Donnerstag, 19. August 2010

Hanö, Simrishamn..


Nun ist ruhig da draußen

Simrishamn

In Rauschefahrt nach SW


Simrishamn







Ein blinder Passagier gesellt sich kurz vor Hanö zu uns. Braucht mehrere Anflüge bis sich die Fledermaus aun unserem Segel festkrallen kann. Wir segeln gerade mit 5 Knoten. Um sie beim baldigen Segelmanöver nicht zu verlieren, fange ich sie mit dem Käscher. Beim Versuch sie zu fotografieren entkommt mir dieses winzige Geschöpf und flieht ins Boot. Alles Suchen hilft nichts. Sie bleibt an Bord. Erst kurz bevor wir ins Bett gehen, fliegt sie auf einmal durch den Salon. Schnell das Schiebeluk auf und sie findet ihre Freiheit wieder. Mann sind wir froh.

Hanö

Im Kalmaresund. Der Däne ZAR
Hanö

2 super Segeltage liegen hinter uns. Seit Kalmar nun schon ca 120sm in 3Tagen. Immer Wind. Oft ziemlich viel, aber immer noch machbar. Gestern gleich mal 52sm von Kristianopel nach Hanö. Eine kleine Insel die der großen Bucht im Süden Schwedens den Namen gegeben hat. Ein Tag wie im Bilderbuch. Dank guter Wettervorhersage konnten wir trotz 45Grad Kursänderung fast immer zwischen Halben und Amwindkurs bei ca 3-4 Windstärken segeln. Kaum waren wir aus dem Kalmarsund raus und nach Westen in die Hanöbucht eingebogen, drehte wie vorhergesagt der Wind mit uns. So macht Segeln Spaß. Als Belohnung noch obendrauf, gabs ne super nette kleine Insel. Viel deutsche Boote warten da auf den guten Wind. Tja, wird so schnell nicht kommen. Deshalb sind wir heute trotz angesagten 5-6 aus W los und fanden eher WNW und meist unter 5. Konnten das Reff im Groß nach 2 Stunden ausschütten. Dafür ging es halt in den Böen etwas heftiger zur Sache. 7-8kn. Johannes konnte gar nicht genug bekommen. War ne schnelle Überfahrt, mit anfangs etwas zu hohen Wellen, aber später nach dem kleinen Winddreher war alles bestens.
Morgen noch um die Spitze Sandhammen rum. Mal sehen ob uns Neptun mag.

Dienstag, 17. August 2010

Den Zugvögeln gleich..


Schloss Kalmar







Kristianopel

Kalmar




Von Borgholm wars nur ein kleiner Trip nach Kalmar. Wunderbar zu segeln bei wenig Welle. Die letzte Stunde dann noch unter Motor. Egal. Das Etappenziel ist erreicht.

Am nächsten Morgen gehts mit Mietwagen quer durch den Süden von Schweden. Ist doch weigter als gedacht. Da hier nur wenige Kilometer Autobahn ist und man selten über 100 km/h fahren kann ziehen sich die 300 km nach Kopenhagen doch hin. Aber pünktlich ist dann Crewwechsel. Christiane und Lena sitzen gerade im Flieger, da kommen schon Simon und Johannes. Dann wieder 4 Stunden zurück nach Kalmar.Ich gebe zu die Idee war doch nicht so klasse mit dem Crewwechsel in Kopenhaben. man lernt halt nie aus.

Ja auch sollte man den Tag nie vor dem Abend loben. War ich heute morgen ganz euphorisch als wir bei Ostwind um 4 mit 7,5 kn den Kalmarsund nach Süden rauschen. Leider nach 2 Stunden ist es n ur noch ein hoch am Wind un d noch ne Stunde später ein Kreuzkurs. Dazu legt der Wind noch eins drauf. 2 Reff und ne Welle die nicht genau die aktuelle Windrichtung hat und schon können wir das heutige Tagesziel vergessen.

Also doch "nur" Kristianopel. Auch nett. 33 sm reichen. Wetter mit Nieselregen und gleich danach wider viel Sonnenschein. Für alle ist da was dabei.

Morgen weiter nach Süden.Wie alle deutsche Boote hier im Hafen sammeln wir uns, werden jeden Tag mehr und wollen nur noch nach Süden. Der Sommer geht zu Ende.







Sonntag, 15. August 2010

Nebel



Oldtimertreff in Borgholm
Vor Anker

U-Boot am Abend
Radlausflug

Kleine Ankerbucht gegenüber dem Papierwerk
Örrholmen

Mönsteräs Batvarf, Segelclub

Baden mit Handycap

Örrholmen

Aussicht bei Örrholmen

Nebel über Borgholm


Wow, was für 12 sm von Mönsteräs nach Borgholm. Den Leuchturm in der Mitte habe ich gerade aus 50m gesehen. Muss wohl mehr aufpassen. Wäre ja im Kartenplotter zu sehen gewesen. Habe aber mich mehr aufs hören konzentriert. Kurz vorher ging ein Frachter durch. Das Wummern der Motoren war schon lange zu hören. War mir doch sicher das das nicht ist, das AIS würde es doch zeigen. Mist hatte ich gar nicht an......


Dann die Hafenansteuerung. Tonnensuchen trotz Kartenplotter. Erst 100m vor Mole sehe den Hafen.


Wie zum Hohn verschwindet der Nebel in den nächsten 30min. Ein warmer sonniger Tag, mit Baden und Burgenbauen am Strand und Oldtimertreffen direkt am Hafen.



Als wir in Mönsteräs kleinem Segelclub die Leinen Los warfen, konnte man höchstens noch von diesig sprechen. Der ganze Fjord war zu sehen und warum sollte es draußen weisser sein?



