egal ist was es alles ist. Ein nette Schwedin erklärt mir dann aber in etwas gebrochenem Englisch den Inhalt. Geschichten aus der Gegend hier. Überhaupt sind sie alle sehr nett. Freuen sich, dass ich hier bin. Und es ist warm bis in die Nacht. Erst gegen 23 Uhr kommt ein kühler Wind auf und wegen der "Nachtruhe" wird abgebrochen.  Das geht halt auch nur im Sommer. Er hat mir gefehlt merke ich.

Morgen segle ich die letzen Meilen in einen Hafen, von wo ich aus am Freitag nach München fliegen kann. Eine Woche Pause für mich und das Boot. Eine Woche wo auch schon wieder Regen und Starkwind kommen sollen. Ich will hoffen, dass wenn ich wiederkomme, dann wieder Sommer zurück ist.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Schweden

Nach 20 Std quer über den Skagerak bin ich Knippla Hamn. Gott sei dank war da nachts soviel Platz. Huete ist es schon voll neben mir.

Eher eine Ferienkolonie mit schönen Holzhäusern.

Hier war hier das erste Mal baden auf der Tour. Gei....l

Bauen auf Fels




Rund Skagen ist viel Verkehr. Hier sieht man nur die mit AIS. Die kleinen Sportboot und Fischer ohne kommen noch dazu. Keine 10min Pause für mich.

Da bin ich in 20 Std rüber. 110sm.


Nachtrag Norwegen

 Im Fjord nach Mandal. Platz ist auf der kleinsten Schäre.

Hier versuchte ich einen Ankerplatz zu finden. Entweder zuviele Untrerwassersteine oder zu tief. Mist da hätte es mir gefallen


Hier bin dann gelandet. Mit dem Superweitwinkel sieht es richtig großzügig aus.

ist aber recht eng da.

Auf dem Weg nach Grimstad.Hohe Dünung drückt aufs Land

Das Hinterland ist shcon lange nicht mehr so hoch wie an der Westküste

Sie bauen einfach nette Leuchttürme. Einfahrt nach Grimstad

Göteborg

??ja, ich meine Pläne geändert. Vorgestern bin bis nach Grimstad gesegelt. Eine nette Kleinstadt in einem großen Naturhafen. Nur was nutzt der, wenn er brechend voll ist. Päckchenweise liege große Motorboote im Hafen, für Segelyachten so gut wie kein Platz. Könnte auch ne Motorbootmesse nicht mehr Auswahl bieten. Und man liegt länger. Komische Art seinen Urlaub zu verbringen. Auch die Buchten sind bersten voll. irgendwie hab gerade eine Übersättigung erlebt. Ich brauch Urlaub.Und da mich mein Segelpartner auch gerade verstetzt hat komme ich auf die Idee, ne Woche Bootsurlaub zu machen. Heißt ich fliege mal ne Woche zur Familie nachhause. Und das geht am besten von Göteborg.
und weil der Wind auch gerade mitspielt fahre ich frühmorgens los. Die 110sm sind in 24 Std. Zu schaffen. Morgens kämpfe mit einer gewaltigen See. Das Meer steigt von 400m schnell an und das bei 25kn Wind ergibt Wellen von angstflößender Größe. Mittag wirds dann ruhiger, bis es ganz aufhört mit dem Wind. Somit muss ich fast die Hälfte der Srrecke motoren. Unter Vollmond gibt es nun eine Nachtansteuerung der Schwedischen Schären. Hab mir etwas nördlich von Göteborg einen Hafen ausgesucht. ich hoffe, dass es dann schon wieder etwas heller wird und wir leise einen Platz finden.
Ja und dann fliege von Freitag bis Freitag mal kurz nach hause. Also Sendepause.