Samstag, 16. Juli 2011

Mandal

Bin heute früh los und dennoch war ich fast der letzte. Stehe um 8 Uhr auf und finde mich fast allein im Hafen wieder. was ist los. Ok, Sommer, die onne scheint und Flaute. Nun kann ich mich entscheiden über was ich mich freue. Dass der Wind nicht mit dem Tief übers Skagerak gekommen ist. Mit 4-5 Bf und Regen oder über flaute und einen klaren blauen Himmel.
Ich mach mich auf um den netten kleinen Hafen (Lille Hamn) gleich 1sm nach dem Kap Lindesness zu verlassen. Gerdae mal 10 Liegplatze für Yachten haben die. Als ich da gestern abend krz vorm Dämmern ankam, spielte in der Hafeneinfahrt eine Gruppe die mit ihrem alten Fischkutter von Hafen zu Hafen zieht und Konzerte für die ganzen Sommergäste an der Küste gibt. Dieser ehemalige kleine Fischumschlagsplatz ist nämlich inzwischen mit vielen kleinen Holzhäuschen zu einer schmucken Feriensiedlung gewachsen und die ist zur Zeit recht gut besucht.
Leider sind auch viele Mücken da und deshalb verziehe ich mich recht früh nach unten und verbarrikadiere mich. Treu wie die Mücken sind haben die aber auf mich gewratet. Denn am Morgen fallen sie gleich nochmal über mich her. Vielleicht sind deswegen die anderen gleich abgehauen.
Ich tue es ihnen gleich, frühstücke auf dem Wasser und mache mich unter Motor auf den 3 Stunden Weg nach Mandal. Dort kurz Brot kaufen und Duschen, einige Bilder hochladen und wieder raus in ne Ankerbucht.
Den Blog kann ich mit Texten von unterwegs mit dem Handy aktualisieren, aber für Bilder brauche ich nun mal ein Wlannetz für den Laptop.

Die Westküste. Beeindruckend. Irgendwo gehts da auch in einen Fjord.

Kap Lindesnes was ich gegen 19 Uhr endlich erreiche. Inzwischen habe ich auch die Segel gestrichen.

Musik empfängt mich in Lille Hamn

Der Name hat nicht zuviel versprochen. Ein kleiner Hafen

Ich ergattere eine der letzten freien Plätze.

Die Schärenwelt hat mich wieder

Da drin ist ein Ankerplatz. ich stelle mir das so vor wie zelten im Steinbruch. Doch schon sehr karg


Lille Hamn




Leuchturm am Südeingang zum Egersund

Vor der Hafenmole von Lille Hamn

Freitag, 15. Juli 2011

Ab in den Süden

Auf das berühmte? Und berüchtigte Kap Lindesnes zu runden. Diese Südwestecke Norwegen trennt den Rauhen Westen und Norden vom lieblichen Süden. Rauh ist es heute nicht, eher ruhig. Etwas zu ruhig. Habe mit etwas mehr Wind gerechnet. Nun schauckeln wird schon seit kurz vor 7 in einer langzogenen DÜnung aus Norden dahin. Diese Dünung nervgte schon ab Cape Wrath an der NW Ecke Schottlands und auch bei meiner Überfahrt von den Orkney. Man soll sich die Nordsee mit ihrem weitgeöffnetem Sund nach Norden gut merken. Dazu eine Strömung mit 2 kn, sodass wir manchmal gerade mal mit 2-3 kn über Grund vorwärts kommen.
Nun sind wir fast rum. Motorende Segelboote überholen uns zu hauf und stellen mich auf ne harte Probe. Doch Segel runter und schneller werden und vorm dunkelwerden noch bis Mandal kommen, oder weiter Trödeln und hinter dem Kap in einen Naturhafen gehen. Eigentlich sollte es schon mit 4 Windstärken blaßen und morgen dreht es dann noch etwas ungünstig,weshalb ich eigentlich heute 60sm machen wollte, aber von Strom und Schwachwind hat keiner was gesagt.
So sitze ich nun, geniese die vereinzelten Sonnenminuten und halte durch. Nun erstmal nen Teekochen. Vor 21 Uhr wird das nichts mit ankommen.

Donnerstag, 14. Juli 2011

wieder Egersund


Und von Zug aus hat man diesen Blick. Einfach klasse

Kurz vor Stavanger der schönste Bahnsteig hier

Schon von weitem sind die Ölbohrinseln zu sehen, wenn diese hier nicht fördert sondern gebaut wird.
Abens kam dann die BUA, dich schon aus Kirkwall  kenne nach Egernsund in ihrem Heimathafen. Dann mussten wir noch die Wiskeybestände den Zollnormen anpassen.

Der Egersund im Norden

Stavanger III

Alle Kneipen mit Außenbestuhlung sind gut besucht. 1.Sommertag

Auch der Troll freut sich


Der Turm des Nachtwächter

Blick in die Altstadt

Bunter Einkaufsstraßen



Das Ölmuseum direkt am Gasthafen

Ein Park empfängt mich direkt am Bahnhof

Auch morderne Hochhäuser zieren das Stadtbild. Die Mischung machts hier


Stanvanger II

Die Altsatadt empfängt mich mit faszinierenden Bildern




Kein Wunder, dass dieses Viertel eines der teueresten von Stavanger ist












Blick auf die Einkaufsstadt

Die Restaurantmeile am Fischmarkt
Am Kai werden Shrimps verkauft



Der Weg in die Alztstsdt

Stanvanger

Man kann auch direkt im Geschehen liegen statt im Gasthafen
Da ich wegen Wettervorhersagen, die dann doch nicht eintraten gleich nach Egersund  bin und mir Stavanger dadurch geschenkt hatte, bin ich nun gestern nach Stavanger mit dem Zug. Ne gute Stunde, denn ich es wurde mir sehr ans Herz gelegt diese Stadt zu sehen. Und? Ja ich hab eine neue Stadt auf meiner Weltbestenliste. Vom Meer um schlungen liegt die drittgrößte Stadt Norwegens auf einer Halbinsel. Auf der einen Seite der Eingang zu einigen Meeresarmen und dem ersten Fjord, auf der anderen Seite die Nordsee mit ihren Bohinseln. Und deshalb wurde diese Stadt ab anfang der 70igern zu einer Ölboomtown. Nun mit 80.000t Einwohner die teuerste Stadt Norwegens, denn man verdienst gut auf den Bohrinseln und das Geld wird auch hier wieder ausgegeben.
Der Fischmarkt direkt am Wasser. Ein Lokal am anderen. Die Tourimeile

Der Gasthafen ist auf der anderen Seite. Wenig Flair aber nah an der Sadt

Blick ins Hinterland vom Gasthafen aus.



Blick von Aussichtspunkt auf die am Westufer gelegene Alt "Gamle" Stadt
Aber es ist nicht nur eine Stadt mit modernen Hochhäusern, sondern mit einer lieblichen Altstadt und einem nicht weniger attraktiven Einkaufsviertel um den Hafen herum. Aber auch die Stadt ist so fest in Meershand, dass man eigentlich überall am Wasser ist. Ich habe mich sehr wohl dort gefühlt und es sehr bedauert nicht mit dem Boot dort gewesen zu sein. Ein andermal.