Im Club waren wir gelandet, nach dem uns eine Ankerbucht genau gegenüber der größten Papierfabrik Europas nicht sonderlich gefallen hat. haben da ne Stunde gelegen, die inseln waren so klein, dass nach 15 min die Erkundungstourfür beendet erklärt wurde. Außerdem war das Wasser in der Bucht sehr verkrautet, und eine warme Dusche wäre auch mal wieder schön.



Im Segelclub wurden wir sehr nett aufgenommen. Als die Mitglieder fetsstellen mussten, dass selbst ihre Schlüssel für die Sanitärräume nicht passen, wurde einfach der Boss angerufen, der dann die Türen für uns extra aufschloss. "Die stehen eigentlich immer offen!"


Mit 2 Leihrädern in der Bucht sind wir noch "200m", also in echt 1,5km zum nächsten Restaurant geradelt. Ein Mini U-Boot legte da gerade an. Was nicht alles gibt....



Am Tag nach Vestervik lagen wir an einem Stein auf der Insel Orrholmen. Ca. 6sm nördlich von Figeholm. Ein deutsches altes Motorboot lag leider am besten Stein. Aber inzwischen sind wir immer guter Dinge und fanden 100m weiter unseren Platz. Wasser war warm und lud das erstmal zu einem längeren Schwimmausflug ein. Ich zwar immer noch mit Gummihandschuh im Wasser, aber der Finger strebt seiner Genesung entgegen.



Heute leider hat uns die Sonne verlassen, leichter SE wird uns hoffentlich die letzten 15sm nach Kalmar bringen, wo ich ein Mietwagen nehemen werde und den Crewwechsel (Christiane und Lena gehen und meine Jungs Johannes und Siomon kommen)in Kopenhagen vornehme. War einfach die billigste Variante so. Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich den Zeitplan wieder einhole. Aber ohne starken Gegenwind und erzwungenen Hafentag hatten wir hier im Kalmarsund sogar noch Reserve. Leider sehen die Vorhersagen für die nächste Woche nicht nach entspanntem Segeln aus.....


Mittwoch, 11. August 2010

Vestervik

So nun wieder ein Etappenziel. Heute zwar fast unter Segeln, aber auch mit 4-5bf und hoch am Wind mit 1,5m Welle. Die Damen waren Seekrank, ich mußte jedes Grad Höhe erkämpfen. War nicht leicht heute.
Aber nun sind wir hier, Marina hat sogar nen Swimmingpool. Das wird natürlich gleich genutzt. (hat aber alles auch seinen Preis :( )

Blaues Paradies??


Auf Torrö








Viel Motoren, 2 Stunden segeln und wir finden eine Trauminsel für uns. Gut nicht ganz für uns, aber an dem Teil, bzw. dem Felsen an dem wir liegen sind wir die einzigen. Mal wieder auf gut Glück die karte studiert und diesen Traum gefunden. Lena ist glücklich, kann sie doch käschern wie ein Profi, Christiane geht Blaubeeren und Preiselbeeren sammeln und ich lese und geniese die Stille.

Abends dann Blaubeerpfannkuchen. Alles war blau......

achja wo das ist. Auf Torrö, Nördl. von Stora Askö.

Bilder nachgereicht














Harstena




Jungfrauenschäre??


Leider bedeckt.

Harstena





Montag, 9. August 2010

Harstema

Sind nun in Harstena angekommen. Eine Insel, mit einem kleinen Dorf. Alle Häuser in rot. Bullerbü pur.ein Paradies nicht nur für Kinder. Sitzen nun im Fischrestaurant und lassen es uns gut gehen. Heute morgen habe ich mir in Oxlösund die fäden ziehen lassen. Leider war in den letzten 3 Tagen wenig Wind zum Segeln.Nachdem auch der Rest vom Wetter nicht sonderlich war, war dies zu verkraften. Regen wie aus Eimern geschüttet gab auf dem weg nach Nynäshamn, diesig und Nieselregen auf dem Weg nach Oxlösund. Heute drohte eine schwarze Wolkenwand Wind und Regen. Von beiden blieben wir aber verschont. So motorten wir heute die ganze Strecke bis Harstena. Auch egal, hauptsache wir kommen gut gegen süd voran. Hängen wir doch etwas im Zeitplan. Aber wir wohl bis Kalmar kommen in dieser Woche. Morgen soll es mal wieder Sonne geben. Wir essen zumindest unsere Teller leer. Fällt uns nicht schwer hier.

Samstag, 7. August 2010

Endlich los



Nur einige Haeuser in der Bucht....
Abschied

Abends wird die Motorwiederbelebung gefeiert.
Olaf bringt Lena das Angeln bei. Ein Wurf ein Treffer!

Die Werft. Robins Reich ist die Halle hinten.

Mit Fingerschutz am Motor.

Die Werft liegt idylisch
So sieht der Finger, nach dem ersten Mal öffnen des Verbandes aus


Im Schlepp

Mein Schlepper, während ich ne Rund segle




Liegen nach einem schönen Segeltag in einer Bucht auf Ornö. Und ich finde ein freies Wlannetz.!
Viele Kreuzschläge hat es gebraucht und eigentlich wollten wir weiter. Nur ganz ohne Wind...
Hier ist es auch schön. Endlich Urlaub. Am Morgen mußten wir uns von Olaf verabschieden. Lena und auch auch Olaf waren sehr traurig. Ich weiss nicht wie es ohne seine Hilfe geklappt hätte.

Nach erfolgreicher Motorwiederbelebung wurde auf dem Steg gegrillt. Wir waren alleine in der Werft. Nur weit gehen durften wir nicht. Alles war Arlamgesichert. Und das Wetter spielt auch mit.